Nachbarschaftsprobleme

dexter

Cloogshicer®
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14 Juli 2013
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Grad bei youtu.be/SpjulM2b9pg gelandet und dachte mir, mhh, interessantes Thema, wo alle was zu sagen haben.

Meine Erfahrungen sind nicht allzustrange, aber ich hab einiges:

Eher positiv, als ich hier eingezogen bin, hat mich ein Nachbar angesprochen, wie ich das mit den elend vielen und elend hohen Bäumen auf der Südseite von seinem Garten so finde - "mit der Vorbesitzerin wollte ich mich diesbezüglich nich anlegen..." Ich so: die kommen mittelfristig nach und nach alle 1-3 Köpfe kürzer, er fällt mir beinah ins Wort: mein Sohn is beim THW, der kennt sich damit aus...

So, vorher hab ich sehr lang in einer sehr grossen WG gewohnt, und da gabs so die Klassiker:
  • der eine Trottel, der beim Sex so unnatürlich laut und künstlich rumblöken musste dass - ääh
  • der andere Trottel, der beim Ficken unbedingt die Tür zum Treppenhaus offenhaben musste, damit alle was davon haben. (Dazu muss man wissen,dass es im Haus keine Wohnungstüren gab sondern nur normaldünne Innenhaustüren)
  • Selbe WG, wo meine Mitbewohnerin 12cm weiter unbedingt ein Schreikind zur Welt bringen und unterhalten musste - oder andersrum... Glücklicherweise konnte ich dann das Zimmer mit dem Vater tauschen.... waren harte Wochen bis dahin

Achja, 'ne "echte" Nachbarin hatten wir natürlich auch, die is irgendwann komplett durchgedreht, manchmal täglich Bullen, Feuerwehr und zusätzlich Post an den Vermieter. Die ham sich hier getrollt, weil einfach nix (oder fast nix) war. Das ging sehr lang und war sehr nervig. Irgendwann sind die einfach nicht mehr gekommen und haben die ignoriert. Stress gibt's weiter wegen jedem Nieser übern Gartenzaun bis sich das irgendwann gelegt hat. (Mitbewohnerin is irgendwann nach nem Rumgebrülle mit ner Flasche Sekt rüber und ne halbe Stunde später ham die hier weitergesoffen, ab da flachte es stark ab...)

Dazwischen gabs dann auch noch einige eher langweilige Sachen (ich hab mit 12 oder 13 unserem Vermieter mal mit ner Kette ordentlich ins Gesicht geschlagen (lange eklige Geschichte, die mit Nachbarn primär nix zu tun hat), danach war der auch eher ruhig :beer: ) und aus meiner Kindheit erinnere ich mich an den Klassiker:
Besen an die Decke (oder an den Boden, je nachdem wo man steht.)

Ihr so?
 
Bis auf ein halbes Jahr hatte ich immer im Eigentum gelebt.
Aber als Vermieter (3 Wohnungen im Haus, eine davon war eigentlich immer privat vermietet) kennt man auch so einige Zoten:
Abfluss der Dusche des Mieters ist verstopft. Erstes Stockwerk, bewohnt von alleinstehender Frau mit Tochter, beide lange Haare (erklärt die Verstopfung), beide bildungsfern (erklärt die "Problemlösung").
Da sagt man nicht Bescheid oder so, da probiert man als Vollidiot erst mal selbst. Aber anstatt eine Saugglocke oder Rohrfrei oder so zu nehmen, was nimmt man da? Einen Schraubendreher, man sieht ja da ne Schraube im Abfluss, die muss ja für irgend etwas gut sein.
Im Endeffekt haben die also das Endstück der Duschwanne von dem Abwasserrohr abgeschraubt, das ganze Abwasser ist neben das Rohr in die Zwischendecke gelaufen.
Aber jetzt, wo die Duschwanne wieder leer ist, da kann man ja die aufgeschobene 30-Minuten-Dusche nachholen...

Habt ihr es schon mal im Wohnzimmer aus der Decke regnen sehen? So auf komplett alle Elektronik des ganzen Raumes? Ich schon.
 
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