[Windows 11] Multimonitoring an zwei Geräten - mittels Switch möglich?

HoneyBadger

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Hi in die Runde!

Kurz vorab - sorry für´s Crossposting. Ich wechsel gerade vom alten gb hier her. Und da steht der Post schon (unter anderem Nick: dort damals rAzHeL).


Habe mal eine kurze Frage.
Die Storry dazu: Ich habe mir zum Arbeiten (Studium) mein Büro komplett saniert. Sprich sehr großzügiger Schreibtisch. Darauf stehen ein Office-Drucker (OKI MC352) und 3 Monitore (24"). Für´s Studium war das wirklich großartig zum Arbeiten.
Nun ist´s Studium aber durch und es geht wieder in die freie Wirtschaft.
Mein neuer Arbeitgeber will mir einen Laptop aufzwängen. Ich soll damit nebenher (zusätzlich zu meinem eigentlichen Aufgabengebiet) mit einigen Datenbanken arbeiten.
Alles kein Problem, nur ist es mir leider verboten, dass auf meinem privaten Desktop zu machen. Ich muss dafür den Laptop nutzen.
Da ich mir aber ohnehin schon sehr gute Arbeitsbedingungen geschaffen habe, würde ich gerne mittels Switch einfach die Geräte umschalten. Dass das mit einem Monitor, Tastatur, Drucker und Maus geht, weiß ich bereits. Dafür bietet sich ja ein KVM-Switch an. Leider habe ich nicht herausfinden können, ob das auch für alle Monitore, die ich habe, umsetzbar wäre.

Hat da jemand eine Idee?

Wo ich gerade eh dabei bin, hätte ich noch eine zweite Frage, die artverwandt ist.

Ich habe mein System die letzten Jahre immer nur für´s Studium verwenden können. Für so Scherze wie Spiele war nie Zeit. Jetzt habe ich mal etwas Luft und wollte das ausprobieren. Das klappt auch ganz gut. Allerdings nur mit Einschränkungen. Ich nutze Win 10. Da Snap-Funktion von Tasks an den Ecken der Monitore finde ich super praktisch und nutze sie auch oft. Allerdings muss ich, damit das funktioniert auf NVIDIA Surround verzichten. Das brauche ich aber zum Spielen, da sonst die Auflösung nicht auf 5760 x 1080 erkannt wird. Wenn ich Surround deaktiviere, lassen sich Spiele nur in 1920 x 1080 betreiben. Das finde ich aber irgendwie witzlos, wenn ich schon die Möglichkeit habe. Ich bin weiterhin nicht so der Typ, der permanent nur am Spielen ist. Daher ist der Nutzen der Snap-Funktion schon vorrangig. Nur wenn ich das dann doch mal verwende, muss ich jedes mal die Monitore neu einrichten und zuweisen.

Wenn ihr da eine Idee haben solltet, wie ich beide Funktionen unter einen Hut bekommen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
 
Mit dem Crosspost kann ich zumindest leben. Willkommen im ngb.

Zu deinem ersten Problem: Theoretisch gib es KVM-Switches, die sogar bis zu 3 Monitore ansteuern könnten. Da das aber wirklich mehr als selten gefragt ist, schießt bei sowas aber der Preis gut in die Höhe:

Alternativ: Ich geh erstmal davon aus, das auch der Laptop mit Windows läuft. Falls nicht, bitte sagen. Da könntest du dann mittels Remotedesktop von deinem PC auf den Laptop drauf zugreifen. Mittels mstsc.exe /span bzw. mstsc.exe /multimon oder im GUI die Option "Alle Monitore für Remotedesktopsitzung verwenden" wird dann dabei die Session auf alle verfügbaren Monitore gestreckt.




Zu deinem zweiten Problem: Das Problem dabei ist vermutlich, das dabei sozusagen der NVidia-Treiber zwischen Windows und den Monitoren sitzt. Die Surround-Funktion simuliert ja (wenn ich mich recht erinnere, hab aktuell keine NVidiakarte) einen großen Monitor mit der Gesamtauflösung aller Einzelmonitore. Und da gibt es nunmal nur einen Rand bei 0 px und 5760 px. Damit die Snap-Funktionen auch mit aktiviertem Surround wieder funktionieren, müsste vermutlich im NVidia-Treiber selbst was geändert werden.
 
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  • #3
Hi und besten Dank für den schnellen Beitrag. Danke für die Nachsicht. Habe da schon vor einigen Tagen gepostet und warte leider vergeblich auf Hilfe. Irgendwie hatte ich das anders in Erinnerung.

Hatte auch schon mal nach den Switches gegoogelt. Habe da noch irgendwas um die 300,-€ gesehen. Aber da habe ich dann wahrscheinlich irgendwas wichtiges nicht beachtet? Müsste dann der Laptop auch über 3 Anschlüsse verfügen oder würde ein upscaleing dann auch so funktionieren?
Ja, es ist ein Windows PC. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob der Arbeitgeber dann mit dem Remote Desktop einverstanden wäre. Ich persönlich finde die Idee gar nicht schlecht. Hätte ich eigentlich noch selbst drauf kommen können. :D Manchmal hilft ein zweiter Blick.

Zu dem zweiten Punkt. Irgendwie ahnte ich das mit dem Treiber. Vielleicht sollte ich mal einen von der Community erstellten versuchen?
 
Naja, du brauchst genauso viele Anschlüsse am Notebook, wie du sie auch für eine Verbindung zu den Monitoren direkt brauchen würdest. Problem dabei ist dann ja auch noch, das die wenigsten Notebooks 3 digitale Anschlüsse für externe Monitore haben.

Und bzgl. solchen Treiberanpassungen bezweifle ich, das das so einfach machbar ist, da der Treiber selbst ja nun auch nicht wirklich OpenSource ist.
 
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  • #5
Ich erinnere mich nur an so Treiber damals von LaptopVideo2go. Da waren das auch angepasste Treiber der Community. Zwar zu einem anderen Zweck, aber modifiziert. Naja, war ohnehin gerade einfach nur ein Gedankenspiel, statt ein realistisch betrachteter Ansatz zu lösung.
Okay, dass mit den 3 Ausgängen macht Sinn. Dann bleibt sehr wahrscheinlich nur die Lösung mit dem Remote-Desktop. Ließe sich das so bewerkstelligen, dass dort auch sicherheitsrelavante Gesichtspunkte mit beachtet werden könnten? Also einfach so, dass ich das nutzen könnte, ohne ein juristisches Problem mit dem Arbeitgeber zu bekommen? Auf verbotenen Terrain möchte ich mich da nicht bewegen. Das bisschen Luxus ist mir eine Kündigung dann doch nicht wert.
 
Ich würd einfach mal bei eurer IT mal nachfragen (oder wer das bei euch auch immer macht), gerade auch, wenn du auf einem Multimonitorsystem besser bzw. effizienter damit arbeiten kannst.
 
Naja, du brauchst genauso viele Anschlüsse am Notebook, wie du sie auch für eine Verbindung zu den Monitoren direkt brauchen würdest. Problem dabei ist dann ja auch noch, das die wenigsten Notebooks 3 digitale Anschlüsse für externe Monitore haben.
Ein würde dafür ausreichen.
 
Shit, stimmt, nutze sowas nicht, daher denk ich an den nicht immer. Stimmt natürlich, ändert aber nichts am Preis des KVMs
 
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