Multifunktionsgerät für Linux mit günstigen Druckkosten

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gelöschter Benutzer

Guest
Hallo Leute,

Ich würde gerne ein Multifunktionsgerät entweder im Netzwerk oder per USB an einem Druckserver betreiben. Können muss das Ding scannen und drucken, Fax muss nicht sein wäre aber sehr schön.

Ein Muss ist auch die einwandfreie Linux-Kompatibilität. Außerdem sollten die Druckkosten möglichst gering sein, da meine Freundin jede Woche ca. 100-200 Seiten für die Uni ausdruckt. Die sind meistens schwarz/weiß, Farbdruckkosten sind also nicht so wichtig.

Schmankerl wären dann noch ein guter Fotodruck und niedriger Stromverbrauch sowie Open-Source-Treiber.

Was haltet ihr vom ? Kostet 125€ auf Amazon und die hplip-Treiber scheinen ja ganz gut zu funktionieren.
 
Es gibt einen billigen Tintendrucker von wenn ich mich nicht täusche Brother, der hat extrem niedrige Druckkosten, Bilder sind damit aber eher weniger drin, zudem ist dieser sehr langsam.

Ansonsten würde ich in einer Abstellkammer oder einem sonstigen Raum den FS1030DN empfehlen, mit dem kann man dieses Druckvolumen problemlos bewältigen. Die Unterstützung von Linux ist ebenfalls gegeben.

Im Schlafzimmer/Arbeitszimmer würde ich einen solchen Drucker nicht empfehlen, hier würde ich sogar einem langsameren Tintenstrahldrucker den Vorzug geben, denn die Emissionen sind bei einem solch alten Laserdrucker ohne Feinstaubfilter enorm (Lautstärke, Wärme, Feinstaub).
 
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  • #4
Habt ihr auch Modellempfehlungen? Bin auch einer Kombination aus Laser für Text und Tinte für Anderes nicht abgeneigt, aber das braucht ja auch viel Platz. MFCs sind halt echt der Standard heute...
 
Ich persönlich habe keine Modellempfehlung für dich, ich habe noch einen alten Smasung ML-1710 S/W-Laserdrucker.
Mit den AIOs kenne ich mich nicht aus, aber da finden sich bestimmt noch Leute.
Bei der Menge lohnt sich einfach kein Tintenstrahldrucker.
 
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  • #6
Hab mir jetzt den genannten HP 6700 bestellt. Für den Preis mit den Druckkosten bei der Qualität gibt es leider nichts vergleichbares, was unter Linux funktioniert. Ein Xerox Phaser 3250V/DN wäre ein s/w Laser in derselben Preisklasse, der mit 2,2ct Druckkosten noch mal 0,8ct unter dem HP 6700 (3ct s/w) liegt, dafür aber auch keinen Farbdruck und keine Scans kann und ca. 40-50% mehr Standby-Strom zieht.

Der HP kann sogar Randlosdruck, das einzige Manko ist wohl der höhere Stromverbrauch im Vergleich zu HPs Topmodellen (ca. 20% höher) und die WLAN-Verbindung. Mit beidem kann ich zunächst mal leben, vermutlich wird der Drucker per USB an einen Druckserver angeschlossen.


Trotzdem gerne her mit euren Vorschlägen, vielleicht bestelle ich noch einen Drucker extra für meine Freundin.
 
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3ct sind aber relativ teuer - mit einem FS1030D kommst du mit einem Nachbautoner für 20€ für ca. 7500 Seiten auf einen Seitenpreis von 0,27ct pro Seite, ein großer Nachteil ist natürlich die fehlende Farbe die oft praktisch wäre, insbesondere in Kombination mit dem randlosen Druck ist dein Drucker hier natürlich ganz klar im Vorteil bei z.B. Formelsammlungen.

So dürfte der Drucker schon funktionieren wobei ich mal einen HP Tintendrucker hatte und der war grausam (war aber unterste Preisklasse).

Notfalls kann man ja beides kombinieren falls die Folgekostn zu hoch werden.
 
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  • #8
Den Kyocera FS1030D gibts allerdings nur gebraucht, oder sehe ich das falsch?

Spricht eigentlich was dagegen, einen gebrauchten s/w-Laser zu kaufen und nur bei Bedarf (120+ Seiten drucken) anzuwerfen?
 
Ich bin normalerweise komplett gegen Tintenkleckser.

Als ich aber vor 3 Monaten bei meiner Schwägern Win7 durch OpenSuse 13.1 "geupgradet" hab, war das HP-Multifunktionsteil über die HPLib sofort vollumfänglich nutzbar (Scanner + Drucker). HP ist da wirklich erstklassig. Hingegen musste ich beim Brother HL-2135w und bei meinem Samsung CLW-315w ganz schön frickeln, um die offiziellen Treiber zum Laufen zu kriegen.
 
Puh HP... Die mit den miniatur-tintenpatronen... ich glaube kein Hersteller füllt weniger Tinte in seine Patronen. Und wenn du mal länger als 2 Wochen lang nicht damit druckst, darfst du direkt beide Tintenpatronen neu kaufen. Die trocknen nämlich sehr gerne sehr schnell ein. Jeder Wiederbelebungversuch ist da unsinnig. Und der kleine Tanz des Druckkopfes, den der drucker jedes mal abhält wenn man ihn anschaltet, ist ein reinigungsprozess der enorm Tinte verbraucht. Jedes mal wenn du ihn anschaltest, pustet er erstmal ordentlich teure Tinte durch die Düsen, um etwaige Verunreinigungen zu lösen.

Ich kann nur sagen: Ich hatte schon alles mögliche, hauptsächlich Großformat Drucker so bis DIN A2. Epson, Canon, und eben auch HP... Wobei ich jedes dieser Geräte mindestens einmal komplett zerlegt habe. HP sind die Wartungsunfreundlichsten Geräte, mit dem größten Verbrauch. Und es gibt keine anständigen 3rd-Party Patronen. Das ist eigentlich das größte Manko. Wenn jeder zweite Patronenkauf den Neupreis eines Gerätes übersteigt, dann ist das nicht wirtschaftlich.
 
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  • #11
also erstens hat mein HP6700 XL-Patronen, 1000 Seiten reichen mir vollkommen aus. Dafür braucht man 2½ Stunden, meinetwegen wechsle ich das auch alle 2½h aus. Wir haben auch einen HP8600 im Büro stehen, da muss man glaube ich alle 2500 Seiten auswechseln. Wer ernsthaft so viel druckt, sollte sich Gedanken über Dokumentenmanagement machen. Ein anderer Arbeitgeber hatte für ~150 Mitarbeiter genau einen Drucker, da druckte man nur wenn man das Zeug WIRKLICH brauchte. Fand ich eine sehr angenehme Herangehensweise.

Außerdem brauche ich nicht "beide" Tintenpatronen kaufen, der HP6700 hat separate Tanks; ich schalte den nicht oft an (Dauerbetrieb) und den Druckkopfreinigungstanz macht der auch nicht immer. Die Dinger sind nach 2001 auch technisch besser geworden ;)
 
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