Minimal-NAS Selbstbau oder Fertigsystem

Guter Hinweis, gabs aber noch nicht als ich das letzte Mal exakt dieses Problem hatte. Trotzdem danke.

Die Asuwahl an Einplatinenrechnern zu sehr niedrigen Preisen ist halt in den letzten Jahren komplett explodiert. Im Bereich mehr Ausstattung gibt's dann noch die OrangePis(unter anderem Mobilfunk!) gesponsort von der chinesischen Regierung vertrieben durch Aliexpress.
 
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  • #22
Ich meine aber der nanopi neo war nur unwesentlich schneller bei der Datenübertragung per Netzwerk. Usb3 oder GBit LAN über nen USB 2 Controller am Prozessor vielleicht oder sowas in der Art.
Bericht zum nanopi neo hatte ich ja verlinkt. Dort auch den Geschwindigkeitstest.

NASv12-ST_en_04.jpg


Da ist der nanopi sogar eher langsamer.
Ich glaube odroid gibt's was schnelleres.
Und Helios4 wie erwähnt ist auch schneller.
 
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Vergiss wenn das nötig ist alles was Pi im Namen hat und unter 70€ für das Board kostet.

Unter ~200€ wirst da immer eine Menge abstriche machen müssen. Und für die knapp 200€ Marke gsabs früher den HP Microserver gen8, aber wie gesagt früher, jetzt gibts den nur noch gebraucht und teurer. Was denn Sinn für deine Zwecke eliminiert.
Was noch klappen könnte wäre irgendwas um ein Mini ITX Mainboard mit integrierter CPU herum.

Alle relevanten Filter die ich aus dem Startpost entnehmen konnte:


Also ja, gleich das billigste davon für 55€ bei Mindfactory sollte eine mehr als akzeptable Grundlage bieten, fehlt halt noch Gehäuse/Netzteil, RAM und Festplatten.

Ich habe allerdings keine Erfahrung damit das Betriebsystem auf dem RAID zu installieren, aber bei RAID1 sollte das gar kein Problem sein. Dann weiss er halt vorm Boot nicht das es ein RAID.
 
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  • #24
Das wäre eine Möglichkeit, hab ich so auch schon im Einsatz. Als Erweiterung und räumliche Auslagerung wollte ich fast ne kleinere Lösung. Gibt es für nen normalen raspi ein Gehäuse in das zusätzlich noch ne 2.5" hdd passt?
 
Das umgeht den USB Flaschenhals nicht. Ohne zumindest direkt am Chip rumzulötten ist am Raspherry definitiv nicht mehr drin. Und selbst dann weiss ich nicht ob die CPU überhaupt theoretisch die Kapazitäten hat.

Achja, Netzwerk und USB teilen sich die Bandbreite. Intern hängt der Ethernet Adapter nämlich am selben USB Hub wie die rausgeleiteten USB Ports. Also selbst wenn du da irgendwie einen Gbit Port dranhängst bleibt die realistische Maximalrate bei rund 10-20MB/s.
Ich bin mir gerde nicht sicher wie es mit der Micro SD aussieht, die hat eventuell eine eigene Anbindung. Sofern du also wider erwarten kein Problem hast mit 100Mbit LAN Dauerleistung solltest du ein Rapsberry ganz aus der Liste der Optionen streichen.

Und laut Startpost war dein Minimum eher so beim 3-fachen.
 
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  • #26
Wenn es nichts schnelleres wie den raspi in der ähnlichen Preisklasse mit case für eine interne hdd gibt werde ich mir mal gebrauchte fertige 1-2 bay nas anschauen.
Vielleicht reicht mir auch der raspi.
Hat da jemand wegen dem case ne Idee? Wollte die hdd halt eher intern haben.
 
Was hast du denn jetzt gegen den vorher verlinkten Helios4? Der hat Gigabit-Netzwerk, USB3 und Sata.

Bei Raspi wurde ja schon ausgewertet, dass der dafür nicht konzipiert wurde.
 
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  • #28
4bays ich brauche aber nur 1-2. Gibt's für das Helios4 auch kleinere Gehäuse?
Vor allem 200€ ist zu teuer für meinen Zweck.

Ob der raspi für sowas konzipiert wurde oder nicht, für einen einfachen 1bay Netzwerkspeicher der einmal die Woche als zusätzliches Datensicherungsziel fungiert würde er vielleicht ausreichen, wenn ich ein passendes Gehäuse dafür finde.
Sowas wie Helios4 mit 2xsata wäre optimal. Oder halt nur das Board für deutlich günstiger.
Habe noch ein altes hdd case für 2x3.5 Zoll gefunden.
Leider passt da kein mini-itx rein.

Mal konkreter an die Sache rangehen.
Bräuchte ein Board ähnlich raspi mit GBit LAN und 2xsata.
Muss kleiner sein als miniitx und OMV oder freenas oder sowas in der Art sollten drauf laufen.
Preis so max 70€.
X86 gibt's wohl nichts in die Richtung?
 
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Ich nutz ein . Das sollte Deinen Anforderungen entsprechen (hat GB und 2x Sata). Ich hab allerdings die Firmware durch ein eigenes ersetzt. Deswegen kann ich Dir nicht sagen, was die Originalfirmware leistet. Und wenn du jetzt nicht gerade der ARM-Profi bist, würde ich Dir nicht empfehlen, was eigenes drüberzubügeln.

X86 ist die bequemste und sicherste Möglichkeit. Aber mit 70€ wirst du da wohl auch nicht weit kommen. Auch Größe und Stromverbrauch werden wohl höher sein.

Sofern du einfach nur eine Datensicherung willst, dann hol Dir einen USB-Sata-Adapter-Kabel bzw. ein Festplattengehäuse. Auf dem Rechner, der die Datensicherung vornehmen soll, baust du Dir dann ein Script, was nach dem Einstecken der Platte ein Backup auf der USB-Platte erstellt. Unter Linux kannst du das per Udev-Regel machen, die dann automatisch erkennt, dass die Backupplatte angesteckt wurde und ein Script startet.
 
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