Minimal-NAS Selbstbau oder Fertigsystem

der

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Für Datensicherungsaufgaben (rsync, SMB) im lokalen Netzwerk suche ich ein kleines NAS.
Sollte 2 HDD Slots haben, da ich noch so viele 500GB 3.5" hier liegen hab, würde mir im RAID1 reichen.

Im Prinzip soll es so günstig wie möglich sein, aber auch vom Gehäuse so, dass man es sauber irgendwo hinstellen kann und auch mal in der Gegend rumtragen.
Da es nicht die einzige Sicherungsstation ist würde vielleicht sogar eine HDD ohne RAID reichen.
Gibt es da was in die Richtung raspi aber mit Gbit LAN und SATA?
Am besten mit Gehäuse.

Oder halt doch ein kleines, fertiges 1-2 bay NAS. Kann jemand was günstiges empfehlen?
Die Datenübertragungsrate sollte am besten schon so 40-XXX MB/s sein.
 
der banana Pi hat SATA und GBit, das ist aber finde ich eher eine frickel Lösung, glaube der SATA hat auch nur USB2 Geschwindigkeit.
Ein Micro ITX Board ist da denke ich schon besser geeignet.
 
Was planst du denn an Budget ein? Wenn es um fertige Lösungen mit gutem Preisleistungsverhältnis geht, kommst du um Synology fast nicht rum. Zu Hause nutze ich selbst eine seit mehreren Jahren als zentrale Ablage und Sicherungssystem. Synology bietet hier eine breite Palette an Produkten selbst für kleinste Anwendungen.

Schau dir doch mal die oder an. Preislich liegt erstere bei 110€, letztere bei 170€. Dafür bekommst du aber ein sauber arbeitendes System, welches wenig Energie braucht und eine umfangreiche Auswahl an Paketen bietet für Anwendungen wie Media Streaming, Videoüberwachung, E-Mail Server, etc. Zudem hat Synology meiner Meinung nach eine recht gute Updatepolitik. Selbst meine 6 Jahre alte DS213J bekommt noch alle Updates.
Sehr zu empfehlen ist z.B. auch die App, die sich auf der Synology einrichten lässt. Damit können Backups zu anderen NAS Systemen oder Cloud-Speichern mit clientseitiger Verschlüsselung, Versionierung und konfigurierbaren Warnungen für bestimmte Thresholds (z.B. zu viele Änderungen, Limitüberschreitung, etc).
 
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  • #4
Was planst du denn an Budget ein? Wenn es um fertige Lösungen mit gutem Preisleistungsverhältnis geht, kommst du um Synology fast nicht rum. ..

So wenig wie möglich, so viel wie nötig ;-)
Synology hab ich hier schon eins stehen, ist auch alles top.
Wollte halt nur diverse wichtige Daten dann auch noch etwas räumlich unabhängiger im Keller sichern. Und eben dafür halt ne kleinere Lösung.
Soll rein als Datensicherungsziel für die Synology agieren, da wäre mir eine weitere Synology fast zu viel.
Mal schauen, vielleicht doch was gebrauchtes von Synology.
Vom Budget hatte ich eher ohne HDDs so an 50-70€ gedacht.
 
Wenn du schon eine Synology hast, warum nicht gleich Hyper Backup in Verbindung mit einem Cloud Storage nutzen? Dann wäre es ein richtiges Off-site Backup.
500GB HiDrive gibt es bei Strato für 5€ im Monat. Derzeit im Angebot gibt es die ersten 6 Monate sogar zusammen für 6€.
Je nachdem wie viele Daten es sind, reicht sogar ein kleineres Paket?
Vielleicht ist das auch eine Alternative für dich?
 
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  • #6
Schau ich mir an. Ich wollte am Anfang zuerst mal eine lokale Lösung. Cloud ist aber parallel auch angedacht. Muss mir dabei aber dann auch mal so Themen wie Verschlüsselung etc. anschauen.
 
Das ist ja das schöne, synology verschlüsselt hier die Dateien einzeln vor dem Upload mit aes ich glaube es war 256. Entschlüsseln lassen sich die Daten auch ohne die synology mit einem commandline Tool und dem Passwort.
 
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  • #8
Einfach mit hyperbackup auf einen cloudspeicher sichern? Verschlüsselung macht dann hyperbackup? Das hört sich ja ganz gut an!
Außer strato noch ein cloudspeicher empfehlenswert?
 
Korrekt. Hyper Backup verschlüsselt mit AES-256. Dabei erstellt es sogenannte Bucket-Dateien, die jeweils 100 MB gross sind. Das ermöglicht auch ein Pseudo-Block Level Backup. Lediglich jene Bucket-Dateien werden bei der nächsten Sicherung erneut hochgeladen, die auch tatsächliche Änderungen beinhalten. Das hält den Datentransfer schlank. Deduplizierung wird ebenfalls angewandt. Zudem gibt es variable Einstellmöglichkeiten zur Versionierung. Von einer "smarten" mit unterschiedlichen Intervallen je nach Alter der Dateien oder statischeren Methode.

Sollte die Synology tatsächlich sterben, kannst du das verschlüsselte Backup von deinem Cloud Speicher herunterladen und mit dem , ein grafisches Tool und dem passenden Schlüssel (welchen du hoffentlich ausserhalb des NAS abgelegt hast) wieder öffnen. So ist die Wiederherstellung trotz Totalausfall gegeben.

Folgende Cloud Speicher werden nativ von Hyper Backup unterstützt. Für welchen du dich entscheidest, sollte letztendlich keine grosse Rolle spielen:



Hyper Backup hat durchaus ein paar professionelle Ansätze. So lassen sich zum Beispiel die Nutzungsstatistiken Anzeigen. Gleichzeitig kann man, wie erwähnt, Schwellwerte für Benachrichtigungen definieren, siehe wie folgt:

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  • #10
Welcher Cloudspeicher der unterstützt wird bietet sich denn von den Kosten und der Sicherheit (Verfügbarkeit) an, wenn man 500-1000GB Datenvolumen braucht?
 
Ich nutze seit rund 6 Jahren Strato HiDrive (1TB) und bin recht zufrieden damit. Die Daten liegen in Deutschland, bisher hatte ich keine Ausfälle und auch sonst von keinen gehört. Das Backup läuft selbst mit meinen 2,5 Mbit/s Upload sehr stabil. Über andere Anbieter kann ich nicht viel sagen, wobei sich die bekanntesten gegenseitig vermutlich nicht viel geben werden. Wie bereits genannt, 500GB HiDrive gibt es bei Strato für 5€ im Monat. Derzeit im Angebot gibt es die ersten 6 Monate sogar insgesamt für 6€ und das erweiterte Protokollpaket dazu. Für den Preis meiner Meinung nach völlig ok.

Edit: Solltest du dich für HiDrive entscheiden und Hyper Backup mit Versioning nutzen, kannst du in der HiDrive Administration die automatischen Backups deaktivieren, sonst legt es ein Backup deines Backups an auf dem selben Cloud Speicher, was bedeutet, dass es von deinem Kontingent abgeht. Sinnvoll ist die Funktion, wenn du direkt Daten auf HiDrive ablegst und sie vor versehentlichen Löschen schützen möchtest, nicht aber wenn du es als Backup Speicher nutzt. ;)

2019-02-11 22_34_06-HiDrive.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Vom Budget hatte ich eher ohne HDDs so an 50-70€ gedacht.

Nö. Das bekommste selbst mit nem Raspberry Pi kaum hin.

Asrock Deskmini + CPU + SSD = ca. 150€.

Billiger geht's kaum wenn man sich keinen Frickelschrott kaufen will.

Die vorgeschlagene DS218J ist auch okay. Beachten: ARM CPU.

Zu der Storage-Geschichte hatten wir hier schon nen Thread von mir:
https://ngb.to/threads/28484-Online-Storage-für-SCP-Rsync-Backups

Und weitere Threads:
https://ngb.to/threads/22698-Suche-Cloud-Dienst-mit-FTP-oder-WebDav
https://ngb.to/threads/35469-Für-Gruppe-nutzbarer-Datenserver-möglichst-kostenlos-oder-billig
 
Ich bin gerade zufällig drauf gestoßen: .
Sieht finde ich echt gut aus und überlege mir gerade das auch noch schnell zu kaufen. Nachteil ist, dass es erst im Juni/Juli geliefert werden soll.
 
Ich bin gerade zufällig drauf gestoßen: .
Sieht finde ich echt gut aus und überlege mir gerade das auch noch schnell zu kaufen. Nachteil ist, dass es erst im Juni/Juli geliefert werden soll.

Klingt gut. Würde meinem Zyxel entsprechen, außer dass das Ding mehr Leistung hat, 4 Platten ansteuern kann und wohl nicht ganz so umständlich zu aktualisieren ist (Devicetree, Reverse Engineering). Und wenn ich das Teil so anseh, kann man bestimmt auch die 2 Lüfter deaktiveren, wenn man die Platten nicht im Dauerstressbetrieb nutzt. Ist durchaus eine Überlegung wert.
 
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  • #15
Ich bin gerade zufällig drauf gestoßen: .
Sieht finde ich echt gut aus und überlege mir gerade das auch noch schnell zu kaufen. Nachteil ist, dass es erst im Juni/Juli geliefert werden soll.

Mit OMV immerhin. Allerdings für den Preis, wie schnell ist das Teil? Da dürfte man ja bereits ein fertiges 4 bay nas bekommen oder?

Auch interessant


Gibt dort auch was mit 4bays leider ohne Gehäuse.
 
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Was diese ARMv7-Frickellösungen (Raspi, Helios4, Nanopi) alle gemeinsam haben: Sie sind verdammt langsam.

Wie gesagt, Synology oder x86-Barebone, die ARM-Teile <100€ sind echt schwach. Wenn, dann ein Pine64 oder sowas.

Tut euch das doch nicht an :D
 
Was meinst du mit langsam?

Mein Webserver, Oscam, Github usw. laufen alle sehr zufriedenstellend auf dem noch schwächeren Zyxel. Der Helios soll zumindest nach den Angaben Gigabit schaffen und auch die Daten von Festplatte in der Geschwindigkeit liefern können. Würde mir reichen.
 
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  • #18
Helios4 kenn ich nicht, der wird schon so 90mMB/s über GBit LAN liefern. Beim raspi und nanopi hatte ich in nem test was von 30MB/s gelesen.
 
Ist auch korrekt, denn beim Pi hängt alles an einem USB 2.0.

Und da ist nach 30MB/s netto einfach Schluss.

IO ist definitv einer der größten Schachpunkte des Pi, denn das war einfach nie der angedachte Verwendungszweck. Wie war das nochmal mit einen Fisch nach seiner Fähigkeit auf Bäume zu klettern zu bewerten?

Viele sind halt dazu übergegangen das Pi als ALlheilmittrle zu betrachten nur weil es deutlich über den urpsrünglichen (Plan)Verwendungszweck nützlich ist. Es gibt zum Beispiel kaum was zwischen Mikrocontroller und PI sobald man USB und Netzwerk braucht. Jedenfalls nichts was unter einer Kleinserie(10+ identische Geräte) annähernd (wirtschaftlich) Rentabel ist.
 
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