Das beliebte Klötzchenaufbauspiel Minecraft mit seiner vollkommen realitätsfernen Grafik wird derzeit einer Überprüfung durch Behörden in der Türkei unterzogen. Grund dafür war das angebliche Belohnen des Tötens anderer Spielfiguren, welches als Gewalt gegen Frauen und Aggressionsförderung angesehen wurde. Obgleich das Spiel in den meisten Ländern für Kinder ab sieben Jahren freigegeben ist, sowie kein Blut enthalten und das eigentliche Ziel des Spiels alles andere als Mord und Totschlag ist, kann sich der türkische Minister für Familien und Soziales, Aysenur Islam, vorstellen, dass es dortzulande zu einem Verbot kommen wird. Möglicherweise stimmen ihn die ca. 1 Million Spieler um, die bislang nirgends mediale Aufmerksamkeit durch brutales Verhalten auf sich zogen, was aber vielleicht auch in ihrem durchschnittlich eher geringen Alter begründet sein könnte und die einzigen, bekannten Aggressionen darin bestehen, sich über das Zusammenstürzen ihrer Bauwerke und nicht-Funktionieren von Mechanismen zu echauffieren.
Eine wohl treffliche Beschreibung der Sachlage gab Herr Dr. Andrew Przybylski vom Oxford Internet Institut ab, als er sagte "Zu denken Minecraft wegen zu viel Gewalt zu untersuchen ist so, als würde man eine Untersuchung über gewalttätiges LEGO veranlassen.".
Quelle:
Eine wohl treffliche Beschreibung der Sachlage gab Herr Dr. Andrew Przybylski vom Oxford Internet Institut ab, als er sagte "Zu denken Minecraft wegen zu viel Gewalt zu untersuchen ist so, als würde man eine Untersuchung über gewalttätiges LEGO veranlassen.".
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