Millionen Daten von deutschen Politikern und "Promis" gestohlen

Da verdien ich, mit einer schnöden Ausbildung, ja mehr :ugly:
 
Als ich noch Nacht-, Feiertags- und Wochenenddienste machte, hatte ich auch mehr. Unstudiert :D

Deshalb haben die Leute auf Twitter ja auch passende und sehr witzige Kommentare abgelassen.

Wenn die so zahlen, und der Seehofer hat heute (mal wieder *gähn*) von neuen Gesetzen gequatscht, dann müssen sie sich nicht wundern,
dass es immer wieder zu solchen Vorfällen kommt. Auch wenn es jetzt heißt, dass der 20jährige Täter, der sich alles selbst beibrachte,
nur ein wenig säuerlich auf die Politiker war. Man kann es sich auch schönreden.
 
Und jetzt wie peinlich, weder China, noch Putin noch sonst ein Terrorist ... sondern der Kevin von nebenan. :T

Daher ist ganz wichtig, jetzt mittels PLUS das "Cyberabwehrzentrum" upzugraden.
Und wenn das nix hilft dann legt Seehofer sicherlich mit dem "Cyberawehrzentrum Plus" 2.0 nach und alles wird gut...
 
Bundespressekonferenz:

Minister des Inneren und Home Security schrieb:
Was genau war denn der Hintergrund der Gefährdung? Was hätte passieren können? Was war der zeitliche Ablauf?

Ich versteh diese Fragen. Aber verstehe Sie bitte, daß ich darauf keine Antwort geben möchte.

Warum?

Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung belustigen.
 
Als die Geschichte gestern in der Tagesschau kam, war das Ganze richtig lustig.

Besonders sticht hier die mit geballter Inkompetenz heraus. Erst mal gackern ohne jegliche Ahnung. Hauptsache, es soll erst mal wieder was verboten oder gesperrt werden.
 
Als ich zum ersten Mal von dem Fall gehört habe war ich schon ganz gespannt auf Berichte über gewitzte Angriffsmethoden wie hinterlistige Apps (davon wurde in jüngerer Vergangenheit öfter berichtet), gekaperte Systeme oder sonst was. :( Viele Informationen scheint es ja immer noch nicht zu geben. Leider konnte ich auch die Pressekonferenz nicht mitverfolgen aber wenn man einen Absatz wie den letzten liesst, lässt das durchaus auf eine eindeutige Richtung schliessen. Mangelnde Security Awareness der betroffenen. Gerade im Umfeld der Politik ist das allerdings Pflicht, meiner Meinung nach. Wenn dem so wirklich ist, ist das Ganze und der politische Aufschrei, der daraus gerade entsteht, umso peinlicher.
Auch passen Aussagen wie "BKA-Chef Münch sagt, der 20-Jährige habe deutliche Spuren hinterlassen und es den Behörden "nicht sonderlich schwer gemacht"" nicht zu einem versierten, fähigen Hacker, der Wissen und Mittel für ausserordentlich fortgeschrittene Angriffe verfügt.
 


Wenn man den Links im Artikel mal nachgeht, dann ist da aber wirklich was dran. Auch und zu finden. Julian Reichelt, hatte sogar in einem Podcast mit Gabor Steingart von staatlicher Unterstützung gefaselt, wo eigentlich schon grob erkennbar gewesen sein müsste, um was für einen Vorfall es sich handelte.

Er oder Julian Röpcke hatten auch an einem Abend getwittert, dass er 3 % der Daten ausgewertet hätte, aber schon Belege für Verbrechen, Unterschlagung und Korruption gefunden hätte. Am Tag drauf erscheint ein Artikel, der damit beginnt, das die Daten wenig bis nichts zu Tage gebracht haben. Also wieder nur Lärm gemacht.

Den Vogel abgeschossen hatte aber der Austausch zwischen Julian Röpcke und einem Twitter Nutzer, der ihm und der Bild vorgeworfen hat, dass sie da atemloses Rätselratenbereiben würden, statt richtiger Recherche. Darauf antworte Röpcke sinngemäß: "Und was sie atemloses Rätselraten auf allen Kanälen nennen, heißt bei uns investigativer Journalismus & Berichten des Sachstandes".


In der Sache haben sich viele Medien mal wieder sehr sehr negativ hervorgetan, aber die Bild hat mal wieder den Vogel abgeschossen.
 
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