[Born-IT] Microsoft: Linux dominiert auf Azure VMs, hat Windows fertig?

Auf der Ignite 2018-Konferenz, letzte Woche in Orlando, Florida, USA, hat das Microsoft Management interessante Zahlen herausgelassen. Bei virtuellen Maschinen, die auf Microsoft Azure laufen, findet eine massive Abwanderung, hin zu Linux statt: 50% laufe mit Linux* – was die


Autor: Günter Born
 
Ich find den Trend ja ganz interessant und grundsätzlich gut. Im Artikel steht nun, dass Windows am Ende wäre und binnen weniger Jahre verschwinden würde. Das sehe ich nun nicht ganz so. Dass langfristig wohl die meisten Azure-VM mit Linux laufen werden, das kann gut sein. Aber an anderen Stellen ist Windows noch viel zu etabliert und wird uns sicher noch Jahrzehnte begleiten.

Aber es stimmt schon. Die Zeiten in denen Microsoft das große Geld mit der Vermarktung von Windows-Lizenzen gemacht hat, sind wohl vorbei. Früher musste man sich aufgrund der technischen Weiterentwicklung alle paar Jahre einen neuen PC kaufen und da war dann auch eine Windows-Lizenz immer mit dabei. Heutzutage ist es auch kein Problem, einen PC mal zehn oder mehr Jahre zu betreiben, sofern man nicht gerade irgendwas besonderes damit macht. Dass Microsoft das selbst erkannt hat, zeigt auch, dass man immer noch ein kostenloses Upgrade von Windows 7 machen kann, obwohl das eigentlich schon lange nicht mehr gehen sollte.

Der Trend geht heutzutage überall in dem Bereich in Richtung Abo-Modelle. Und zumindest bei Azure kann es Microsoft im Grunde egal sein, ob das nun mit Windows oder Linux läuft. Hauptsache man hat die Kunden.
 
Nunja die ganze Statistik dürfte nicht wirklich Sinnvoll zu lesen sein.
Wer Azure mal ausprobiert hat (sollte jeder mal machen - sehr spannend... in allen Richtungen, Ärger, Auswahl, Kopfschütteln...) - weiß das es dort zig Möglichkeiten gibt etwas in Azure zu betreiben.
Auch eine große Auswahl von "Software als Service", Datenbank-Server, Loadbalancer - die gesamte Liste ist gigantisch.

Viele der Dienste laufen auch auf mini-Linux Systemen die bei Bestellen eines solchen Dienstes in einer eigenen Instanz hochgefahren werden.

Auch muss man selbst in Azure Lizenzen für Windows zahlen - das heißt wenn man nun z.B. einen kleinen vpn-Server oder Webdienst oder sonst was starten möchte, ist es kostengünstiger einen Linux Server zu starten als einen Windows Server.

Azure ist eine universelle Platform für vieles - und daran verdient MS mehr als gut. Das konzept ist hier nicht nur Windows-Server online zur Verfügung zu stellen.

Aber aufgrund der Vielfalt der Einsatzzwecke ist eine reine Statistik über die Anzahl x-mal genutztes OS für mich einfach nichtssagend und gibt auch keinen Aufschluss darüber das Windows sinken würde.
 
Windows ist wie Flash.
Jedes mal, wenn jemand es absingt, lebt es 10 unnötige Jahre länger..
 
Schwachsinn ist das, würde Linus sagen.

Linux ist nicht da um auf dem Desk zu laufen, Linux ist nicht da um es zu benutzen. Eine der Grundregeln war immer: wenn Du nicht bereit bist mitzuentwickeln, dann ist Linux falsch für Dich.

Das ist zwar langsam veraltet, beinhaltet aber immer noch den Sinn.

 
Dieser Text spricht mir aus der Seele, so gerne ich von Windows weg möchte um einfach mal was anderes zu haben. Ich bin leidenschaftlicher Zocker und möchte das es funktioniert. Das ist beim Pingu eben nicht so einfach, leider.
 
Das Original war mal dort:

Leider ist die Seite offensichtlich offline. Ich meine korrupt hat den Artikel geschrieben.
 
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