Messer für Reisen benötigt - worauf achten?


Ich kann ihm ja schlecht ein Victorinox oder Opinel empfehlen - das ist so garnicht hardcore und würde ihn nicht begeistern :D Und feststehende Messer sind zum Mitschleppen echt mies - wenn auch erlaubt.
Ein Einhandmesser, das in die Tasche geclippt ist, fällt echt keiner Sau auf - ist ein Erfahrungswert.
 
In Übereinstimmung mit dem aktuellen Waffenrecht dürfen Messer mit einhändig feststellbarer Klinge nicht (zugriffsbereit) geführt werden (§ 42a WaffG; Stand 7. August 2013). [...] Ein Verstoß dagegen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld bis 10.000 Euro und Einziehung des Gegenstands geahndet.

Eine genaue Definition dessen, was „Führen“ bei einem Gegenstand bedeutet, der keine Schusswaffe ist, ist im deutschen Recht aber nicht enthalten. Nach einer verbreiteten Auslegung sei der Transport eines Einhandmessers nur erlaubt, wenn auf das Messer nicht ohne weiteres zugegriffen werden kann; ein Transport in der Hosentasche sei also nicht erlaubt.

Das Führen eines Einhandmessers ist jedoch erlaubt, sofern ein berechtigtes Interesse besteht. Dies können beispielsweise jagdliche oder berufliche Tätigkeiten, Brauchtumspflege oder der Einsatz beim Sport oder bei der Arbeit sein. Kein berechtigtes Interesse ist jedoch die Selbstverteidigung.
Das sagt dazu.

Also bis zu 10.000 € für das Mitführen in der Hosentasche? What?! Wer zum Teufel hat sich denn das ausgedacht?
Allerdings gibts ja offenbar einige zugelassene Gründe, sowas doch mitzunehmen. Da sollte sich doch was finden lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke bei der aktuellen Lage, und das meine ich wirklich ernst, auf der Reise ein Deutschlandtrikot tragen schützt mehr als ein Messer :D

@Kenobi
forsch mal weiter, sicher gibt es andere Dinge die dich eher betreffen für die du auch bis zu XXXXX€ zahlen müsstest...
 
Da gab es doch vor 6 bis 7 Jahren eine relativ große Diskussion in der Öffentlichkeit drüber. Viele Leute tragen ja bis heute noch am Schlüsselbund kleine Einhandmesser (mit Daumenpin). Da ist das Führen ja auch verboten.
 
Das Thema hier ist immer noch Messer für Reisen und nicht welche Gesetzeslage ist gerade aktuell ...

Insofern bitte Empfehlungen zu transportablen Messern für den Camping und Reisebereich. Und keine Grundsatzdiskussion - die könnt ihr im OT oder so führen.


Lg,
 
Mädels, hier steht links oben immer noch "Kaufberatung" und nicht "Politik und Gesellschaft". Ich find das ja auch fein, dass ihr über Waffengesetzte, Statistiken zum Abgestochen-werden, Arabischen Frühling, usw. diskutieren wollt, aber macht das doch bitte ein paar Foren weiter. Danke!

Daher hab ich mal ein wenig durchgewischt. Bitte jetzt wieder Tipps für das primär gesuchte Camping-Messer, der Threadstarter wird dann schon wissen, wie er damit umgehen möchte.


Grüße
Thomas
 
Wie soll man denn eine Kaufempfehlung abgeben, wenn man sämtliche Umweltfaktoren außer Acht lassen soll?

Aber gut, das was ihr wollt: Ich würde das KM2000 (172mm Klinge) empfehlen, alternativ den Klappspaten, da kannst du dann auch mal noch schnell ein kleines Loch ausheben, bevor du jemandem die Rübe ab schlägst. Qualität auf die sogar die Bundeswehr vertraut:
Zur Abschreckung vertraue ich allerdings eher auf die RGW 90 und Löcher lassen sich damit auch noch schneller graben, notfalls kannst du damit sogar den ein oder anderen Baum fällen oder auf Großwildjagt gehen.

Da hier gefordert wurde rechtliche Dinge außer Acht zu lassen und nur auf deine Anforderungen einzugehen, sei dies die optimale Kaufberatung.
Wie gesagt, den rechtlichen Aspekt ausgeblendet.
 
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