Meinung zu Elektroautos?

Geld ist ja nicht alles, selbst wenn sich das mit dem Verbrenner in Sachen Kosten und CO2 gleich wäre und sich so in beiden Posten nicht "lohnt" würde meine Wahl wegen Fahrverhalten, neue Bauweise / Technik des Autos und die viel geringer Geräusch Kulisse beim Fahren, nicht nur für die Stadt sondern vor allem für die Insassen, trotzdem auf das e-Auto fallen.

Die Diskussion heißt eigentlich nicht "was ist der Vorteil durch das e-Auto" sondern "was bringt es mir aktuell einem Neuwagen Verbrenner zu kaufen".
Wenn ich nun unter Zeitdruck (30 min mehr oder weniger sind wichtig) mind 1x die Woche > 500km fahre, oder regelmäßig mein Boot zum See ziehe und ähnliches, dann trifft das zu und ist in Ordnung. Oder ich möchte nicht mehr als 5000€ ausgeben aber einen richtigen 5 Türer haben. Dann nehme ich einen guten gebrauchten Verbrenner, ist auch ok. Aber jeweils ein Anforderungsprofil das eben noch nicht geleistet werden kann. Grundsätzlich funktioniert das Acer für wesentlich mehr Leute als diese das Denken und mit Absatz kommt die schneller Verbesserung der Autos.
 
Ich brauche keine Studien mehr Anbringen, wenn die Aktuelle besagt, das die Produktion der E-Autos mehr Ressourcen Verschluckt und der Umwelt mehr schädigt als die Herstellung eines Verbrennungs Autos, dann ist das Fakt.
Da können noch so viele Förderungen und Forderungen der Politik kommen.

Die von mir angebrachte, großangelegte, internationale Studie lässt du gekonnt aus. Die steht deinen Aussagen diametral entgegen.

Auch interessant zu dem thema, gerade auf tagesschau.de gesehen:
 


Danke. Schöner Artikel, ich bin gespannt, welches Haar in der Suppe dort vom Geist gefunden wird.

Der schönste Satz in dem Beitrag ist dieser:
Dabei geht der Verband davon aus, dass die Autofahrer bereit sind, erheblich höhere Preise für Wasserstoff zu zahlen als die Industrie.

Genau wie der Endverbraucher gerne EEG Umlage zahlt, von der Großverbraucher befreit sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab verstanden was du mir damit sagen willst, aber scheinbar ist nicht ganz klar geworden, worauf ich Hinaus wollte.

Es macht Aktuell dennoch keinen Sinn, von einem Verbrenner auf ein E-PKW umzusteigen, wenn die Technik noch nicht ausgereift ist, nur um Grün zu fahren.
Den 2,5x höheren Verbrauch trägt nicht der Endkunde und die Laufenden Kosten eines Elektro Autos rechnen sich erst nach vielen Jahren umgerechnet auf den Höheren Anschaffungspreis.

Im Verhältnis sind die Vorteile dann noch zu Gering, als das sich ein Umsteigen wirklich lohnen würde.

Das heißt, nachdem du dich nun 3 Seiten lang über Kohle- und Atomstrom ausgelassen hast ist dir dieser egal seit du gelernt hast dass dein Verbrenner 2,5x so viel davon benötigt :)
 
Heute auf dem Weg nach hause ein Elektroauto vor mir gehabt.
Ein Mercedes-Kombi. Hab ich nur daran erkannt, dass auf dem Kennzeichen hinten ein "E" war.
Nun die große Frage: Wozu zum Henker benötigt ein E-Auto eine Doppelrohrauspuff-Attrappe?
 
'Hinten', als hinter den Zahlen, oder 'Hinten', als auf dem Kennzeichen hinten am Auto?

Dann war es einfach ein Auto aus Spanien. :D
 
E300de. 195PS Diesel, 122 Elektro-PS und 13,5kwH-Akku. Dafür aber alle Vorteile des E-Kennzeichens wie 0.5% geldwerter Vortiel für Dienstwagen, freies Parken und ähnliches. Lobbyarbeit vom feinsten.
 
Das mit dem E in Kennzeichen von Hybriden sollte nicht erlaubt sein.

Die Stadt Dortmund z.B. hat letztens groß verbreitet, dass sie jetzt noch weitere *emissionsfreie* BMW kauft. BMW- Hybriden.
Der Shitstorm war in den sozialen Medien, besonders auf Twitter, innerhalb von Sekunden da.

Wie ich, glaube ich, schon mal erwähnte, bekommen Hybriden ein E-Kennzeichen und fürstliche, staatliche Zuschüsse.
Genau so viel Zuschüsse, wie wesentlich teurere, aber im Gebrauch wirklich emissionsfreie E-Autos.
Die Hybriden fahren mal hier und da ein wenig aus Spaß elektrisch und blasen dann wieder Diesel und Benzin raus.
Die typische, deutsche Polit-Leckerei bei der Autolobby.

( Edit:Howard, ich schrieb noch während deines Posts. Bin langsam heute :D )
 
Bei den gewerblichen Hybriden kommen wohl fast alle mit oroginalverpacktem Ladekabel zurück. Ich würde auch gern sowas fahren, aber ich versteh nicht, wieso selbst solche Monster mit 3-Liter-Sechszylindern und 300PS Verbrennermotor diese Privilegien bekommen...

€dit:
 
E-Autos sollen ja in der Pannenstatistik ganz wiet oben stehen, an die E-Autofahrer, stimmt das?
Für mich, ländlich 2Km bis zur Zapfsäule, kommt das E-Auto nicht in Frage, ein Hybrid schon eher.
 
Die Aussage hast du woher?

Ein Hybrid bringt eher 0 ... gerade in deinem Fall.
Die Autos wurden irgendwie nur "Erfunden" um den Verbrenner noch ein paar Jahre mit etwas Prämie an Geschäftskunden verkaufen zu können.
Mit dem E-Antrieb kann man dann leise im Parkhaus fahren - oder der kalte Moter muss nicht aufgeheizt werden wenn man nur zum Bäcker fährt.
Dafür lohnt sich meiner Meinung nach der Preis + das Risiko das etwas ausfällt, da hier die Technik deutlich komplexer ist als bei einem Auto mit einer Antriebsart - nicht.

eine eigene Ladestation bei dir am Wohnort ist keine Option? Wenn zur Miete einmal mit dem Vermieter reden? Neuerdings könntest du dir so eine Säule ja sogar in dein Mietobjekt bauen lassen - ohne das jemand groß was dagegen sagen kann. Klar hier stehen eventuell die Kosten nicht im Verhältnis je nachdem wie lange man dort wohnen möchte.
Was man so in anderen E-Foren liest reagieren aber auch Vermieter oftmals offener für das Thema als man denkt - wenn man Thema vernünftig aufbereitet (evtl. schon einmal notieren was zu tun ist, was es ca. kosten könnte, Förderprogramme etc.).
 
Das mit der Pannenstatistik, egal ob Verbrenner, Hybrid oder reiner Stromer, kann man schon seit vielen Jahren nicht mehr als Maßstab nehmen.
Meist bringen ja Verkehrsclubs wie ADAC und andere diese Statistiken raus. Anhand ihrer Einsätze auf den Straßen.

Seit vielen, vielen Jahren haben da BMW und Mercedes so gut wie nie Pannen. Und jetzt kommen immer mehr Autofirmen dazu.
Weil die eigene Services haben.
Da wird nicht der ADAC gerufen, da hat man, wie wir bei unseren Nissans, einen Kleber mit einer direkten Firmenhotline in der Frontscheibe.
Und die schicken dann oft eigene Schrauber und Servicefahrzeuge aus der nächstgelegenen Filiale los.
 
Um meine Diskussion zu diesem Thema Abzuschließen.

Es ist ein Dacia Sandero Model 2021 geworden.

Das Auto kostet ~10.000€ und kann mit Gas & Benzin betrieben werden. (Grundausstattung ab 8.000€)
Den CO2 Ausstoß bei LPG ist unwesentlich Höher als bei Vergleichbaren Elektroautos.
Steuer kostet das Teil 50€ im Jahr und bei 60-70cent / Liter LPG und einer Reichweite von Knapp 500km absolut Unschlagbar.
 
Hm, Wie meist du den Co2 Ausstoß?
Beim e-Auto kommt es natürlich auch ein wenig darauf an wo man Tank. Aber im Normalfall tanken vermutlich 90% rein 100% Öko-Strom (Jetzt mal ohne die Diskussion der technischen Definition des Ökostroms).
Dann kommen natürlich noch Produktionskosten hinzu etc. - dafür sowohl bei Benzin als auch LPG natürlich zuliefer-"Kosten".
Daher würde mich interessieren wie sich der vergleichbare Ausstoß berechnet.

Mir kommt es nicht darauf an möglichst Umfeld freundlich zu sein :)

Ein Freund fährt schon seit ~10 Jahren LPG; ich hoffe das es bei deinem nun besser ist - aber er hatte früher relativ viel "Stress" mit Klappen / Einspritzdüsen etc. im Motorraum da LPG wohl unter höheren Temperaturen verbrennt und an mehreren Stellen zu anderen bzw. höheren Abnutzungen führt. Hier gab es dann einige teure Reparaturen.

Wie ist der Verbrauch auf 100km bei LPG?
 
Es ist ein Dacia Sandero Model 2021 geworden. Das Auto kostet ~10.000€ und kann mit Gas & Benzin betrieben werden. … Steuer kostet das Teil 50€ im Jahr und bei 60-70cent / Liter LPG und einer Reichweite von Knapp 500km absolut Unschlagbar.
Vom Preis her geb ich Dir absolut recht. Die Steuer so niedrig zu sein. Normalerweise zählt bei Autos, die sowohl Benzin als auch LPG verarbeiten können, nur der Benzinantrieb. Bei meiner umgerüsteten B-Klasse musste ich das auch erfahren.

Andererseits hatte ich mal einen Dacia Sandero als Mietwagen. Der Preis hat schon seinen Grund. Das Auto fühlt sich leider genauso wertig an wie der Preis vorgibt.

Ein Freund fährt schon seit ~10 Jahren LPG; ich hoffe das es bei deinem nun besser ist - aber er hatte früher relativ viel "Stress" mit Klappen / Einspritzdüsen etc.
Bei mir sind's mittlerweile 8 Jahre. Der Unterschied zum normalen Benziner:
  • Spätestens alle 25k km muss ich die Zündkerzen wechseln lassen.
  • Zusatzkosten alle 2 Jahre: Durchsicht LPG (im günstigsten Fall nur Filterwechsel), TüV kostet 30€ mehr.
  • Bei der letzten Durchsicht musste ich 2 Düsen wechseln lassen.
  • Wenn der Motor nicht von Hause aus gasfest ist (meiner ist das ganz besonders nicht), braucht man als zusätzliches Schmiermittel. Sind alle 50k km nochmal 65€
Weitere Macken: Bei kaltem und nassen Wetter ruckelt der Motor, wenn er kalt ist. Besonders nach längerer Stehzeit des Autos (ein paar Tage) braucht man auf den ersten Kilometern schon ein bisschen Gefühl für das Auto.

Wie ist der Verbrauch auf 100km bei LPG?
Ca. 1,5l/100km höher als bei reinem Benzinbetrieb. Zusätzlich muss ich ca. 2x pro Jahr noch Benzin tanken.
 
thx @musv,
beim Verbrauch meinte ich nun den von Der3Geist im speziellen. Der Preis / Liter sagt ja nur bedingt etwas aus.
 
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