[Sonstiges] McDonalds Deutschland treibt die Einführung des neuen Modells an

Big_Mac_sandwich.jpg
Fast-Food Riese und Branchenführer McDonalds beginnt damit seine schon länger publizierten Pläne zur Neuorganisation des Bestell- und Bedienkonzeptes voranzutreiben. Der Weg soll in die Richtung Tischbedienung (auf Wunsch) und Richtung digitales Bestellkonzept gehen.

In aktuell 72 Restaurants der bekannten Kette wird am Montag (04. Juli 2016) damit begonnen, Bestellungen digital zu erfassen. Das geschieht entweder über ein Terminal im Eingangsbereich oder über eine entsprechende Smartphone Application.

Da die Besucherzahlen stetig zurückgehen erhofft man sich so wieder einen größeren Kundenzustrom und die Festigung des Status als Branchenführer. Burger King, auf Platz 2, reagiert mit dem abnehmenden Kundenstrom mittels neuer Filialen und einem Lieferservice. Gerade in Großstädten sind die Filialen von „Hans im Glück“, „Peter Pane“ oder lokale Burgerschmieden eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz.

Neben dem digitalen Bestellvorgang, wo die Kassierer/innen fortan als Berater/innen fungieren sollen, ist auch geplant die Speisen wirklich nur noch auf Bestellung zuzubereiten. Derzeitig werden gerade gefragtere Produkte vor allem während des Hochbetriebes im Voraus fertig zubereitet und dann warmgehalten.

Mit dem Programm „Mach deinen Mäc“ ist es dann auch möglich, sich einen eigenen Burger zu kreieren. Eine visualisierte, digitale Version davon wie es letztlich Aussehen könnte findet sich schon seit längerem bei der australischen McDonalds Kette ( )
Den Versuch sich selbst attraktiver darzustellen durch ein Angebot von semi Bio Burgern ist eingestellt worden, da Bio laut McDonalds noch eine Nische sei.

Bis Ende 2019 soll jede McDonalds Filiale so wie das Testobjekt in Frankfurt am Main / Flughafen aussehen ohne dabei Personal abzubauen.

Quelle: Foto von Nicolai Schäfer
 
Ich würd keinesfalls sagen das sich das Konsumverhalten durch "bewusster ernähren" geändert hat. Ja, einige Leute ernähren sich durchaus bewusster, das ist keine Frage, aber das is nicht der Großteil der Kundschaft die McDonalds jetzt spürt. Es ist eher das Bewusstsein jetzt da das es, abseits von McDonalds, doch andere Sachen auch gibt. Ich merks ja zb in Wien - da gab es nur ein 2-3 Burger Kings, 1 Subway der sich mit ach und krach gehalten hat und sonst McDonalds. Jetzt gibts überall Kebab Läden, Burgerking hat sich auch verbreitert und auch der Subway ist an einigen Stellen dazu gekommen. Zusätzlich gibt es auch andere Geschäfte die Burger anbieten. Da ist dann einfach doch mehr Konkurrenz da und man braucht Alleinstellungsmerkmale.

Das war doch auch die Sache mit den ganzen Running Sushis. Die sind auch eine Zeit lang ausn Boden geschossen und danach wieder schnell eingegangen. Warum? Nicht, weil die Leute gemeint haben "oh roher Fisch ist nicht gut für meine Ernährung", sondern weil die Qualität nicht gestimmt hat bzw. weil es keine Vielfalt gab.

McDonalds macht es jetzt mit dem "Baue dir deinen eigenen Burger" eigentlich recht interessant, da es schon immer Leute gab die bsp. ihren Burger ohne Gurke haben wollten oder den BigMac ohne Käse. Man muss sich halt jetzt mal anschauen wie sich das Ganze entwickelt, was die Leute gerne kaufen und dann entsprechend drauf reagieren. Big Data ftw.
 
Naja, dagegen kann ich dann nichts sagen - ich bin davon ausgegangen du preist hier die "neue, gesunde Ernährung" an die "allerorts" gelebt wird...

Dann habe ich ja wenigstens auch mal die Wettbewerbssituation mit eingebunden, die hat bisher fast gänzlich gefehlt, meine ich. ;)

Wie gesagt ich hatte die 40k Bäckereien erwähnt der ganz neue Trend der Foodtrucks der groß im rollen ist den Döner Hot-Dog-Designerbuden (war am WE in so ner Bude. Wusste gar nicht was man alles mit so nen Würstchen anstellen kann)...das alles ist Konkurrenz für Ronald McDonald. Ich persönlich achte ja auf mein Essen aber jetzt nicht so das es mich im Alltag ausbremsen tut. Ich Futter noch genauso meine Bratwurst wie e und je...nur eins kommt mir nicht mehr in die Tüte McDonald’s und co. War das letzte mal vor Ewigkeiten dort dank der vielen schönen alternativen die es gibt.
 
Jawoll!!! Der rückläufige Trend der McDonalds Kunden ist mehr als begrüßenswert. Endlich greift die Aufklärung sich bewusst und nachhaltig zu ernähren. Der Kunde erwartet heute dank Aufklärung das komplette Gegenteil was McDonalds in seinen Sortiment hat.


Die fetten Jahre sind vorbei!!!

wie kommst du darauf das rückläufige McDonalds Verkaufszahlen darauf schließen lassen das sich die Menschen jetzt gesünder ernähren?
Sie können sich doch auch wo anders oder zu Hause schlecht ernähren...

Bratwurst und Hotdog ist doch nicht gesünder als McD...
Genauso wenig wie Backwaren.
 
Weil Mc Donald's und immerhin 40.000 Bäckereien sich sich nicht irren können?
 
wie kommst du darauf das rückläufige McDonalds Verkaufszahlen darauf schließen lassen das sich die Menschen jetzt gesünder ernähren?
Sie können sich doch auch wo anders oder zu Hause schlecht ernähren...

Bratwurst und Hotdog ist doch nicht gesünder als McD...
Genauso wenig wie Backwaren.

Fred nicht gelesen setzen 6!
 
Schaut euch an wie heutzutage mit BIO geworben wird. Wie viel auf Nachhaltigkeit Wert gelegt wird. Wie viele Kochshows es gibt. Wie viele Kochbücher zum Thema Vegan/Vegetarisch erscheinen. WAS die Leute wieder anfangen zu kaufen. Klar das da auch ein McD umdenken muss. Darum werben sie ja auch mit Simmentaler Rind, hatten diesen BIO-Burger im Sortiment. Das CI hat sich im Laufe der Jahre vom Fast-Food-Laden, der Burger in Polystyrol-Packungen für den schnellen Hunger verschleudert, zum familienfreundlichen Schnellrestaurant, wo es neben Salaten auch Apfelspalten und Wraps für die Mutti gibt, entwickelt. Leider können imho die Preise und die allgemeine Machart der Produkte trotzdem dem Zeitgeist nicht ganz folgen. Heutzutage reicht es einfach nicht mehr schönere Bilder auf die Packungen zu drucken und ein mal in zwei Jahren die Burger zu überarbeiten.

Der Schritt zum individuellen Burger mit Bedienung ist für mich Nachvollziehbar. Ob sich das aber durchsetzt - k.A. Die Preise sind da wohl auch noch immer zu niedrig. Hab ich die Wahl zwischen einem Burger aus frischem Hack, Medium, mit hausgemachten Saucen für 10€ oder einem Big-Mac-Menü würde ich wohl immer ersteres wählen. Scheiß egal ob mir das jetzt an den Tisch gebracht wird. Die neuen Burger (Bacon Clubhouse usw.) gehen aber in die richtige Richtung.

Oft isst man halt aus Gewohnheit und mangelnder Alternative beim Mäkkes. Wenn ich lang auf der Autobahn unterwegs bin hab ich die Möglichkeit a) beim Burgerking zu essen, b) beim McD oder c) das Risiko einzugehen eines dieser dubiosen Raststätten"Kantinen" auszuprobieren. Wo schon ne Haut auf der Päcklesauce ist und die Wurst gefühlte 4 Stunden auf der Warmhalteplatte lag. Und das für mehr Geld.

McD Lieferservice, evtl frischere Burger, individuell gestaltet, verschiedene Garstufen usw. wird wohl die Zukunft sein. Wegen weil? Weil es alle anderen anfangen werden weil die Leute darauf Bock haben im derzeitigen Food-Boom (siehe die ganzen Food-Markets usw.)

PS: YMMD :D

 
Mich würden mal die wahren Gründe für die Rückgänge bei Burgerketten interessieren.

Bestimmt nicht, weil die Menschen anfangen würden sich besser zu ernähren.

Man soll mal nicht so tun, als würden die Leute ab und an mal bei Mäckes sündigen und den Rest des Monats frisch kochen. :rolleyes:

Guck dir die Preise an.
 
Ja, teilweise. Aber Osnabrück bringt mich eben kein Stück weiter...^^
BK hingegen liefert hier. Aber ich arbeite direkt neben einer BK-Filiale, von daher ist das nicht notwendig.... /o\
 
Also wenn ich jetzt den Vergleich zwischen McDonalds und anderen Lokalen zieh ist der Mäci da doch fallweise billiger. Vor allem weiß man was man bekommt - beim Dönerhändler ist das eben nicht immer der Fall. Hatte schon mal n Döner wo man mir halbrohes Fleisch reingejubelt hat.
 
Es könnten alle Faktoren zusammenkommen: anderes Ernährungsbewusstsein, zu teuer, zu viel Konkurrenz durch andere Läden, kein Geld... McDonalds wird sich früher oder später anpassen, da bin ich mir fast sicher.
 
Welche wiederrum getrennt voneinander beobachtet werdne müssen um Schlüsse raus zu ziehen. Zu Teuer und kein Geld spießt sich etwas, da diese dann nicht als Verlust an andere Geschäfte zu werten sind sondern aus wirtschaftlichen Gründen wegfallen. Anderes Ernährungsbewusstsein führt zb nicht dazu das man dann bei der Konkurrenz ala Burger King sich was holt.
 


Ich würde sagen, ein Mix aus allen Gründen. Wer kein Geld hat, aber früher vielleicht öfter mal bei McD war, der kauft jetzt z.B. beim Bäcker eine Schrippe und macht sich selbst einen Burger.Ist auf die Dauer billiger und man weiß, was man drauf haut. :D
 
ja nee ist klar, genau so läuft es.
Und die Leute sind ja auch durchweg so arm geworden das sie sich McD nicht mehr leisten können.
Dann lieber ne Schrippe und ein eigener Burger.
Echt, selten so nen Mist gelesen.
Kann es sein, dass du den Unterschied zwischen Burger und belegten Brötchen nicht kennst?
Doch, ganz bestimmt kennst du den.

Mittags in der Stadt gibt es mittlerweile so viel wo man schnell was essen gehen kann.
Und es wird genutzt.
Die Konkurrenz für McD ist größer geworden.
Und das auch durch Bäcker die ihre belegten Brötchen verkaufen + Salat + veganen Humbug.
Am Geld scheitert es da bei den Leuten sicher nicht.
 
Das Ding ist doch eher das die Leute mehr Geld haben bzw. für Essen ausgeben. Sachen wie McD ist da nimmer Zeitgemäß da man sich auf dem Markt Bio Eier kauft und sein vegetarisches Bärlauch-Höhlenkäse Omlette in der Silit Qualitätspfanne brät. Da geht die Reise doch hin... und da muss McD nachbessern
 
Und selbst da wird gerne Geld ausgegeben. Hier in Stuttgart, wo wirklich viele (ehemalige) Türken leben, sind die guten Buden der Boom. Der Beste (Döner 7 oder 8 Euro) ist jeden Mittag um 12 oder 13 Unr ausverkauft! Dagegen andere, wo das Teil für 2€ verschleudert haben, waren nach einem Jahr dicht. Liegt also auf der Hand was grad abgeht. Und dazu die 2 neuen Burgerläden mut 10€+ Preisen die immer voll sind. McD hingegen sind meistens Assis oder Besoffene. Kein Witz...
 
Und dazu die 2 neuen Burgerläden mut 10€+ Preisen die immer voll sind. ...

Wenn der eine davon der hinter der Hospitalkirche ist, dann ist der nicht immer knall voll.
Ich finde aber das Preis-Leistungsverhältnis dort nicht besonders toll.

Im Döner-Bereich gibt es auch Familienbetriebe, die ordentliche Qualität liefern, weder zu teuer, noch zu billig. Fladenbrot muss selbstgebacken sein.

Bei McDoof nutzt bei mir weder ein neues Modell, noch Burger-Zusammenstellung nach Kundenwunsch. Die verwendeten 'Lebensmittel' sind einfach nur schlecht in geschmacklicher Hinsicht. *würg*
 
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