Der US-amerikanische Newsletter-Anbieter Mailchimp stellt die Aufnahme neuer Newsletter-Abos am 31.10. auf Single-Opt-In um, was in Deutschland nicht dem geltenden Recht entspricht. Dies kann schon bald zu Abmahnungen von Wettbewerbern führen.
Mailchimp: Vor fünf Tagen verschickte einer der führenden kostenlosen Newsletter-Dienstleister eine E-Mail an ihre Nutzer, die bislang sicher nicht alle Anwender in Deutschland zum Handeln bewegt hat. Ab dem 31. Oktober wird der Aufnahme-Prozeß neuer Newsletter-Abonnenten vereinfacht, was allerdings dem hiesigen Recht widerspricht. In wenigen Tagen werden alle neuen Empfänger nur noch mit einem einzigen Klick aufgenommen.
Wenn man als Betreiber einer Webseite nichts unternimmt, könnten Dritte über die bisherigen Formulare einfach neue Abonnenten eintragen, die dann keine extra Bestätigungs-Mail mehr bekommen. In Deutschland müssen neue Abos nochmals extra bestätigt werden, damit niemand ungewollt in die Datenbank aufgenommen werden kann. Dieses Verfahren schimpft sich Double-Opt-In. Wer diesen juristischen Vorgaben nicht entspricht, kann beispielsweise von Anwälten direkter Wettbewerber eine kostenpflichtige Abmahnung erhalten.
Keine Panik! Einfach die E-Mail vom 24. Oktober (siehe oben) raussuchen und darin den Link ganz unten „Moving forward, you’ll have the option to enable double opt-in within your account’s list settings.“ anklicken. Nach dem
Ganz einfach, dieser Dienst ist (Englischkenntnisse vorausgesetzt) einigermaßen einfach zu bedienen, absolut zuverlässig und hat sehr viele Optionen. Last, but not least – und das mag der wahre Grund sein, Mailchimp ist für uns kleinen Seitenbetreiber umsonst. Man bezahlt mit den Daten, nicht mit seinem Geld. Wer einen Blog oder kleine Webseite betreut, und sich schon einmal auf die Suche nach Alternativen gemacht hat, musste sicher schon feststellen, dass sich für uns sowohl die Prepaid- als auch die Festpreislösungen allesamt jenseits des Bezahlbaren bewegen. Das ist nur etwas für E-Commerce-Seiten und einigermaßen große Unternehmen, die sich das leisten können.
Eine Abmahnung sollte man dennoch nicht riskieren, zumal man die Einstellungen innerhalb weniger Minuten ändern kann, oder?
Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
Mailchimp: Vor fünf Tagen verschickte einer der führenden kostenlosen Newsletter-Dienstleister eine E-Mail an ihre Nutzer, die bislang sicher nicht alle Anwender in Deutschland zum Handeln bewegt hat. Ab dem 31. Oktober wird der Aufnahme-Prozeß neuer Newsletter-Abonnenten vereinfacht, was allerdings dem hiesigen Recht widerspricht. In wenigen Tagen werden alle neuen Empfänger nur noch mit einem einzigen Klick aufgenommen.
Wenn man als Betreiber einer Webseite nichts unternimmt, könnten Dritte über die bisherigen Formulare einfach neue Abonnenten eintragen, die dann keine extra Bestätigungs-Mail mehr bekommen. In Deutschland müssen neue Abos nochmals extra bestätigt werden, damit niemand ungewollt in die Datenbank aufgenommen werden kann. Dieses Verfahren schimpft sich Double-Opt-In. Wer diesen juristischen Vorgaben nicht entspricht, kann beispielsweise von Anwälten direkter Wettbewerber eine kostenpflichtige Abmahnung erhalten.
Was tun?
Keine Panik! Einfach die E-Mail vom 24. Oktober (siehe oben) raussuchen und darin den Link ganz unten „Moving forward, you’ll have the option to enable double opt-in within your account’s list settings.“ anklicken. Nach dem
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erscheint ganz oben links neben Eurem Profilbild eine 1 (für eine neue Nachricht, siehe Bild rechts), bitte darauf klicken. Dann wird Euch die Notification (Ankündigung) angezeigt. In diesem kleinen Fenster unterhalb der Notifikation auf den Link „Set preferences“ klicken. Daraufhin wird ein neues Tab geöffnet, wo oben drüber „Signup Preferences“ steht. Unten wird die Anzahl der Abonnenten (Subcriber) angezeigt (siehe Screenshot unten). Den Haken bei all euren
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, die ihr dort verwaltet, gesetzt lassen und zum Schluss auf das Feld Save klicken, fertig. Das war’s auch schon.Warum sind überhaupt so viele Leute bei Mailchimp?
Ganz einfach, dieser Dienst ist (Englischkenntnisse vorausgesetzt) einigermaßen einfach zu bedienen, absolut zuverlässig und hat sehr viele Optionen. Last, but not least – und das mag der wahre Grund sein, Mailchimp ist für uns kleinen Seitenbetreiber umsonst. Man bezahlt mit den Daten, nicht mit seinem Geld. Wer einen Blog oder kleine Webseite betreut, und sich schon einmal auf die Suche nach Alternativen gemacht hat, musste sicher schon feststellen, dass sich für uns sowohl die Prepaid- als auch die Festpreislösungen allesamt jenseits des Bezahlbaren bewegen. Das ist nur etwas für E-Commerce-Seiten und einigermaßen große Unternehmen, die sich das leisten können.
Eine Abmahnung sollte man dennoch nicht riskieren, zumal man die Einstellungen innerhalb weniger Minuten ändern kann, oder?
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Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
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