[Windows Server] Lizenzierung

Metal_Warrior

Defender of Freedom
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Hallo zusammen,
ein Linux-Admin in einem Windows-Server-Albtraum, da kanns nur witzig werden:

Folgendes Setup wartet auf Einrichtung:

2x Windows-Server für AD (Main + Fallback)
1x Windows-Server für Sonderdienste, als Client ans AD angebunden
2x Desktop-Rechner (Win7 Pro) als Client am AD
1x Notebook (Win10 Pro) als Client am AD
1x Server (Linux) für Datenhaltung (dient den Windows-Servern als Upstream-Server) und weitere Dienste (Authentifikation der Dienste über OpenLDAP am AD)

User (echte Personen) sind etwa 60 zu erwarten, allerdings nicht mit weiteren Geräten (BYOD wird am Linux-Server abgefrühstückt).

Die Windows-Server sind relativ alt und alle baugleich mit 2 APUs á 2 Cores, der Linux-Server und die Desktops laufen schon seit Jahren und werden daher beibehalten bzw. zu Clients umkonfiguriert. Das Notebook ist neu, da passt die Lizenzierung aber. Die Frage, die ich hier habe, lautet: Wie muss ich die Windows-Server lizenzieren. Wie viele CALs brauche ich, brauch ich überhaupt welche, welches Lizenzmodell ist sinnvoll etc.

Zur Verfügung stehen folgende möglichen Lizenzen:

Ja, das ist für eine gemeinnützige Organisation.

P.S.: Verweist mich bitte nicht auf diesen beknackten Lizenz-Konfigurator von MS, da war ich schon und der macht die Geschichte nur noch unlogischer.

P.P.S.: @phre4k: NEIN, Linux ist hier nicht die Lösung. Das Setup ist fix, keine Diskussion. Das gleich schon vorweg.
 
Was machen die Windows-Server? Eventuell kannst du ja den nutzen. Mit KVM-Virtualisierung könntest du mit Glück sogar noch den "Sonderdiensteserver" in Rente schicken.

Mit der Essentials-Version brauchst du keine CALs; allerdings geht die nur bis 25 Nutzer. Da weiß ich spontan nicht, ob das gleichzeitige Nutzer oder Accounts sind.

Microsoft bietet hier nützliche Informationen:


Auf deiner Anbieterseite wird auch noch das hier verlinkt:


P.S.: Verweist mich bitte nicht auf diesen beknackten Lizenz-Konfigurator von MS, da war ich schon und der macht die Geschichte nur noch unlogischer.
Ups, sorry.
 
Ha mit Stifter helfen hatte ich zu 2008er R2 Zeiten Kontakt, bei 2012 - 2016 hat sich afaik aber ne Menge geändert was die Lizenzierung angeht.
Sry für so wenig input aber allein wegen dem teilen Wort "Lizenzierung" musste ich kommentieren. Ist schon spät :p
Hatten mein umschuler Ausbilder und ich bis ZIM ersten Verschreiben immer als "Lizsensierung" verstanden gehabt.

Einen hab ich noch:
Gruppenrichtlinienobjektverwaltungskonsole. \i/
Ok gn8 ngb ^^
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #4
Mit KVM-Virtualisierung könntest du mit Glück sogar noch den "Sonderdiensteserver" in Rente schicken.

Eher nein. Die Hardware wird mit ner zusätzlichen virtualisierten Instanz nicht zurechtkommen, und liegt eh da. Strom ist nebensächlich.


So, also wenn ich das richtig sehe, brauch ich Folgendes:
16 Core-Lizenzen für Main
16 Core-Lizenzen für Fallback
Gesamt: 16x dieses Paket (16x 8€ + MwSt):


Für Sonderdienste-Server reicht das Essentials-Paket, weil keine direkten Userzugriffe, richtig?
Gesamt: 37€ + MwSt


Dazu:
6 CALs für Main (weil 3 Clients plus 1 Linux-Server, 1 Fallback-Server und 1 Sonderdienste-Server)
6 CALs für Fallback (weil potentiell 3 Clients, Linux- Main- und Sonderdienste)
Gesamt: 12x 2€ + MwSt


Lieg ich damit richtig oder hab ich da was übersehen?

Wow. 224,91 Eier nur für Windows, und das als gemeinnützige Organisation...
 
Windows Server zu Windows Server benötigt keine cal.
Du kommst daher mit 8 device cals aus.

Der 4core Server dürfte sich mit der Aufgabe des ad extrem langweilen, daher würde ich alle weiteren Dienste auf einen der 2 ad-controller in eine hyper-v Installation eines Windows Servers stecken. Der hypervisor nimmt hier nur benötige Ressourcen das heißt z.b. Ram steht beiden Servern immer zur Verfügung und du hast den virtuellen mit lizensiert.

Was es nun noch *teuer* macht ist der aktiv Standby ad-Controller bei dem halt die Frage ist ob der notwendig ist. Muss der Betrieb unterbrechungsfrei sein? Oder könnte man auch über ein vernünftiges Backup&recovery Konzept hin kommen?
 
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  • #6
Windows Server zu Windows Server benötigt keine cal.
Wunderbar. Dann komm ich natürlich mit weniger aus, ist logisch.

Der 4core Server dürfte sich mit der Aufgabe des ad extrem langweilen, daher würde ich alle weiteren Dienste auf einen der 2 ad-controller in eine hyper-v Installation eines Windows Servers stecken.
Naja, die Teile sind 10 Jahre alt, so langweilen tun die sich eher nicht. Zumal ja die ganzen Userkonten auch auf dem Server liegen sollen, da sind die Dinger dann schon etwas mehr beschäftigt...

Muss der Betrieb unterbrechungsfrei sein? Oder könnte man auch über ein vernünftiges Backup&recovery Konzept hin kommen?
Wäre gut, B&R ist dahingehend nicht möglich, weil ich evtl. nicht ständig verfügbar bin, um Recovery anzustoßen. Ich hab aus dem Grund eigentlich weitestgehend Redundanz eingesetzt.
 
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