Linux Linpus von Acer Notebook entfernen

Ocrana90

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Moin Moin,

ich habe mir ein neues Notebook gekauft: Aspire V3-772G-747a8G75Makk

Da ich kein Win8 haben möchte, habe ich das Notebook ohne Betriebssystem genommen... jedoch ist dann Linux Lipus vor installiert (Red Flag, wenn ich das richtig sehe?!)
Weiterhin wollte ich sparen, da in der teureren Variante eine SSD dabei war... für 300€ Aufpreis aber inakzeptabel... also eine SSD gekauft und selber eingebaut, was hardwaretechnisch absolut kein Problem war.

Plan: Linux Lipus soll von der HDD runter und Windows7 soll auf die SSD drauf.

Nur WIE?

Sobald ich das Notebook starte begrüßt mich der Pinguin mit einem kleinen hell blauen Fenster mit der Auswahl:

Linpus Linux (3.6.0)
Create a bootable USB disk


drücke ich bei "Linpus Linux" auf booten, dann kommt:

GURUB Error 5: partition table invalid or corrupt



Ich dachte eigentlich ich schiebe einfach meine Windows7 CD ins Laufwerk, formatiere die HDD und installiere Win auf der SSD.... aber ich kann keine Bootreihenfolge oder sonstw as einstellen... genau genommen funktioniert gerade nichts wie ich es dachte :D

Kann mir hier jemand weiterhelfen?
 
Hooray, der Klassiker kommt wieder!

Siehe Signatur.

Dein vorletzter Satz ist übrigens die Lösung die auch in benanntem Thread pro Seite etwa 2 mal auftaucht.
 
Handbuch Seite 101:
Um das BIOS-Dienstprogramm zu starten, drücken Sie auf <F2> während
des POSTs (Power-On Self Test-Vorgangs) und während das ComputerLogo angezeigt wird.

Bootsequenz ändern (auf der gleichen Seite)
Wenn Sie die Bootsequenz im BIOS-Dienstprogramm einstellen möchten,
aktivieren Sie das BIOS-Dienstprogramm und wählen Sie dann Boot
unter den Kategorien aus, die oben auf dem Bildschirm aufgelistet
werden.


Alternativ nach dem Produktmodell V3-772G suchen und Benutzerhandbuch manuell auswählen.
 
Glaube nicht dass das so einfach ist wenn er schon schreibt das er keine Bootreihenfolge einstellen kann. Wenn das chinesische Linpus schon beim Kauf drauf war kann sein das dieses Notebook so ultra-restriktive BIOS-Einstellungen hat das man garnichts ändern kann. Also ein typisches China-Produkt für den Inlandsmarkt.
 
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  • #5
Glaube nicht dass das so einfach ist wenn er schon schreibt das er keine Bootreihenfolge einstellen kann. Wenn das chinesische Linpus schon beim Kauf drauf war kann sein das dieses Notebook so ultra-restriktive BIOS-Einstellungen hat das man garnichts ändern kann. Also ein typisches China-Produkt für den Inlandsmarkt.


So halb.... über F2 lässt sich die Bootreihenfolge schon ändern, aber irgendwie eben auch nicht.


Als Standard ist HDD0 oben... die eingebaute Toshiba Festplatte die eben werkseitig drin war.
Danach folgt: HDD1 ... was meine Samsung-SSD ist.
und dann CD-Rom, USB etc etc.


Hatte geändetr in:
1: CD
2: HDD1 (die Samsung SSD)
3: HDD0 (die Toshiba HDD die drin war)

trotzdem bootet wieder das Linux Linpus und es kommt wieder "GURUB Error 5: partition table invalid or corrupt"


Gerade letzteres verstehe ich nicht, warum bootet das Linux nicht einfach durch? Ich müsste doch wenigstens irgendwann auf eine Oberfläche landen... von mir aus ohne Grafikoberfläche zumindest in einer Konsole oder sonst was.


Aber daher sage ich eben "bootreihenfolge lässt sich nicht ändern"... zumindest eben nicht wirklich.
 
Nimm mal HDD0 raus.

ps.: "Bootreihenfolge ändern geht nicht" und das was du beschreibst sind aber 2 unterschiedliche Sachen.
 
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  • #7
Habe die HDD0 jetzt ausgebaut.

Da passiert nichts. Klar der Pinguin bzw. Linpus ist weg... allerdings bootet das Notebook weder von meiner Windows-CD, noch von meinem Boot-USB-Stick den ich vorhin an meinem PC erstellt habe.
(Von meiner WinCD mit ImgBurn ein Image erzeugt und dieses mit "Windows7 USB DVD" auf einen USB-Stick gebracht und somit an sich bootfähig gemacht)


Habe eben einfach die SSD auch ausgebaut und dort eingebaut wo vorher die HDD0 (die Toshiba) war. Und die Toshiba dort eingebaut wo die Samsung war.
Jetzt ist die SSD = HDD0 und die HDD ist = HDD1

In der Bootreihenfolge:
1: CD
2: USB
3: HDD0
4: HDD1

jetzt kommt nicht mir der Error 5, sondern Linux bootet durch... klar alles Konsole, aber ich sehe einige grüne [OK].


Was mir im endeffekt immer noch nicht weiter hilft, aber ich vermute fast da stimmt irgendwas mit meiner WindowsCD nicht und daher ist auch das Image daraus Schrott.
Bekomme morgen von nem Kumpel eine BootCD wo wohl auch direkt Partitionssoftware drauf ist, damit werde ich die "Linux-HDD" dann hoffentlich platt machen können und dann Win7 auf der SSD installieren :/
 
Dann ist das jetzt vielleicht der Grund warum ich optische Medien schon immer gehasst habe:
Die sind verdammt schnell so beschädigt das sie nicht mehr bootfähig sind.

Nutz einen USB Stick, ist viel zuverlässiger.

Seit die so billig sind hab ich immer einen WIn7 Installationsstick rumliegen, der wird für nix anderes benutzt, dem Beispiel solltest du auch folgen. Nie mehr Ärger mit Installationsmedien für nur knapp 10€.
 
Kannst dir auch die Windows 7 Isos runterladen und dir daraus nen USB Stick basteln.

 
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  • #10
Habe mir jetzt eine .iso von der Seite geladen.

Auf einen USB-Stick gebracht mit dem Tool welches Windows zur Verfügung stellt. Den USB-Stick ins Notebook, Bootreihenfolge umgestellt.... dennoch geht nichts.


"Default Boot Device Missing or Boot Failed.
Insert Recovery Meida and Hit any key
Then Select "Boot Manager" to choose a new Boot Device or To Boot Recovery Media"

Wenn ich mich dann in diesen besagten Boot Manager begebe, habe ich eine graue Seite... in blauer Schrift steht, dass ich mit den Pfeiltasten das Device auswählen kann.... aber darunter sind keine Geräte aufgeführt, einfach eine leere Seite.
Ich sehe keine der beiden Festplatten, ich sehe nicht das CD-Laufwerk und auch nicht den USB-Stick.

Über "F2" im Bios sehe ich aber alle Geräte, sie werden also erkannt....

--- Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Problem letztendlich gelöst!


Die werkseitig verbaute HDD war im Steckplatz "HDD0".
Die von mir gekaufte und nachgerüstete SSD habe ich im Steckplatz "HDD1" untergebracht.


Gestern dann mit "F2" Das BIOS aufgerufen, dort dann den Boot Manager auf "F12" auf enable gestellt, damit mir dieser angezeigt wird.

Wie gesagt brachte dies NICHTS... denn der Manager zeigte nichts an, also kein Gerät von dem ich booten könnte. Das vorhandene Linux startete nicht wirklich, es kam immer zum o.g. Error.

Dann habe ich die Festplatten getauscht:

Die verbaute HDD aus dem Platz 0 in 1.
Und meine SSD ausgebaut und in den Steckplatz wo vorher werksseitig die andere Platte verbaut war.

Somit die SSD = HDD0
und die HDD = HDD1

Nun war zumindest der Error weg und Linux konnte gebootet werden. Beim Bootvorgang hat er mir einige [OK]s gegeben aber auch immer wieder einen Fehler. Nach 3maligen automatischen Neustart wurde auch das letzte rote Zeichen, grün und ich war zumindest in einer Linux-Konsole. (Keine graphische Oberfläche... bin ich aber auch nicht von ausgegangen)

JETZT konnte ich auch via "F12" den BootManager aufrufen und hatte dort tatsächlich 4 Auswahlmöglichkeiten.... beide Festplatten, CD/DVD und USB. Hervorragend!
Einfach auf CD geklickt und er hat automatisch meine Windows7-CD gebootet und ich war in der Win-Installation.

Die HDD1 samt Linux formatiert und die Partitionen gelöscht, neu angelegt. Die SSD formatiert und dort dann die WIn7-Installation angesetzt.
Knappe 15min später fand ich mich auf dem Desktop wieder, beide Festplatten und alle Geräte werden erkannt und ES LEBT! :D
 
Glaube nicht dass das so einfach ist wenn er schon schreibt das er keine Bootreihenfolge einstellen kann. Wenn das chinesische Linpus schon beim Kauf drauf war kann sein das dieses Notebook so ultra-restriktive BIOS-Einstellungen hat das man garnichts ändern kann. Also ein typisches China-Produkt für den Inlandsmarkt.

Ich hab das gleiche Notebook für meinen Vater gekauft.

Linpus ist in der Tat nicht benutzbar. Auf der eingebauten Platte sind 2 Fat-Partitionen, die sich nicht mal über die gesamte physische Platte ausdehnen. Das Linpus ist einfach nur drauf, damit was drauf ist. Es gibt nicht mal ein X. Es scheint auch kein Paketmanager installiert zu sein. Ich hab dann darauf Arch installiert.

Man kann auf dem Notebook problemlos die Bootreihenfolge einstellen, und man kann ohne Probleme zumindest von USB booten.

Das Notebook ist auch kein "typisches China-Produkt für den Inlandsmarkt". Ich weiß, das Acer einen relativ schlechten Ruf hat. Ich hab mit dem Teil bisher noch keine Probleme gehabt. Es macht sogar einen relativ wertigen Eindruck (Bildschirm, Tastatur, Verarbeitung). Sogar das Optimus hab ich ohne größere Probleme zum Laufen bekommen. Hab da übrigens auch 'ne SSD eingebaut. Deine Kritik halte ich für unberechtigt.

Ich gehe eher der Annahme, dass es sich bei Ocranas Problem um den häufig auftretenden Pebkac-Bug handelt. Ansonsten trifft wohl die Signatur vom alten Bekannten den Punkt.
 
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