Linux Boot CLI oder Desktop

st0nec0ld

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Hallo Zusammen,

ich plane meine Windows "Server" auf Linux umzustellen. Seit 2 Woche lese ich mich in das Thema ein und testet viel an einem alten Laptop rum. Vieles habe ich schon hinbekommen, nur bei einem Punkt hänge ich seit Tagen.

Von Raspbian kenne ich die Option "Boot to Desktop or CLI".

Ich habe jetzt Ubuntu versucht, dann Debian mit XFCE und Cinnamon. Bei keinem habe ich ein solche Option gefunden? Welche Oberfläche hat so eine Funktion?

hell yeah
stone
 
Du kannst einfach mit STRG+ALT+F1-7 zwischen den tty wechseln, auf einem läuft deine GUI und der Rest gibt dir Terminals.
 
Ubuntu Server hat standardmäßig kein Desktop Environment (=GUI). Bei systemd-basierten Distributionen (Mittlerweile auch Debian und Ubuntu) kannst du folgendermaßen das Boot-Target auf die CLI einstellen:

[src=bash]systemctl set-default multi-user.target[/src]
 
Aber warum Raspbian als Beispiel, gibt es eine Server Edition?, nicht das ich wüsste. Ansonsten ja Ubuntu Server, Desktop Oberfläche nachinstallieren und das was BurnerR sagt. Ubuntu schlage ich immer vor www.ubuntuusers.de, besonders das Wiki
 
Raspbian, insbesondere Raspbian Lite, kann man sehr wohl als Server verwenden. Auf dem Pi ist es eigentlich n kleiner Server, wo ich z.B. git und Jabber am Laufen habe.
 
Aber warum Raspbian als Beispiel, gibt es eine Server Edition?

Die "Server-Edition", die du von Ubuntu kennst, ist ein normales Ubuntu mit ein paar Kleinigkeiten geändert (most notably: Keine GUI). Ansonsten ist es ein normales Ubuntu. Server ist, wer einen Dienst anbietet. Das kann auch mein Arbeitsnotebook sein, wenn ich da nen Apache drauf installiere. Raspbian ist ein Debian und damit automatisch tausendmal mehr "Server-Edition" als es dein Buntu jemals sein wird.

@TS
Möchtest du einen automatischen Login oder den Boot in eine Desktop-Anmeldeoberfläche?

Ersteres empfehle ich dir nicht. Hat was mit Sicherheit zu tun. Geht natürlich trotzdem:


Zweiteres sollte automatisch passieren, wenn du eine GUI installierst.
 
Ja ihr müsst mir nicht erklären was ein Server ist. Natürlich kann ich Raspbian als Server nutzen, ich KANN jedes OS als Server nutzen, es ist wie ihr sagt erfüllt auch ein "normales" Linux OS die Voraussetzungen (Auisser Windoof). Raspbian muss man hier allerdings nochmal gesondert sehen EDit: Mit ausser Windoof meine ich, da gibts tatsächlich die bekannten Server Editions. Edit2: Verstehe eure Abneigung gegen Ubuntu nicht, es ist und bleibt das beste Linux Wiki im WWW, nichts für ungut ngb
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ihr müsst mir nicht erklären was ein Server ist.
Anscheinend ja schon...

Natürlich kann ich Raspbian als Server nutzen, ich KANN jedes OS als Server nutzen, es ist wie ihr sagt erfüllt auch ein "normales" Linux OS die Voraussetzungen (Auisser Windoof). Raspbian muss man hier allerdings nochmal gesondert sehen
Klär mich bitte auf, was genau ist ein "normales" Linux und worin unterscheidet es sich grundlegend von einer Server-Edition? Jetzt bin ich aber mal gespannt, ich würde zu gern wissen, was ich die letzten Jahr falsch gemacht hab...
Und dabei darfst du mir gleich noch erklären, warum die ARM-Plattform genau nicht als Server taugt. Haben die dafür eigene Software geschrieben oder bauen da die Compiler mehr Fehler, oder kann man da durch die Prozessoren pinkeln?

Verstehe eure Abneigung gegen Ubuntu nicht, es ist und bleibt das beste Linux Wiki im WWW, nichts für ungut ngb
Genau, das beste Linux WIKI im www. Nicht das beste Linux. Dazu baut Canonical zu viel Scheiße, wie zum Beispiel mit Unity und ihrer unsäglichen "Kooperation" mit Amazon. Sowas hab ich von Debian noch nie gehört, und das ist immerhin die Mutter. Trenne mal bitte die Ausführlichkeit der Beschreibungen (die im Ubuntuusers-Wiki wirklich sehr angenehm ist) von der Qualität des Betriebssystems. Du bewertest doch auch keine ranzige Bohrmaschine gut, nur weil sie ne tolle gedruckte Bauanleitung hat...
 
Und dabei darfst du mir gleich noch erklären, warum die ARM-Plattform genau nicht als Server taugt. Haben die dafür eigene Software geschrieben oder bauen da die Compiler mehr Fehler, oder kann man da durch die Prozessoren pinkeln?

Raspbian ist ein Debian und damit automatisch tausendmal mehr "Server-Edition" als es dein Buntu jemals sein wird.

Hast du dir selber beantwortet

Edit: Doch am meisten verstehe ich die Kriege zwischen den Linuxer, Linux-Versionen nicht. Man Kollege ich bin froh und sei du es doch auch wenn irgendjmd. überhaupt Linux nutzt
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Post macht keinen Sinn und der Edit hilft da nicht.

Aber die Antwort lautet Fanboys, die finest du in allen Farben und Formen für alles. Am widerlichsten finde ich aber Fanboy kreiswichsen das ist noch viel schlimmer weil sie Blödsinn mit positiver Hinterlegung effizienter in die Hirne von mehr Idioten pflanzen.

Unter Normies nennt man etabliertere Fanboygemeinden auch "Religionen".
 
Ja nennt mich Fanboy von Ubuntu, besser gesagt Lubuntu, die anderen Oberflächen mag ich auch nicht, gerne, ich stehe dazu. Ich lächel nur über diese Linux Kriege. Es gibt einfach unzählige Distributionen das ist bekannt, jedem ist frei was er sich da aussucht, doch sich da untereinander noch zu bashen muss nicht sein
 
Hast du dir selber beantwortet

Was genau davon? Das ganze Zitat ist eine einzige Ansammlung rhetorischer Fragen. Natürlich bauen die Compiler nicht mehr Fehler, nur weils die ARM-Plattform ist, dafür wurde auch (abgesehen vom Bootloader, der wirklich keine Rolle spielt im laufenden Betrieb) keine eigene Software geschrieben und durch die Prozessoren kann man nicht pinkeln, ganz im Gegenteil: Die gängigen ARM-Chips der RPis sind von Meltdown und Spectre gar nicht betroffen gewesen, zumindest laut meinem Kenntnisstand.

Also, was genau disqualifiziert jetzt nochmal Raspbian gegenüber der Ubuntu Server-Edition? Ich sags dir: Gar nüscht. Ubuntu disqualifiziert sich, durch Update-Zyklus, Instabilität und Komplexität der Dist-Upgrades (es sei denn, sie haben das endlich repariert - ist ja nicht so, als hätten sie es nicht vorher selber verkackt gehabt)...
 
Raspbian muss man hier allerdings nochmal gesondert sehen

Warum? Weil es auf eine bestimmte Variante eines SoC zugeschnitten ist? Das sind dutzende andere Distributionen auch, beispielsweise (Xubuntu für Chromebooks) oder für Router. Sind aber alles ganz normale Distributionen und in der Regel lassen die sich auch für andere Architekturen kompilieren. Raspbian ginge sicher auch auf MIPS und OpenWRT läuft auch auf x86-CPUs.

Ubuntu disqualifiziert sich, durch Update-Zyklus, Instabilität und Komplexität der Dist-Upgrades (es sei denn, sie haben das endlich repariert - ist ja nicht so, als hätten sie es nicht vorher selber verkackt gehabt)...
Nur weil du es nicht magst, heißt das nicht, dass Ubuntu sich disqualifiziert. Es gibt dutzende Top500-Unternehmen, die Ubuntu einsetzen. Insbesondere Juju und OpenStack werden mit Ubuntu gerne genutzt, auch mit Enterprise-Support. Glaube nicht, dass Updates da lange auf sich warten lassen.

Ich mag Ubuntu allerdings auch nicht, aber mittlerweile wundert's mich, wie weit wir hier vom Thema abdriften. Die Frage des TS wurde meiner Meinung nach beantwortet, ich würde sagen, wir warten erst mal auf eine Rückmeldung seinerseits.
 
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  • #15
Danke phre4k, das hat geklappt. Hab mich etwas in systemctl eingelesen.

[src=bash]systemctl set-default multi-user.target[/src]
Startet die Texteingabe mit der Anmeldung

[src=bash]systemctl set-default graphical.target[/src]
Startet die GUI mit der Anmeldung


Rasbian wurde als Beispiel genannt, weil ich mit Rasp Pi 1 & 3 meine einzigen Erfahrungen mit Linux gemacht habe. Von dort kannte ich die Funktion. Nun mach ich meine erste Schritte am x86 Desktop, alles rein privat und den o.g. Server steht in Anführungsstriche :)

Mein aktueller "Server" ist ein alter Rechner, welcher in der Ecke im Arbeitszimmer steht. Per WOL wird dieser gestartet, wenn ich etwas leeche oder per DLNA an meinen TV streamen will. Win10 mit Serviio und SABnzbd als Service. Über RDP JDownloader und wenn ich Daten kopieren will. Deswegen auch die Frage eingangs, der Rechner soll nicht mit der GUI startet, aber ich will diese wenn nötig per VNC/RDP nutzen.

Ich habe eine ToDo Liste mit Funktionen die erst testen und hinbekommen will, am Laptop, bevor ich den Rechner komplett umstelle.

Vllt nicht die cleverste Vorgehensweise, aber in meinem Kopf klang es vernünftig.
 
Falls du dir mal was schickeres kaufen willst kann ich aus eigener Erfahrung die HP Microserver empfehlen. Hab persönlicheinen gen9. Die sind für den Heimbereich als NAS zwar eigentlich leicht überdimensioniert aber kaum teurer als irgendwelche fertigen Gammelsysteme. Und dadurch letztlich praktisch oft die einzige Option wenn man irgendwas installieren will das einem die Hersteller der "Gammelsysteme" nicht supporten.



Ich glaube ich brauchte nichtmal non-free Treiber dafür.

Nachtrag(deswegen durchgestrichen): Scheisse sind die teuer geworden, die alten gibts nicht mehr und der neue kostet 300€. Tja, das passiert wenns bei einem guten Produkt keine Konkurrenz gibt.:unknown:

Link zum alten Produkt:
 
der Rechner soll nicht mit der GUI startet, aber ich will diese wenn nötig per VNC/RDP nutzen.

Für headless XServer über SSH brauchst du übrigens noch xauth. Falls das nicht klappt oder du dauerhaft X11-Anwendungen laufen lassen willst, kannst du auch xephyr installieren und x11vnc nutzen.
 
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