Lexware warenwirtschaft pro 2015 auf Linux-Server?

sia

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Hallo Leute,

Habe die Software Lexware warenwirtschaft pro 2015 zu administrieren. Sie wird derzeit auf einem Windows-8.1-mit-Bing-Rechner außerhalb einer Samba-Domäne betrieben, was natürlich nicht so super funktioniert.

Jetzt würde ich das gerne auf einem Linux-Server installieren. Dachte da schon an ReactOS, aber im derzeitigen Status scheint das nicht zu funktionieren – habe mir eine VM runtergeladen und kann weder auf Samba-Freigaben zugreifen (Netzwerkumgebung ist leer), noch Freigaben erstellen, noch einer Domäne beitreten. Das wäre ja Voraussetzung dafür.

Vom Lexware-Support habe ich die Info bekommen, dass es wohl "irgendwie mit Linux funktioniert" und das auch bei Problemen nach Möglichkeit unterstützt wird, aber keine konkrete Anleitung dazu bekommen. Stattdessen folgende zwei PDFs:




Möglich wäre ja denke ich auch eine Windows-Serverinstallation mit einem Client-Betriebssystem, da Windows ab Vista ja bis zu 20 Benutzer auf Netzwerkfreigaben unterstützt.

Was mich vor allem interessieren würde, wären die konkreten Hintergründe zur Software, ob eine manuelle Installation möglich ist und wie genau die Software aufgebaut ist. So, wie ich den Laden einschätze, haben die aber nicht mal eine interne Dokumentation dazu...
 
@phre4k:

ReactOS ist nicht ohne Grund im Alpha-Stadium und die Entwickler raten von einem produktiven Einsatz ab.

Das Financial Office von Lexware läuft definitiv auch nicht mit Wine. Schon probiert...

Und ganz ehrlich? Die Lexware-Programme machen unter Windows mal ganz gerne Probleme (bei den Updates z. B.). Da willst du dir ernsthaft noch eine, nicht offiziell unterstützt Variable wie Linux, einbauen? Ich würde es sein lassen und Lexware-Produkte unter Windows installieren.
 
Da nimmt man SAP und gut is ...
Das ist "ne Nummer" zu klein für SAP ;)

Ich würde dir zu ProxmoxVE als Host raten und das System darin virtualisieren. Ein vorgelagertes ipfire ermöglicht mit OpenVPN auch HomeOffice. Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid :)
 
Habe die Software Lexware warenwirtschaft pro 2015 zu administrieren. Sie wird derzeit auf einem Windows-8.1-mit-Bing-Rechner außerhalb einer Samba-Domäne betrieben, was natürlich nicht so super funktioniert.
Was genau ist das Problem? Möchtest du den ?


Jetzt würde ich das gerne auf einem Linux-Server installieren. Dachte da schon an ReactOS
ReactOS ist kein Linux. Zumal ich auch nicht den Sinn sehe, warum du ein Linux-Host mit einem Windows(-like) Guest System haben möchtest.
Das wird die Sache sicherlich nicht zwangsweise verbessern.
Von ReactOS würde ich dir auch abraten. Das Teil ist seit Jahren und immer noch Alpha und noch nicht für den Produktiveinsatz gedacht.
Da würde ich dir noch eher zur Windows 10 Preview raten, die schon quasi fast stabil ist.

Was mich vor allem interessieren würde, wären die konkreten Hintergründe zur Software, ob eine manuelle Installation möglich ist und wie genau die Software aufgebaut ist. So, wie ich den Laden einschätze, haben die aber nicht mal eine interne Dokumentation dazu...
Richtig, bei Lexware würde ich nicht unbedingt darauf setzen, dass du so einfach eine vollständige Dokumentation erhältst.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #6
Windows 8.1 mit Bing kann man nicht in eine Domäne hinzufügen, das geht nur mit Pro-, Ultimate- oder Enterprise-Versionen.

Ich weiß, dass ReactOS kein Linux ist. Aber das könnte man als VM auf einem vorhandenen Linux-Server laufen lassen.

Der Sinn dahinter ist, dass der bisherige Client-Rechner, auf dem Lexware als Serverinstallation installiert ist, eben nicht in die AD integrierbar ist und eben auch ein Client mit nur einer Festplatte ist. Für sowas hat man ja einen Server. Den komischen Bing-Rechner habe ich so nicht gekauft, jetzt stehen hier halt 500€ Elektroschrott rum.

ReactOS hätte funktionieren können, aber nach dem Ausprobieren kann ich sagen, dass es nicht geht. Die nächste Stufe wäre jetzt WINE, wenn das auch nicht geht, werde ich wohl eine Windows-Professional-Lizenz (beziehungsweise zwei: einen für die VM und einen für den Client, der jetzt noch ein Server ist) kaufen. Glücklicherweise müssen weniger als 10 Mitarbeiter auf die Freigabe zugreifen und es ist nur eine Freigabe notwendig, da sollte ja eine Verbindung pro Mitarbeiter reichen. Dann komme ich nicht ans Limit der Installation (20 User) und bis sich das ändert, ist Windows 11 draußen.

Extra eine Windows-Server-Installation dafür aufzusetzen (und vor Allem zu kaufen) wäre schon krasse Ressourcenverschwendung, da bisher alles auf LXC-Images läuft. Bisher saß ich an dem Projekt etwas mehr eine Stunde dran, wenn ichs in ner weiteren Stunde nicht mit WINE hinbekomme und danach es nicht mit Win Professional funktioniert, werde ich allerdings doch den Windows Server kaufen müssen.

Windows 10 Preview hört sich nicht mal schlecht an – kann man die denn dauerhaft als Server nutzen?
Ich bin ja schon im Insider-Programm, gehen da auch mehrere Installationen? Habe in der KB von Microsoft nichts dazu gefunden.

Lexware ist doch einfach scheiße. Bisher hatte ich nur mit Java- oder SAP-WaWis zu tun, die glücklicherweise alle unter Linux lauffähig waren.
Bin auch im Microsoft-Bereich null zertifiziert... Aber das wird schon irgendwie klappen.

Herausgefunden habe ich, dass das mit irgendeinem MS SQL Server läuft. Welche Version, keine Ahnung, aber der schon mal in WINE, das hatte ich auch schon mal probiert.
 
Habe die Software Lexware warenwirtschaft pro 2015 zu administrieren. Sie wird derzeit auf einem Windows-8.1-mit-Bing-Rechner außerhalb einer Samba-Domäne betrieben,…
Phre4k: Mal ehrlich, nimm einfach mal die Fakten her:

Du administrierst das Ding für ein Unternehmen. Da wäre für mich Stabilität die erste Priorität. Frickellösungen bringen Dich da nicht weiter. Sag Deinem Chef, er soll eine Windows-Lizenz kaufen, wenn er das Programm unbedingt nutzen will. Wie du ja selbst gesagt hast, muss es nicht mal ein Windows-Server sein.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #8
Ihr habt ja recht.

Dachte halt, ich könnte mir die Lizenzkosten für 2x Win 8 Pro sparen.

Kostet das wirklich ?
Unverschämt.

Ganz dringend muss ich ne Zertifizierung machen, das ist ja peinlich.
 
Reicht keine Windows 7 professional die du Ende des Jahres auf 10 (kostemlos) upgradest? Windows 8.1 wird doch sowieso von Microsoft kannibalisiert.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #10
Windows 7 Pro wird doch offiziell gar nicht mehr verkauft, oder?

Und da auf nen Keyhändler á la "PC Fritz" reinzufallen, kann ich mir leider nicht leisten.

EDIT: Noch dazu kostet Win 7 Pro bei den "seriösen" Händlern ebenfalls 150€.
 
Naja bei auch schon billiger.

Abgesehen davon weiß ich(!!) von keinen Problemen für Käufer mit den genannten Dell Lizenzen. Das ist aber ein anderes Thema.

Zufällig noch einen alten Laptop rumliegen mit win7 kleber?

Notfalls hab ich sogar noch einen...
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #12
Ich muss es ja nicht zahlen, lieber 20€ mehr und dafür auf der sicheren Seite.
 
Wenn das für ein Unternehmen sind sind sie Preise ja eh nicht so relevant. Hier hat die Buchhaltung mal eine Update-CD verschlampt. Eine neue Update-CD hat imho 50€ gekostet (im Jahr kommen so 4 oder 5 Updates). Kauf einen anständigen Rechner, Windows und fertig. Du kannst ja schlecht dem Finanzamt sagen das es Softwareprobleme gibt wenn der Monats- oder Jahresabschluss im Raum steht und fällig ist. Ne anständige Software dazu kostet oft ja schon 4-Stellig...

Also Finger weg von Wine, VM und ähnlich halbgaren Lösungen.

PS: 150€ kommt hin. Hab erst vor paar Monaten 4 Windows 7 Professional gekauft. Die gibt es schon noch von der Halde beim Fachhändler.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #14
s/imho/iirc/ oder? ;)

Was für ne Update-CD war das denn?

Und warum soll eine Windows-VM eine halbgare Lösung sein? :o
Es steht doch ein Server da, der schon andere Dienste virtualisiert. Warum soll ich dann noch mal extra einen physikalischen Server anschaffen, wenn der bisherige noch Kapazitäten frei hat? Ich meine, die Auslastung des Teils wäre im Moment ca. bei 10%, da sind noch ordentlich CPU-Ressourcen und RAM frei.

Systemvoraussetzungen habe ich folgende :
Microsoft® Windows® [ab Vista, Anm.]
2-GHz-Prozessor oder höher
Server: 4 GB RAM; Clients: 2 GB RAM
Grafikauflösung 1024 x 768, 16 bit
DVD Laufwerk
Mind. 10 GB freier Festplattenplatz (davon mind. 5GB auf dem Systemlaufwerk)
Produktaktivierung erforderlich
Für Online-Komponenten: Internetzugang, E-Mail Adresse erforderlich

Und 4GB RAM und 2GHz/s CPU-Zeit wären auf dem Rechner definitiv noch frei.
 
Ich bezog mich da schon eher auf das emulieren von Windows-Programmen unter Linux. Das ist ja nicht gerade der Paradebeispiel an Stabilität. Ich meine du musst das ja alles Produktiv sehen. Wenn mitten im Jahresabschluss warum auch immer Wine zickt kannst du ja nicht anfangen an den Einstellungen zu spielen. Das meinte ich damit. Eine Virtualisierung ist natürlich nicht per se schlecht.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #16
Warum auch immer WINE zicken sollte. Wenn es läuft, dann läuft es – ist ja schließlich keine Software, die man dann aktualisieren wird, ohne das vorher zu testen.

Ich bin mir schon bewusst, was es für Risiken und Nebenwirkungen bei Virtualisierung (nämlich nahezu keine) und WINEs API-Nachbau gibt. Bin ja auch nur auf die Schiene gekommen, weil der Telefonsupport meinte, es würde mit WINE irgendwie klappen. Das würde natürlich ca. die Hälfte an Serverressourcen benötigen.

Derzeit teste ich gerade Windows 8.1 Pro mit der Lexware-Servervariante innerhalb von KVM und es sieht sehr gut aus. Nur darf ich eben jetzt noch nen Windows-Server administrieren :/
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #18
Ja, dumm dass die das nicht dokumentiert haben. Das ist nämlich das eigentliche Problem, da hätte ich dann auch keine 3h Arbeitszeit verschwendet. Erst sagen, es ginge, und dann nicht mit der nötigen WINE-Version und den anderen Einstellungen dazu rausrücken...
 
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