[Sonstiges] Laptops mit Polizeidaten gestohlen

Medienberichten zufolge sollen Mitte September zwei Laptops aus einer Softwarefirma in Jena entwendet worden sein. Diese sollen unter anderem sensible Polizeidaten enthalten haben.

Laut MDR wurde in der Firma ein digitales Fallbearbeitungssystem für die Thüringer Polizei entwickelt. Auf einem der beiden Laptops befanden sich die kompletten Daten des gesamten Systems.

Der zweite Laptop enthielt unter anderem interne Daten der Softwarefirma. Seitens der Staatsanwaltschaft Gera wurde der Einbruch bei der Firma bestätigt, zu den polizeilichen Daten gab es jedoch keine Angaben.


Quelle:
 
Medienberichten zufolge sollen Mitte September zwei Laptops aus einer Softwarefirma in Jena entwendet worden sein. Diese sollen unter anderem sensible Polizeidaten enthalten haben.
Wenn Idioten nicht verschlüsseln können oder wollen und diese Idioten sensible Daten an Privatfirmen weiter geben, dann sind diese Idioten eben Idioten. Aber das gute ist, wenn Idioten im Staatsdienst tätig sind, dann hat das für diese Idioten keine konsequenzen. Idiotenverein eben.
 
Tja, das ist dann eines der Ergebnisse von Outsourcing. :m

Hoffentlich taucht das Zeug wieder auf.
 
Es steht (noch) nirgends dass die Daten nicht verschlüsselt waren, aber die Erfahrung lässt Schlimmes befürchten...

Bezüglich Konsequenzen -> volle Zustimmung...

Das ist wie bei unzulässig erlangten Beweisen, das hat keine Konsequenzen und das beste ist, dass diese Beweise sogar noch verwendet werden dürfen...
 
Es steht (noch) nirgends dass die Daten nicht verschlüsselt waren, aber die Erfahrung lässt Schlimmes befürchten...

Nicht nur die Erfahrung. Wenn sie verschlüsselt gewesen wären, würde das sicher im Artikel erwähnt werden. Wäre ja immerhin positiv für das Image. Offenbar ist das nicht der Fall, daher hat man lieber gar nichts dazu geschrieben. Denkt ja nicht jeder Durchschnittsnutzer der den Artikel ließt direkt an Verschlüsselung. Wenn da aber steht "Die Daten waren unverschlüsselt und damit leichte Beute" könnte sich auch der DAU fragen, wieso das denn so war ;)

Konsequenzen sind generell bei vom Staat angestellten ein Problem. Vor ein paar Monaten hat doch auch irgendein Idiot neue PCs im Wert von 200.000 Euro verschrotten lassen, weil angeblich ein nicht entfernbarer Virus drauf war. Für diese Dummheit hat vermutlich auch nicht derjenige bezahlt, der diese unqualifizierte Entscheidung getroffen und somit den Schaden zu verantworten hat. Das wird auf die Rechnung vom Steuerzahler gesetzt, Fall erledigt. Mit Lehrern dasselbe: Wir haben einen absolut unfähigen Lehrer an unserer Schule. Als wir uns beschwert haben hieß es nur "Ja das ist uns bekannt, da gabs schon viele Beschwerden auch von vorherigen Jahrgängen". Dann hat der Direktor noch mit vorgehaltener Hand gesagt, dass sie diesen Typen selbst los werden wollen, ihn aber nicht einfach vor die Tür setzen können weil er ja Beamter ist.
 
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weiß Genaueres:

Nach Angaben eines Behördensprechers waren die Laptops passwortgeschützt. Unklar ist jedoch, wie stark und weitreichend der Schutz war.
Das dürfte wohl kaum ausreichend sein...

Und:

Die Polizei geht dem Verdacht nach, dass auch Akten eines Mordfalls auf dem Rechner gespeichert waren.
[...]Bei dem Fall könnte es sich um den Tod eines Kindes aus Jena handeln. Geklärt werden soll nun, ob sich die umfangreichen Ermittlungsdaten auf dem gestohlenen Laptop befanden und von welcher Polizeidienststelle sie an die Firma übergeben wurden.
Das sollte mit Sicherheit nicht in die falschen Hände geraten :m
 
Ich befürchte da auch mal das nix verschlüsselt war und finds echt traurig.
Ahh...ein Bedanken Button gibts hier auch...gleich mal ausprobieren :-)
 
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