Laptop an -> Internet aus

N8wolf

fühlt sich gemobbt
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14 Juli 2013
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Moin Community,

Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende. Ich habe hier ein Problem welches ich weder wirklich verstehe noch gelöst bekomme. Ich würde mal vermuten das es ein Hardwareproblem ist, da ein komplettes Neuaufsetzen die Problematik nicht löst

Zu erst einmal das System.

Ein ganz normales Heimnetz mit vielen Raspberrys, Smartphones, PCs und natürlich Laptops. Ein moderner Haushalt eben. Als Router wird eine Fritzbox 3370 verwendet.

Wenn ich nun meinen Laptop (5,5 Jahre alt) einschalte und etwas mehr über die Netzwerkkarte jage (sagen wir einmal ein Youtubevideo Quali 480p) dauert es nicht lange (5-10 Minuten) und die Fritzbox verliert die Verbindung zum Internet

03.01.14 00:16:33 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: y, DNS-Server: y und y, Gateway: y, Breitband-PoP: y
03.01.14 00:15:32 Anmeldung beim Internetanbieter ist fehlgeschlagen. 0030 PSMUN002 2947148437 session limit exceeded
03.01.14 00:15:28 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit x/y kbit/s).
03.01.14 00:15:11 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
03.01.14 00:14:54 Verbindung zum Online-Speicher beendet.
03.01.14 00:14:51 Internetverbindung wurde getrennt.
03.01.14 00:14:51 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

Und dies passiert dann im 2-5 Minuten Takt, solange bis ich den Laptop vom Netz nehme.
Der Laptop wird seit heute mit einem Ubuntu betrieben, davor lief ein Archlinux drauf. Das ganze trat ca vor 2 Monaten auf

Also ich verstehe es leider nicht.
Wie kann ein Client einen Router aus dem Netz kicken?
Und was könnte so grob hinüber sein?

Ich hoffe mal das hier einer so ein ähnliches Problem schon einmal hatte, oder zumindest grob eine Idee hat, was hier passiert.

MfG
 
wenn alles stimmt, via Linux-Live-CD das gleiche Problem besteht, dann wird halt der Lappy nen Hardwareschaden haben.
Unmöglich ist das nicht.
 
Wie kann ein Client einen Router aus dem Netz kicken?
Das ist in der Tat fraglich. Denkbar wären meines Erachtens ein Bug in der Fritzbox-Firmware, welcher durch bestimmte (eventuell fehlerhafte/ungültige) Pakete ausgelöst wird, oder ein unbeabsichtiger Zugriff auf eine Verwaltungsschnittstelle, z.B. über UPnP. Kannst du testweise einmal sicherstellen, dass UPnP auf der Fritzbox deaktiviert ist, und, sofern das Problem dann nach wie vor besteht, auf dem Laptop die ausgehenden Pakete mit Wireshark/tshark/tcpdump mitschneiden, bis das Problem auftritt?
 
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  • #4
Ich werde mir morgen einmal einen Pi schnappen und die Pakete mitsniffen.
Am Laptop selber bringt es ja nichts, wenn hier wirklich ein Hardwareschaden vorliegt.

UPnP ist nun einmal aus und ich versuche es gleich noch einmal :-)


MfG

//Edit: auch mit UPnP aus trennt sich das Internet
 
Zuletzt bearbeitet:
DSL-Anschlüsse lassen sich leider sehr leicht stören, wenn ein (halb-)defektes Schaltnetzteil Oberwellen im selben Frequenzbereich produziert und sich das Störsignal vom Strom- auf's Telefonnetz überträgt. Da habe ich Dein Notebooknetzteil in Verdacht. Ich habe schonmal von einem so ähnlichen Fall gehört.

Gewöhnliches ADSL2+ arbeitet im Frequenzbereich von 138 kHz – 2200 kHz, Mittelwellenradio im Bereich von 525 kHz - 1705 kHz. Da beide Techniken im selben Frequenzbereich arbeiten, kann man sehr gut DSL-Störer mit einem Mittelwellenradio "suchen". Hast Du ein solches zur Hand? Dann könntest Du einmal folgendes machen:

Radio (am besten auf Batterie) auf ca. 590 kHz (wo kein Sender ist), ca. halbe Lautstärke. Damit solltest Du nun direkt neben normalen Schaltnetzteilen (z. B. Routernetzteil) ein Brummen hören können. Falls das so ist, ist das Radio geeignet (i. d. R. funktionieren fast alle Mittelwellenradios). Nun platzierst Du das Radio einmal in dem Raum mit dem Notebook direkt neben einer Steckdose (nicht der, wo das NB eingesteckt ist).

Wenn Du das Notebook danach einschaltest, dann solltest Du eigentlich ein starkes Brummen im kompletten Raum und vor allem in der Nähe des Notebooks feststellen können. Falls das tatsächlich so ist, stört das Notebooknetzteil Deinen DSL-Anschluss (und vermutlich auch die der Nachbarn) bis zum Ausfall.


Edit: Bitte das Notebooknetzteil vor dem Test ausstecken. :)


Grüße
Thomas
 
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  • #6
Wow Danke :-)

Also auf das wäre ich nicht gekommen.
Netzteil raus, es funktioniert. Netzteil ran und nach 2 Minuten DSL asynchron und weg.

Dann hänge ich eine nächste Frage ran...

Das Netzteil ist nun 3 Monate alt.
Das davor hielt ca 5 Jahre bis es den Geist aufgegeben hat. Dann ein neues Ran, ca 3 Monate und weg (war aber auch über 5 Jahre alt) und jetzt das neue.

Alles Original acer Teile. Woran könnte denn dieser hohe Verschleiß liegen?

MfG
 
Na gut, Netzteil an-/abstecken und warten geht auch. :D

Acer wird die Teile wahrscheinlich beim billigsten Hersteller einkaufen, den sie finden. Die halten dann dementsprechend nicht unbedingt lange, wobei 5 Jahre schon eine stolze Zeit ist. Evtl. kannst Du ja auch ein anderes mit den selben Spezifikationen besorgen. Viele aktuelle Notebooknetzteile haben 19V, 4,5-5A. Müsstest mal schauen, sollte eigentlich oben stehen.


Edit: Das Notebook solltest Du übrigens in der Zwischenzeit möglichst nicht verwenden, da Du damit im schlechtesten Fall auch alle anderen DSL-Anschlüsse in Deinem Umkreis störst.


Grüße
Thomas
 
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  • #8
:D Wenn man gerade kein Radio da hat *g*

Ja ich hab jetzt einfach nochmal ein Neues bestellt. Mal schauen wie lange das hält.

Aber wegen dem Stromproblem. Das heißt doch praktisch, dass jedes Gerät im Haushalt das Internet abbrechen könnte oder?


Danke für eure Hilfe
LG
 
Ganz theoretisch gesehen schon. Vor allem kommt da noch dazu: Nicht nur in Deinem Haushalt könnten Geräte stören, sondern auch die Geräte der Nachbarn. Allerdings müssen die Geräte auch im korrekten Frequenzbereich und stark genug stören, so dass sich die Störung auf das Telefonkabelnetz überträgt und einem DSL-Anschluss wirklich Probleme bereitet. Das passiert glücklicherweise noch nicht zu oft, aber durch immer mehr Schaltnetzteile (=mehr defekte Schaltnetzteile) und schnellere (=empfindlichere) DSL-Anschlüsse immer öfter.

Übliche Verdächtige sind Schaltnetzteile und alle Geräte mit integrierten Schaltnetzteilen, sehr oft sind Routernetzteile schuld. Der Klassiker ist eigentlich das Netzteil vom Speedport W503 Typ A.


Grüße
Thomas
 
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