Dieses Problem kommt mir irgendwie sehr bekannt vor, ich habe nämlich auch solche Spezialisten in meinem Freundeskreis. Bei einem hat der Virenscanner (Live CD) bei einer überprüfung gleich mal 160 verschiedene Viren und Malwareprogramme auf der HDD gefunden. Und da kommt der kostenlose PC Service gerade richtig. Lustig ist dann noch wenn deine Freunde so Kollegen haben die denken Sie würden etwas von IT verstehen weil Sie jede Woche die Computerbild lesen in Wirklichkeit aber keinen schimmer haben.
Über die letzten Jahre habe ich für verschiedene Leute in meinem Freundeskreis verschiedene Strategien entwickelt. Die wirklichen Härtefälle (entweder älter und unbedarft, oder Pornojunkies) haben auf Ihren Rechnern Linux Mint laufen. Ohne Admin PW können ie da kaum was kaputt machen. Nachteil ist natürlich das man den Windows Jünger erstmal bekehren muss und das es z.B. Probleme geben kann wenn sich der Nutzer den tollen, billigen neuen Canon Drucker von Netto holt und dann heult das er nicht funktioniert.
Die anderen Konsorten in meiner Umgebung laufen inzwischen auf Windows 7 mit Antivir. Ich habe die Feststellung gemacht das Windows 7 wesentlich robuster ist als Windows XP. Wenn du also nur die Möglichkeit hast mit Windows zu arbeiten würde ich da drauf migrieren. Dann entziehst du den Leuten noch die Admin Rechte und du solltest durch sein.
Ich habe auf den Rechner zwei Partitionen, einmal eine kleine für das OS und einmal für die User Daten. Von der kleinen Partition mache ich via Clonezilla ein Image was ich bei mir zuhause speicher. Sollte es jemand also wieder einmal geschafft haben seinen Rechner total zu versauen geh ich zu ihm hin mit dem Image auf einer USB HDD und Clonezilla auf nem Stick und stell ganz einfach das OS wieder her. Wenn dabei was verloren geht ist das halt pech und vielleicht tritt ja ein gewisser lerneffekt ein.
Ich muss mal schauen ob ich das Image irgendwie auf eine sperate Partition speichern kann wo der User nicht dran kommt, dann könnte ich mir eine festplatte auf dem Weg zum Opfer sparen.