Guten Vormittag,
vor 2 Wochen tauchte bei uns im Unternehmen zwei Abgesandte der Techniker-Krankenkasse auf. Die machten eine Rücken- und Herzuntersuchung. Hauptziel war dabei natürlich das Ködern von neuen Kunden. Da ich mich eher ungebunden fühle, hab ich mich mal von der Werbetante vollschwatzen lassen. Die hat mich seitdem schon 1x angerufen, da sie wohl ihre Abschlüsse noch im alten Monat erzielen wollte. Vermutlich kriegt sie 'ne hübsche Provision dafür.
Die Fakten:
GEK-Barmer:
Positiv:
Zur GEK bin ich gekommen, als ich damals als Student eine Zeit lang unversichert war (ging damals noch über Umwege) und dann durch meine Heirat familienversichert wurde. Dafür bin ich der GEK dankbar, denn andere Krankenversicherungen (IKK) wollten mich nicht aufnehmen und petzten stattdessen meinen Unversichertenstatus an meine vorherige Krankenkasse, die mir dann gleich mal eine Rechnung schicken wollte.
Weiterhin positiv fand ich von der GEK, dass sie mal 'ne Rechnung eines Privatarztes übernommen hatten, als wir für unseren Sohn keinen Termin bei einem Hautarzt kriegen konnten. Der Termin wäre in 7 Wochen gewesen. Beim Privatarzt kamen wir am nächsten Tag dran. Also sind wir in Vorleistung gegangen und haben die Rechnung dann an die GEK weitergegeben, die das anstandslos bezahlt hatten.
Die Hepatitis-Auffrischung wurde im Rahmen eines "Gesundheitskontos" bezahlt. D.h. da hat man einen bestimmten Betrag (160€?) pro Jahr für diverse Zusatzleistungen zur Verfügung.
Negativ:
Vor ein paar Jahren gab's noch einen 20€-Zuschuss für die professionelle Zahnreinigung. Der wurde gestrichen.
Damit ich aber wenigstens etwas bekomm, hatte sich der nette Mitarbeiter der GEK-Barmer damals mit mir 'ne knappe Stunde hingesetzt, um das Bonusprogramm so hinzubiegen, dass ich die 30€ Jahresbonus bekomm. Ich fand sowohl den Zeit- als auch den Arbeitsaufwand absolut unangemessen. Hätten die mir die Professionelle Zahnreinigung einfach so bezahlt, hätten sie gegenüber der Bonusprogrammtortur noch Geld gespart.
Fazit:
Die GEK-Barmer erzeugt bei mir gemischte Gefühle. Ist halt 'ne normale Krankenkasse ohne besondere Leistungen.
TKK:
Steht in den Rankings der gesetzlichen Krankenkasse immer ganz oben. Aber 95% der Leistungen sind sowieso gleich.
Potentiell Positiv:
Sie zahlen Impfungen für den Urlaub (Hepatitis, Gelbfieber, …) ohne Begrenzung.
Im letzten Jahr gab's 'ne Beitragsrückzahlung aus dem Überschuss von 160€ an die Kunden.
Negativ:
Die haben auch so ein beschissenes Bonussystem, was ich maximal mit Schummeln erreichen könnte. Z.B. geh ich ins Fitnessstudio (morgens 5 Uhr ins McFit) und fahr mit dem Fahrrad auf Arbeit. Als sportlich gelte ich aber trotzdem nicht, da ich halt dafür keine schriftlichen Nachweise bekomm. Und für irgendwelche Präventionskurse fehlt mir einfach die Zeit.
Sonstiges:
Die werben noch damit, dass sie noch diverse alternative Heilmethoden /-medikamente zahlen. Ob ich das jemals in Anspruch nehm, weiß ich nicht.
Frage an euch:
Findet ihr einen Wechsel unter diesen Bedingungen sinnvoll? Habt ihr noch ein Hammerargument für die TKK gegenüber der GEK-Barmer? Ich bin jetzt dem Wechsel nicht abgeneigt, aber so recht fehlt mir noch ein richtiger Motivationsgrund.
vor 2 Wochen tauchte bei uns im Unternehmen zwei Abgesandte der Techniker-Krankenkasse auf. Die machten eine Rücken- und Herzuntersuchung. Hauptziel war dabei natürlich das Ködern von neuen Kunden. Da ich mich eher ungebunden fühle, hab ich mich mal von der Werbetante vollschwatzen lassen. Die hat mich seitdem schon 1x angerufen, da sie wohl ihre Abschlüsse noch im alten Monat erzielen wollte. Vermutlich kriegt sie 'ne hübsche Provision dafür.
Die Fakten:
- Alte Krankenkasse: GEK-Barmer
- Potentielle neue Krankenkasse: TKK
GEK-Barmer:
Positiv:
Zur GEK bin ich gekommen, als ich damals als Student eine Zeit lang unversichert war (ging damals noch über Umwege) und dann durch meine Heirat familienversichert wurde. Dafür bin ich der GEK dankbar, denn andere Krankenversicherungen (IKK) wollten mich nicht aufnehmen und petzten stattdessen meinen Unversichertenstatus an meine vorherige Krankenkasse, die mir dann gleich mal eine Rechnung schicken wollte.
Weiterhin positiv fand ich von der GEK, dass sie mal 'ne Rechnung eines Privatarztes übernommen hatten, als wir für unseren Sohn keinen Termin bei einem Hautarzt kriegen konnten. Der Termin wäre in 7 Wochen gewesen. Beim Privatarzt kamen wir am nächsten Tag dran. Also sind wir in Vorleistung gegangen und haben die Rechnung dann an die GEK weitergegeben, die das anstandslos bezahlt hatten.
Die Hepatitis-Auffrischung wurde im Rahmen eines "Gesundheitskontos" bezahlt. D.h. da hat man einen bestimmten Betrag (160€?) pro Jahr für diverse Zusatzleistungen zur Verfügung.
Negativ:
Vor ein paar Jahren gab's noch einen 20€-Zuschuss für die professionelle Zahnreinigung. Der wurde gestrichen.
Damit ich aber wenigstens etwas bekomm, hatte sich der nette Mitarbeiter der GEK-Barmer damals mit mir 'ne knappe Stunde hingesetzt, um das Bonusprogramm so hinzubiegen, dass ich die 30€ Jahresbonus bekomm. Ich fand sowohl den Zeit- als auch den Arbeitsaufwand absolut unangemessen. Hätten die mir die Professionelle Zahnreinigung einfach so bezahlt, hätten sie gegenüber der Bonusprogrammtortur noch Geld gespart.
Fazit:
Die GEK-Barmer erzeugt bei mir gemischte Gefühle. Ist halt 'ne normale Krankenkasse ohne besondere Leistungen.
TKK:
Steht in den Rankings der gesetzlichen Krankenkasse immer ganz oben. Aber 95% der Leistungen sind sowieso gleich.
Potentiell Positiv:
Sie zahlen Impfungen für den Urlaub (Hepatitis, Gelbfieber, …) ohne Begrenzung.
Im letzten Jahr gab's 'ne Beitragsrückzahlung aus dem Überschuss von 160€ an die Kunden.
Negativ:
Die haben auch so ein beschissenes Bonussystem, was ich maximal mit Schummeln erreichen könnte. Z.B. geh ich ins Fitnessstudio (morgens 5 Uhr ins McFit) und fahr mit dem Fahrrad auf Arbeit. Als sportlich gelte ich aber trotzdem nicht, da ich halt dafür keine schriftlichen Nachweise bekomm. Und für irgendwelche Präventionskurse fehlt mir einfach die Zeit.
Sonstiges:
Die werben noch damit, dass sie noch diverse alternative Heilmethoden /-medikamente zahlen. Ob ich das jemals in Anspruch nehm, weiß ich nicht.
Frage an euch:
Findet ihr einen Wechsel unter diesen Bedingungen sinnvoll? Habt ihr noch ein Hammerargument für die TKK gegenüber der GEK-Barmer? Ich bin jetzt dem Wechsel nicht abgeneigt, aber so recht fehlt mir noch ein richtiger Motivationsgrund.