Ich würde eher vermuten, dass hier die Mikro-Einstellungen irgendwo falsch sind (zu hoher Gain oder zu niedrig eingestelltes Noise-Gate), da ich weder mit meinen AKG K240 MkII, noch mit meinen Boxen! Probleme mit ungewolltem Hintergrundaudio habe ... und ich verwende ein billiges Zalman Ansteckmikro am Onboard-Sound. Der wichtigste Punkt an der Stelle, und das gilt nicht nur in diesem Falle, sondern in wirklich allen Anwendungsbereichen von Mikrofonen, ist dass die Distanz von der Schallquelle (in diesem Fall der Mund) und dem Mikrofon so gering wie möglich zu halten ist. Dadurch ist nämlich die Pegeldifferenz zwischen dem, was man aufnehmen will und dem Hintergrundaudio am höchsten, wodurch ein Noise-Gate (damit meine ich beispielsweise im TS den Regler, mit dem man den mindest nötigen Pegel für Sprachaktivierung auswählt) weitaus zuverlässiger funktioniert.
Irgendwo hier im Thread wurde auch gesagt, dass man beim K240 MkII keinen Unterschied hört, wenn man ihn auf hat. Das kann ich so nicht unterschreiben, ganz im Gegenteil. Die insgesamte Lautstärke von Außengräuschen wird zwar nicht allzu stark aber dennoch hörbar gedämmt. Besonders merkt man es bei höheren Frequenzen wie beispielsweise Mausklicks, die einem um einiges klarer und präsenter vorkommen, wenn man nach langem Tragen den KH wieder abnimmt.
Beim Kabelaustausch lässt sich noch dazu sagen, dass wenn man sich denn dazu entschließt, ein wenig zu löten, man auf keinen Fall auf die vom Hersteller verkauften Ersatzkabel verlassen muss, sondern sich gleich
, sowie eine entsprechende
oder
Klinke bestellen kann. Damit hat man am Ende dann sogar noch eine weitaus qualitativere Lösung für nicht einmal das halbe Geld. Für die absoluten Rambos gibt es dann sogar die Option, normales
zu verwenden. Da bräuchte es dann zwar schon mehr als nur einen Schreibtischstuhl, um überhaupt erst durch die Isolierung zu kommen. In der Handhabung stelle ich mir das allein aufgrund des Gewichts dann allerdings nichtmehr so prakrisch vor.
Bezüglich der Kopfhörerwahl an sich kann ich nicht unbedingt viel sagen, letztenendes kannst ohnehin nur du alleine entscheiden, ob dir der Sound gefällt oder nicht. Was man allerdings hier anhand der zwei Hersteller in der Hauptauswahl sagen kann ist, dass AKG häufig auf eine eher lineare, teils sogar etwas dumpfe Klangcharakteristik setzt (zumindest bin ich diese von meinen K240s gewöhnt), während Beyerdynamic eher in Richtung Badewanne (mehr Höhen und Bässe) geht. Auch wäre noch zu erwähnen, dass bei geschlossenen Kopfhörern die Basswiedergabe normalerweise um einiges druckvoller ist, was einfach daran liegt, dass in dem geschlossenen Raum mehr Druck durch den Treiber aufgebaut werden kann, da weniger nach außen entweicht.