Konzentrationsschwierigkeiten

Malcolm

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5 Juli 2018
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Berlin
Meine Freundin und ich haben beide das Problem, dass wir von zu Hause aus arbeiten. An manchen Tagen geht das auch super gut, jeder konzentriert sich auf seinen Kram. Aber an manchen Tagen können wir uns auch beide nicht konzentrieren. Da werde ich immer von ihren Arbeiten (sie ist Grafikerin, Designerin und arbeitet auch viel mit Modellen o.ä.) abgelenkt.
Ich verziehe mich dann immer die Küche, aber langfristig suchen wir nach einer anderen Wohnung. Ende nächsten Jahres können wir eventuell die schöne Wohnung einer Freundin übernehmen.

Nun meine Frage, ob ihr auch schon mal in diesen Schwierigkeiten gesteckt habt, was für Lösungen es gäbe:
- Atelier
- gemieteten Bureauplatz
- Paravent
- für immer in der Küche arbeiten...

Wie teilt man sich den Platz zu Hause gut ein, wenn beide HO machen?
 
Laptop + Bibliothek.
Es ist manchmal echt hart sich richtig zu konzentrieren.
Wenn an einem solchen Tag noch das Liebchen rumrennt, das Geschirr gemacht werden müsste und und und... Dann wird es noch schlimmer.
Solche Tage übersteht man am besten in dem man sich in eine Situation bringt, in der man nix anderes machen kann.

Es gibt einen Grund warum die ganzen Hipsterwichser im Starbucks arbeiten.
Weil (neben freiem W-lan) dort eben auch nix anderes gemacht werden kann.

Heißt für euch:
Lagert alles aus, was ihr nicht zuhause machen müsst.
Bibliotheken sind momentan für mich das Mittel der Wahl.
 
Ich würde mich mit dem Rücken zu ihr setzen, geräuschunterdrückende Kopfhörer benutzen und darauf brain.fm hören.
 
Wenn ihr nächstes Jahr vielleicht eine neue Wohnung bekommt, dann solltet ihr das mit den Arbeitsplätzen aber jetzt schon einplanen.
Also beim Planen der Einrichtung. Die Räume nicht unbedingt so belegen, wie man meint. Sondern vielleicht Schlaf- und Wohnzimmer tauschen oder so.
Halt je nach Größe und Arbeitsplätzen.

Bis dahin kannst du dich vielleicht mit einem ins Schlafzimmer zurückziehen.
So was nimmt nicht viel Platz weg und sieht auch gar nicht so schlecht aus. Ein Stück Wand habt ihr sicher noch frei.
 
Würde auf jeden Fall auch versuchen in einem anderen Raum als Sie zu arbeiten. Wenn das raumtechnisch nicht möglich ist, muss man entweder auswärts arbeiten (Bib, Coworking Space usw.) oder vielleicht das Arbeitszimmer mit entsprechenden Trennwänden aufteilen, so dass jeder seine Ruhe hat.

Gibt doch da tausend verschiedenen Varianten. Das reicht von diesen Aufstellwänden, die man vom Jobcenter kennt und wo kaum Privatsphäre möglich ist, bis hin zu richtigen Glastrennwänden, die vom Boden bis zur Decke gehen und in solchen Klemmprofilen verankert sind:

Da kann man auch viel selber machen. Einfach mal in der neuen Wohnung genau ausmessen und sich evtl. auch mal vom Fachmann beraten lassen.

Grüße
 
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