[Technik] Kinderfox - elterliche Kontrolle über den Firefox

Version 42 von Firefox für Android wird einige Funktionen enthalten, welche bei Mozilla unter dem internen Projektnamen Kidfox bzw. Kinderfox laufen. Damit haben Eltern die Möglichkeit, folgende Funktionen des Firefox komplett zu deaktivieren und somit ihre Kinder besser zu schützen bzw. zu kontrollieren.

  • Installation von Add-ons deaktivieren
  • Lesezeichen-Import deaktivieren
  • Entwicklerwerkzeuge deaktivieren
  • Anpassung der Startbildschirm-Panels deaktivieren
  • Privaten Modus deaktivieren
  • Beitragen zum Lokalisierungsdienst deaktivieren
  • Anzeigeeinstellungen deaktivieren
  • Chronik löschen deaktivieren
  • Master-Passwort deaktivieren
  • Gastmodus deaktivieren

Startet man Firefox im Kinderfox-Modus präsentiert sich der Firefox zudem mit einem speziellem Startbildschirm. Weiterhin ist Programmoberfläche grün eingefärbt. Für kommende Versionen des Kinderfox sind scheinbar Dinge wie Inhaltsfilter oder kindgerechte Suchmaschinen . Um Kinderfox zu nutzen ist Android 4.3 oder höher und ein Tablet Voraussetzung.

Quelle:
 
Kann man unter Android die Installation von Apps einschränken/ unterbinden (passwort) ?

Weil
a) der Browser ein kleines Problem ist, gegenüber tollen Spielen die zu viele Rechte haben
b) der FF sonst schnell ohne Einschränkungen neu installiert ist.
 
Gute Sache, aber gibt das eine und nicht zu lösende Problem. Jedes Kind kann jede URL der Welt eingeben und bekommt es. Das lässt sich nicht verhindern. Klar Chronik löschen deaktiviert, Eltern können sehen dann wo die Kinder waren und gegebenenfalls rügen oder sonstwas.

Beispiel: 5 Jähriges Kind wird alleine vor den Rechner gelassen, gibt vllt. nicht mal "Porno" ein direkt, wird aber dahinverlinkt, kann alles passieren. Wie willst du das verhindern? Nur durch Erziehung und Aufklärung möglich nicht durch den Browser
 
Zuletzt bearbeitet:


Bei Android muß der Proyx für jde Verbindung einzeln konfiguriert werden, oder?
 
Mein Gott, ihr habt von Mama und Papa bestimmt auf die Finger gehauen bekommen, wenn ihr am Computer das böse P-Wort eingegeben habt, oder?
Wäre sicher eine Debatte wert, Kindererziehung und "Schutz der Kinder" vs "Eingriff in die Privatsphäre der Schützlinge" zu besprechen.

Die Firefox Optionen finde ich allesamt unnötig. Keine dieser Optionen führt zu einem tatsächlichen Schutz und von Spähfunktionen würde ich schon gleich nicht sprechen. Zwar lassen sich - offiziell - keine Spuren mehr entfernen, was natürlich auch nur die halbe Wahrheit ist, aber zum Spionieren, müssen die Eltern sich immer noch dem Smartphone des Kindes bemächtigen.

Übrigens würde es auch genügen den App-Cache via Android System zu bereinigen, dann sind ebenfalls alle vom FF gespeicherten Daten weg und der Browser liegt wieder in nackter Installation vor. Kurz: Snake oil ftw.

Gute Sache, aber gibt das eine und nicht zu lösende Problem. Jedes Kind kann jede URL der Welt eingeben und bekommt es. Das lässt sich nicht verhindern. Klar Chronik löschen deaktiviert, Eltern können sehen dann wo die Kinder waren und gegebenenfalls rügen oder sonstwas.

Beispiel: 5 Jähriges Kind wird alleine vor den Rechner gelassen, gibt vllt. nicht mal "Porno" ein direkt, wird aber dahinverlinkt, kann alles passieren. Wie willst du das verhindern? Nur durch Erziehung und Aufklärung möglich nicht durch den Browser

@Laui: proxy, Blacklist blablub??



Bei Android muß der Proyx für jde Verbindung einzeln konfiguriert werden, oder?

Wenn es um Filter geht, würde ich:
  1. eine Whitelist führen
    Blacklists sind per Konzeption unvollständig. In kritischen Umfeldern, wie hier skizziert, wäre es weit tragischer, eine Seite zu wenig zu blockieren, als eine Seite zu viel zu blockieren. Daher macht eine Blacklist kaum Sinn, wohingegen eine Whitelist durchaus Sinn macht.
  2. den Filter auf teifer Ebene implementieren
    Hier wird auf oberster Ebene "on top" ein Filter gesetzt. Wie schon gezeigt, lässt sich einfach über das Android System dieser Filter umgehen, wahlweise indem man einen anderen Browser installiert, den vorhandenen bereinigt oder ähnliches. Auf der Ebene ist der "Schutz" wie ein fettes Schild "Betreten der Baustelle verboten.", nutzlos. Selbst auf Systemebene, also direkt unter Android, wird nur bedingt etwas bringen, nämlich dann, wenn die Schützlinge nicht in der Lage sind, das Phone zu flashen und/oder am System zu werkeln. Wenn würde ich einen Schritt weiter gehen und einen Proxy mit Whitelist auf dem Internetgateway (z.B. Fritzbox) einrichten, der sich außerhalb der Erreichbarkeit des Kindes befindet.

Unabhängig davon halte ich nicht viel davon, einer Software den Schutz der Kinder zu überlassen.
Allgemein zur "Kindererziehung" denke ich:

AlterNutzung/ Beschränkung
0-6
  • das Kind braucht überhaupt kein elektronisches Gerät
6-12
  • Nutzung: Anruf bei Eltern im Notfall
  • ein einfaches Handy/ Smartphone
  • Zugriff auf's Internet ist nicht notwendig
  • ein Datentarif ist nicht notwendig
12-16
  • Nutzung: Kontakt mit Freunden, Kontakt mit Eltern im Notfall
  • ein Smartphone, um in der Freizeit Kontakt mit Freunden halten zu können ist angemessen
  • Zugriff auf's Internet in der Freizeit (wlan)
  • ein Datentarif zum Surfen in der Freizeit ist nicht notwendig
ab 16
  • Nutzung: frei
  • Das Kind ist alt genug, um sich hardcore bondage slut porn rein zu ziehen.
    Großartig davon abhalten wird man es nicht mehr können, wenn es das unbedingt will.
    Und es ist ja auch nicht so, als seien wir alle bis zur Ehe Jungfrauen geblieben.
    Trotzdem sind wir alle mehr oder weniger normale Erwachsene geworden.

Gerade in der Anfangszeit, sollte man als Eltern natürlich schon auf die Nutzung des Internets achten.
Dabei sein, vorbei schauen, Gespräche, das Übliche eben.
 
Hey a-a-a-c ich gebe dir recht man sollte Kinder nicht zu früh ans Netz setzen, da stimme ich dir zu. und Nein, ich war schon erwachsen als das Internet entstand, Gott sei Dank, reimt sich, schön. Doch heutige Internet-Kindeserziehung ist schwierig. WIE WILLST DUS AUCH MACHEN?! Wie gesagt Kind bekommt Schlagwort mit gibt es bei Mir-sind-alle-Regeln-Egal-Google ein und schwupps ein Ergebnis. Wichtig ist zu sagen als Elternteil: "Du setzt dich erst vor den Rechner, wenn du soweit bist". Wann das soweit ist, darüber hat sich noch keiner wirklich Gedanken gemacht.

Edit: accC
 
meine 50 Pfennig?

Kinder würde ich gar nicht alleine ins IN lassen.

Kinder ab 12, also pupertätsgefährdet, lassen Dich vielleicht nicht an ihr Smartphone, außer, sie bekommen technische Probleme nicht in den Griff, weil das ihre Intimsphäre ist.

Das ist dann auch für mich in Ordnung. Kontrollieren kann man es nicht und bei gesundem Verhältnis sprechen die Kinder darüber, wenn sie etwas verstört/bewegt.
 
Dabei sein und wie gesagt, whitelists und google gehört sicher nicht zu den Seiten, die auf einer Whitelist landen.
 
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