Kiffen auf der Arbeit wird zum Problem...

Ich bitte darum etwas auf die Ausdrucksweise zu achten. Wir befinden uns hier immer noch in einem öffentlichen Forum und nicht in der Stammkneipe um die Ecke. Beleidigungen gegenüber dem TS müssen nicht sein.

Danke für eure Aufmerksamkeit

/weitermachen
 
Es mag wohl stimmen das Cannabis nicht zu einer starken körperliche Abhängigkeit führt. Jedoch und des gebe ich zu bedenken, zu einer starken psychischen Abhängigkeit. Allein schon aus diesem Grund benötigt man professionelle Hilfe. Es geht hier eben nicht darum das man mal eben entgiftet und dann ist alles wieder in Ordnung. Der TS hat die "Drogen" genommen weil er mit dem Druck der auf ihm lastet nicht umgehen kann. Daher müssen ihm hier Wege aufgezeigt werden wie er ohne Cannabis damit Fertig wird. Hier kann eine Selbsthilfegruppe oder eine psychosomatische Therapie helfen.
 
Dann soll der TS seine Arbeitsstelle wechseln. Hier werden Symptome bekämpft und nicht deren Ursachen.
 
Es glaubt ja heut keiner, dass Drogen genommen werden, weil ein psychischer Defekt vorliegt. Die allgemeine Meinung der abusenden Foristen ist, dass sie es aus freiem Willen tun, zur Entspannung und Erholung und hinterfragen nicht, weshalb sie sich eigentlich vergiften. Häufig hört man auch so sinnige Argumente wie "LSD macht nicht abhängig" oder "Kiffen ist besser als Saufen", als ob das irgendwas erklären würde.
 
@devrim:

Die Arbeitsstelle zu wechseln bekänpft eben nicht die Ursache. Die Ursache ist das mit Druck nicht umgegangen werden kann. In jeder Arbeit ist man einem gewissen Druck ausgesetzt.
 
Sicher also eine Tätigkeit ohne Druck suchen? Gibts sowas überhaupt?
Es geht hier doch nicht darum Gras im allgemeinen verteufeln zu wollen. Man kann auch von ganz alltäglichen Dingen abhängig werden, PC oder WoW im Speziellen. Auch wenn das so erstmal für den Normalbürger nicht schlimm ist sollte man dennoch die Sucht bekämpfen wenn man es denn nicht mehr unter Kontrolle hat.
Verharmlosung ist da das Schlimmste was geht, ich hoffe, dass der TS sich so nicht davon abbringen lässt etwas gegen seine Sucht und auch anderen Probleme zu unternehmen.
 
Wieso wird in diesem Board von so vielen Leuten behauptet, Cannabis ist eine leichte Droge? Jegliche Art von Drogen Schaden nunmal, nur welche Mengen dazu nötig sind ist halt unterschiedlich. Entschuldigt bitte dass ich hier gerade diese Meta Diskussion aufreiße, aber ich muss gerade HIER mal die Meinung äußern, da ich einfach nur geschockt bin, wie viele hier der Meinung seien, ein Joint sei nicht gefährlich. Ich sehe auch die Langzeit folgen bei meinem Dad: Alkoholiker und die Birne ist mit Mitte 55 einfach schon Matsch!

Man sieht es doch beim TS, das Kiffen hat dafür gesorgt das er Probleme auf der Arbeit hat. Ich bin froh, dass er es einsieht und sich helfen lassen will. Der kleine Rückschlag ist zwar nicht schön, passiert aber! Ich wünsche dir auch noch viel Erfolg dabei! Gerade die richtige Freundin an der Seite hilft oft wunder und bringt einen zu ungeahnten Leistungen. Das wird alles wieder :) Hauptsache du hast die Lektion auf der Arbeit gelernt, gehst dem Job nach und es hilft dir. Ich selber hatte auch beinahe eine Abmahnung erhalten, aber wegen eines anderen Grundes: Ich bin ein ADHS Patient der erst mit 22 erfahren hat, was genau bei ihm los ist. Jetzt seit einem Jahr nehme ich Medis, es hilft nicht zu 100 % und ich selber habe auch schon oft Rückschläge, doch auch ich muss regelmäßig zu Therapiesitzungen und bin dabei zu lernen, wie man sich konzentrieren kann.
 
Sorry aber Alkohol mit Gras in Verbindung zu setzen zeugt nicht gerade von Themenkenntnis.
Cannabis ist und bleibt eine leichte Droge, das kann man drehen und wenden wie man will. Und würde der TS sich einreden statt brutal aufzuhören nur eine Pause zu machen, dann würde er bei Rückfälligkeit auch nicht in die Tiefe fallen.

In diesem Fall geht es darum, das er während der Arbeit geraucht hat. Hätte er dies unterlassen würde es keine Probleme kriegen.
Ein sehr großer Teil der langjährigen Kiffer sind die, die sich am Wochenende mit Freunden einen rauchen.
 
Und weil ein Großteil am Wochenende mit Freunden raucht macht es dies zur leichten Droge?

Ich schließe hier ab um eine Meta Diskussion zu vermeiden, aber soviel sei noch gesagt: Gerade weil der TS nicht mehr während der Arbeit das Rauchen unterlassen konnte liegt ein Problem vor. Ob jetzt durch ihn persönlich / seinen Druck / seine Sucht etc. sei mal dahingestellt. Jedoch war dies nicht mehr unter Kontrolle und wenn dies auftritt ist dies, bei egal welcher Droge / Gegenstand einfach fatal und benötigt professionelle Hilfe!

Ich selber zähle mich fast auch schon zu zwei Sachen als Süchtig: Dem PC zocken und Methylphenidat. Da ich das Methylphenidat nun ein knappes Jahr nehme und sehe, dass ich ohne das zeug nicht mal meinen Arsch hoch bekomme rede ich mir das ein und zack bin ich in der Falle! Blöderweise hilft mir das Medikament aber meinen Job zu behalten, dass ich mich aber täglich mit einer Synthetischen Substanz pushen muss gefällt mir überhaupt nicht. Mag vllt. auch daran liegen, dass ich nun nicht meinen Traumberuf habe, aber was solls.

Um weitere Meta Diskussionen zu vermeiden werde ich in diesem Thread nun nichts mehr bzgl. Leichtigkeit / Abhängigkeit von div. Drogen kommentieren. @Devrim: Du darfst mir gerne eine PN schreiben, in der wir diese Diskussion gerne fortführen können, oder wenn du dies öffentlich machen möchtest einen Link zu einen Thread, wo wir ohne Probleme darüber schreiben können.
 
Dafür gibt es den Drogenpolitik-Thread.

Bei Alkohol und Gras finde ich, die Menge macht's Gift.

BTT: es gibt natürlich Jobs mit mehr oder weniger Druck, manchmal ausgelöst durch die Arbeit, manchmal durch die Kollegen. Wer damit nicht klar kommt ist in der falschen Firma, falschen Job oder falschen Branche. Ich wünsche dem TS dass er clean wird, auch wenn er sich eventuell beruflich umorientieren sollte.
 
Bei Alkohol und Gras finde ich, die Menge macht's Gift.
Gift ist Gift. Das Problem, neben der Menge, ist das Setting. Wer jeden Abend zum "Entspannen" Substanzen nimmt, ist süchtig. Wer das in einem beruflichen Umfeld wie der TS betreibt, ist süchtig. Wer sehr gelegentlich zu besonderen Anlässen im Kreis von Freunden Substanzen konsumiert, ist vermutlich nicht süchtig.
 
Und das Argument "cannabis ist ja nicht so schlimm deswegen ist jeder der Probleme damit hat ein waschlappen" Quatsch.
Wir müssen hier jetzt aber auch nicht zum gesellschaftlichen Schlag ausholen.
 
Jemand der zu dick ist, ist also McDonalds süchtig und sollte besser eine Diät machen mit einem Psychiater, sich von diesem Psychopharmaka verschreiben lassen, damit er nichts mehr isst, innen genau so krank bleibt aber nicht mehr dick ausschaut (bekifft) ist. Das Essen ist ja weg, deshalb ist ja alles gut. Das ist der Rat, den ich hier sehe. Mein Rat ist, such den Grund warum du dich mit essen vollstopfst (hier Cannabis) und beschäftige dich mit deiner Person, was ist falsch bei dir? Mach eine Diät und stopf dich nicht voll. Deshalb ist nicht Mc's schuld und deshalb schmeckt ein Buger ab und zu immer noch nicht schlecht.

Disziplin und Selbstbeherrschung kann dir niemand geben, dass musst du selber tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher, auf der einen Seite hat der TS ein Problem mit seinem Job, bzw. allgemein ein wenig mit sich. Aber auf der anderen Seite wird einem dann leider allzu schnell eingeredet, dass man sonstwie süchtig und krank sei. Das halte ich für übertrieben, weil es hier wirklich nur um eine leichte Sucht geht. Das war wohl auch das, was oben gemeint war. Dann gehen manche zum Arzt, lassen sich meist was für den Serotoninspiegel verschreiben, das Medikament selbst wirkt dann erst nach Wochen und bis dahin gehts den Leuten teils dreckig und das schieben die dann auch wieder ihrer Sucht in die Schuhe und fühlen sich noch schlechter. Darum würde ich nur im allergrößten Notfall auf Medikamente zurückgreifen. Der TS kommt mir mal nicht so vor, als ob er das nötig hätte. Nur wegen einem Rückschlag sicher nicht. Das passiert halt und gehört dazu.
 
Ich würde dem TS empfehlen mit einem Sport anzufangen. Wer den ganzen Tag nur zuhause sitzt, weil er nur gekifft hat, wird in der kifffreien Zeit merken, wieviel Freizeit er eigentlich hat.
 
Man sieht es doch beim TS, das Kiffen hat dafür gesorgt das er Probleme auf der Arbeit hat.
Das Problem auf der Arbeit war aber nicht mangelnde Leistungsbereitschaft oder Ähnliches, sondern dass ein Vorgesetzter den Geruch erkannt hat...

Hätte er nach Bier oder normalem Tabak gerochen, wäre das weniger schlimm gewesen, und da wären wir wieder bei der Willkür bezüglich Drogen.
 
Ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei Pleitgengeier. Natürlich hat das Kiffen für Probleme auf der Arbeit gesorgt. Wobei ... man sollte eher sagen das die Sucht zum Problem geführt hat. Da der TS schon so abhängig war, dass er während der Arbeitzeit das kiffen nicht mehr kontrollieren konnte, musste dies wohl oder über passieren. Deswegen hat die SUCHT zu dieser unglücklichen Lage geführt.

Der normale Tabak in Zigaretten ist ja gesetzlich erlaubt und beim Alkohol weis ich eben durch meinen Vater, wie man soetwas gut verbergen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Sucht ist eine Krankheit. Jemanden der am Arbeitsplatz auffällig wird gehört in erster Instanz erstmal Hilfe angeboten. Ob die Leistung/Leistungsbereitschaft eingeschränkt ist oder nicht ist zweitrangig. Schon aus versicherungstechnischen gründen darf kein Vorgestzter darüber hinwegsehen.
 

Nein.
Eine Sucht, ist keine Krankheit und ein süchtiger ist kein Opfer.
Wer das denkt, war noch nie Süchtig.
Oder er möchte sich aus der Affäre ziehen.

jedenfalls dem TS alles gute, er hat die richtigen Ansätze, die Zeit wird zeigen was draus wird.
 
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