Kiffen auf der Arbeit wird zum Problem...

Ich find der TE zeigt sich hier ziemlich reflektiert.
Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg, für mich sieht das so aus als wenn das klappen kann das du davon los kommst. Geht natürlich nicht unbedingt "einfach so", aber zumindest "letztendlich" ;-).
 
Auch, wenn ich jetzt ziemlich überrascht bin und wirklich ziemlich BAFF bin, was du so postest, wünsche ich dir viel Erfolg.
Sei mir nicht böse, aber so ganz glaube ich dir deine so trefflich formulierte Selbstreflektion nicht ganz...

Solltest du uns nicht verarschen mit dem was du schreibst, bist du auf dem besten Weg.

Lehre dir Beherrschung, denn das ist der einzige Weg dieses fiese Spiel Namens Leben zu meistern.
Hinter den Kulissen läuft es nämlich nie so wie der Schein es offenbart!

Du kannst immer genau so viel SCHEISSE machen, bis du erwischt wirst, oder es selbst nicht mehr verantworten kannst.
Zum ERWACHSEN werden gehört das mehr als alles Andere ( Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen ).

Da ich selbst ein fürchterliches Kind war, was in fast jeden nur erdenklichen Fettnapf getreten ist, kann ich selbst sicherlich nicht was Anderes predigen :D.
Ich werde meinen Kindern später Gleiches mit auf den Weg geben:
Mach so viel Unsinn wie willst, lass dich aber NIEMALS erwischen.
Wenn du dich erwischen lässt, sei bloß der Erste der zu mir petzen kommt!
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #84
Also bis jetzt läufts gut :T

Habe gestern zufällig meinen Dealer getroffen, er kam auf mich zu und frug nach Sorten und Menge ich habe gesagt, dass ich nichts mehr rauche, da es mich verändert hat, er lächelte und meinte ist auch besser so.

Die gedanken an einen Joint oder einem Eimer schwinden auch schon mehr, ich denke, dass ich nicht sehr süchtig war, denn sonst kommt man da schwerer von weg, ich werde alles geben sodass es zu keinem Rückfall kommt, gerade diese "Erfolgssituationen" sind laut meinem Arzt nicht ohne da man dann schnell denkt, ah ok einen kann ich jetzt aber es läuft doch wieder.
 

Generell, wenn dein Dealer schon sagt, ist besser so.... sollte das zu denken geben.
Das sollte eher Ansporn geben, das durch zu halten.
 
Dann habe ich noch eine Abmahnung bekommen, mit der Warnung, dass es beim nächsten mal eine Kündigung gibt...

Auch wenn Du jetzt wundergeheilt bist und das hoffentlich auch durchhältst, wir aber im Karriere-Schule-Berufsbereich sind:
nimm das mit der Abmahnung nicht auf die leichte Schulter!
So eine Abmahnung ist definitiv eine rechtliche Angelegenheit.

Du kannst mehrere Abmahnungen wegen verschiedener Dinge bekommen, eine zweite wegen der gleichen Angelegenheit ist die Kündigung.
Somit ist die Warnung Deines Chefs nicht nur so dahingelabert. Aus der Nummer kommst Du dann nicht mehr raus. Wegen so etwas schon mal gar nicht.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #87
Das Wochenende ist weniger gut gelaufen, ich war in der U-Bahn Station, und habe einen alten Schulkameraden getroffen, er wollte ich gar nicht zu ihm hin, da er eine Tüte geraucht hat, doch warum auch immer bin ich dann hin und wir kamen ins Gespräch, während dessen hielt ich meine Hand zum Joint, er reichte ihn mir und ich zug insgesamt 2 mal während des Gespräches dran. Das ganze war unterbewusst, wollte es nicht, aber habs nicht gemerkt war ein reflex :(

Mal schauen was der Arzt morgen dazu sagt, meiner Freundin habe ich noch nichts erzählt... auch weil ich mich wirklich schäme und enttäuscht von mir selbst bin. Ich meine in den letzten 3 Nächten konnte ich wieder super schlafen ohne nachts mit aufzuwachen mit dem druck jetzt etwas zu rauchen und jetzt das...
 
@abusus:

Selten geht eine Entgiftung und Therapie ohne Rückschläge. Du bist dir deines Fehlers bewusst und verharmlost ihn nicht.
Auf jeden Fall weitermachen auch wenn es steinig weitergeht.
 
Du solltest es vor deinen Homies vermeiden zu sagen, dass du aufhören willst ! ! !
Benutz ausreden, wie du musst gleich fahren...
Du hast eine Weiterbildung bla bla bla --- klarer Kopf etc...

Das wird sonst nur darin ausarten, dass die dich vollsülzen und dazu überreden wollen!
Das hat faktisch keinen Nutzen, es schadet dir sogar, wenn du es sagen würdest.
 
Benutz ausreden, wie du musst gleich fahren...
Naja, das löst halt das eigentliche Problem nicht. Und wenn einem dann einer das Material so dermaßen aufdrängt, obwohl er weiß, dass man gerade pausieren oder aufhören will, dann ist er ein Depp und man sollte sich sowieso von dem trennen, nachdem man ihm die Meinung gesagt hat.

Wenns schon so nicht klappt, was nicht ungewöhnlich ist, dann halt mal den Leuten ne Weile lang fernbleiben, bis es länger her ist. Dann lieber was mit der Freundin machen. Und vor allem dran denken, wieviel Stress und Ärger Du Dir ersparst, wenn Du es lässt.

Aber alles das sind keine wirklichen Lösungen. Verschiebt nur das "Problem".
 
Das was MSX sagt.
Man sollte seine Kontakte ins "Drogenmilieu" möglichst abbrechen, da man ansonsten immer wieder in Versuchung geführt wird mal eben einen mit zu rauchen.
 
...dann ist er ein Depp und man sollte sich sowieso von dem trennen, nachdem man ihm die Meinung gesagt hat...
Vermutlich blendest du gerade aus, dass es hauptsächlich Teenager sind?!

Viel Erfolg,
du diskutierst mal mit einem Teenager und ich mach in der Zeit die Wäsche, bestell ne Pizza, esse sie auf, reinige mein Auto von innen, mache einen Ölwechsel... und eventuell noch die Steuern ...

Ich empfinde solche Aktionen auch bei "Diäten" als besonders störend. Wenn die Anderen ständig mit dir das Thema anfangen, oder dich damit vollsülzen, lässt man sich doch zu schnell gerne herumreißen...
Warum nicht dann gleich die Hürde beseitigen, und von vornherein abschalten.
Ist wie bei einer Telefonanlage die Nachtschaltung / Nummern sperre.
 
Auch Teenagern kann man sowas beibringen. Zwar müssen sie wie wohl jeder andere erst ein paar eigene Erfahrungen machen, aber das ein oder andere kann man da schon vermitteln. Hat ja hier soweit auch funktioniert, sonst hätte er weder den Thread erstellt, noch sein Verhalten angefangen zu ändern. Dass es jetzt mal nicht geklappt hat, weil man halt in ner Runde rumgehockt ist, das seh ich erstmal nicht als großes Drama. Mehr als gute Ansätze sind ja vorhanden. - Und auch das Alter schützt da nicht immer. Das dürften die Belegungen in Kliniken beweisen. Also so sehr würde ich mich da mal nicht drauf versteifen.

Warum nicht dann gleich die Hürde beseitigen, und von vornherein abschalten.
Wie meinste? - Das wäre -wenn ich es ungefähr richtig deute- eben das, was ich meine. Man muss das von sich aus ausreichend wollen. Am besten sollte es einen schon ankotzen. Oder man hat in seinem Leben halt schon so viel geraucht, dass man irgendwann einfach genug hat und drübersteht.

Ansonsten eben erst gar nicht zu solchen Leuten hingehen. Aber hingehen und dann in solchen Momenten mit Ausflüchten ankommen, das halte ich halt nicht für weiterführend.

Edit: Ob solche Gesetze nun sinnvoll oder nicht sind, aber ich kann wirklich nur mitgeben, dass einem das ein Leben lang nachgetragen und absolut alles auf das reduziert wird. Hast Du später Probleme, dann heißts, das kam vom Kiffen. Willst Du einen anderen Job und das kommt wie auch immer raus, dann wars das normalerweise. Kommts zur Hausdurchsuchung, dann hast Du die Arschkarte des Jahrhunderts und Du wirst an jeder Kontrolle auseinandergepflückt und gedemütigt. Da kommt so ein unendlicher Rattenschwanz an Problemen nach, da machen sich manche kein richtiges Bild davon. - Insofern muss man da dann wohl kürzer treten, oder es in Kauf nehmen und/oder einen anderen Job suchen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #94
Habe es gestern abend meiner Freundin gesagt, sie war sehr traurig darüber dass ich wieder geraucht habe, hat mich aber trotzdem in den Arm genommen, hatte eigentlich gedacht sie wird sauer aber das war sie komischer weise nicht.

Mein Arzt meine dass einige Menschen genetisch bedingt anfälliger für Suchtprobleme sind, als andere. Er sagte er hätte im Studium einen kennen gelernt, der ab und an Heroin geraucht hat, und nicht süchtig wurde, andere Menschen werden schon nach erstem Konsum abhängig. Ich bin wohl Suchtanfälliger.

Habe in der letzten Nach sehr unruhig geschlafen und auch an Hasch gedacht/geträum es war auf jedem fall in meinem Kopf. Mein Arzt hat mir nun ein Medikament verschrieben, mit recht hohen Nebenwirkungen, leider ist es noch nicht sicher ob das ganze anschlägt :(
 
@abusus:

Wenn du eh schon Suchtanfällig bis dann sei vorsichtig mit den Medikamenten. Nicht das du nur die eine Sucht gegen eine andere tauscht.
Vielleicht solltest du doch mal über eine stationäre Langzeitherapie nachdenken, oder zumindest mal eine Selbsthilfegruppe besuchen. Dort findest du Gleichgesinnte die sich genau dem selben Problemen konfrontiert sehen wie du.
 
Übertreibt ihr nicht ein bisschen mit der Haschsucht? Medikamente, Ärzte, Gedanken? Das ist Gras und kein Heroin.
 
Als ich damals Vegetarier wurde hab ich das auch mal vergessen im ersten Monat. Ich bestell mir was, fang an zu essen, mampf, mampf, oh moment ich bin doch jetzt vegetarier, ganz vergessen :D.
 


Solche Leute wie du sind das Schlimmste. Du bist der Grund, warum Cannabis immer noch in der Gesellschaft als Teufelsdroge angesehen wird und völlig über seinen Wert kritisiert wird. Ich hasse Leute, die Ihre eigene Unfähigkeit auf Drogen abschieben und diese als Ausrede nutzen.

Ich kann verstehen das du Probleme hast und du glaubst Btm (inkl. Alk.) könnten dir dabei helfen. Wenn du von Herion, Benzos und Alkohol abhängig wärst oder einer mindestens wirklich stark seelisch suchterzeugenden Droge wie Kokain, würde ich dir sagen, such dir Hilfe.

Wir sprechen hier aber über Cannabis. Reiss dich zusammen, geh duschen, such dir ein Hobby und bring dein Leben auf die Reihe, Ordne dein Konsumverhalten.

Nicht Gras ist das Problem, dein Verhalten ist es.

Sucht..das ich nicht lache. Wenn du für ne Tüte schwänze lutschen gehst, dann reden wir weiter. (Sry, mir ist keine schönheiligere umschreibung eingefallen.) Wenn du dich für ne Tüte prostituieren gehst, dann reden wir weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er verliert seinen Job wenn er weiter raucht, ich denke in seinem Fall ist Gras sicherlich ein Problem. Um Generelles gehts hier nicht, da haben wir andere Threads für. Dass man die anderen Probleme auch in den Griff bekommen sollte ist selbstverständlich. Das jetzt klein zu reden bringt beim Entzug herzlich wenig.
 
Bei einer Abhängigkeit von "weichen" Suchtmitteln hilft meist nur eine begleitende Psychotherapie, an der Droge allein liegt so was sehr sehr seeeehr selten.
Außerdem geht es hier ja nicht nur um dein "Gras" sondern darum das du anscheinend in einem Job Steckst den du bis vor kurzem nur auf "Droge" ertragen hast,
ob es das beste ist in diesem Job zu bleiben wage ich zu bezweifeln, da kannst du direkt schon mal eine Ersatz Droge suchen um deinen Job weiter zu machen ohne irre zu werden.
 
Zurück
Oben