Kiffen auf der Arbeit wird zum Problem...

Achso: Der AG wird wohl kaum einfach so einen Drogenschnelltest durchführen können/ dürfen. ;)

...ausser es ist in den Betriebsvereinbarungen festgehalten.

Routinemäßige Tests nur mit entsprechender Betriebsvereinbarung

Dass Arbeitgeber trotzdem routinemäßig Tests durchführen können, zeigt ein Urteil des Hamburger Arbeitsgerichts (Az.: 27 Ca 136/06): Für Mitarbeiter, die im Hamburger Hafen mit Großgeräten arbeiten, gilt ein strenges Suchtmittelverbot. Ein Arbeitgeber hatte allerdings den Verdacht, dass einige seiner Mitarbeiter diese Großgeräte unter Drogeneinfluss bedienten. Er ordnete Urinproben an, die seinen Verdacht bestätigten.

Quelle:

Wir wissen immer noch nicht was der TS arbeitet und ob es, wie bei dem im Artikel genannten Hafen, eine Arbeit ist, bei der durch Drogeneinfluss Gefahr entstehen kann.
Ich weiß dass z.B. bei Amazon-Lagern auch (un-)regelmäßig Tests durchgeführt werden.
 
Ich hab damals in der Nachtschicht auch Draußen gekifft :unknown:

Keine Sau hat es mitbekommen und alle dachten ich wäre müde oder sowas. Teilweise hab ich mit einem Kollegen zusammen noch ein Bierchen danach getrunken - alles chillig. Aber auch nur in der Ecke hinter der Fabrikhalle wo keine Gabelstapler und LKWs herumfuhren. Schön auf die Paletten gesetzt und erstmal einen gezogen.

Hast dich sehr blöd angestellt und dich erwischen lassen Abusus :p
 
ja lieber SomeChap, das hört sich doch auch sehr verantwortungsvoll an.
Was für einen Job hattest du denn damals?
 
Was soll denn passieren wenn er gekifft hat? Besoffen hätte ich ja verstanden, aber kiffen?
 
Man hört ja immer wieder von Jobs, wo man nachts grillen und Bier trinken kann. Gießereien, Bewachung, Chemiewerk und ähnliches.
Aber auch andere Branchen haben wohl mit Drogen zu tun. Es müssen ja nicht immer dämpfende Mittel sein, sondern es könnten auch aufputschende sein. Letztere vermutet man dann gerne bei Krankenhausärzten und Bankern.
Köche sollen da ja weniger wählerisch sein und ein breites Spektrum haben. Alk, Speed, Gras, Koks, Sex und was man sonst so hört, von Leuten, die den Job mal gemacht haben. Die Drogen kommen da wohl nicht von ungefähr. Denn Job hält man wohl nicht lange aus

@devrim Stellst Du die Frage, ohne geraucht zu haben?
 
Ich habe jahrelang geraucht und gesoffen. Bekifft habe ich alles alltägliche noch gemacht. Besoffen ging es nicht.
Und ja es gab auch eine Zeit da haben wir vor, während und nach der Arbeit gekifft. Mein ganzes Umfeld bestand nur aus Kiffern.
Und von wegen träge und Reaktionsfähigkeit etc. alles geblubbere. Wer so schon kein bock mehr hat wird es dicht auch nicht haben.
 
Off Topic..

@devrim: Du hast bestimmt die Grasplantagen von Mittelerde an einem Tag nieder gemacht und warst danach in keinster Weise eingeschränkt. Schon klar.
@joschi: Schokolade?

Um aber wieder zum Thema zurück zu kommen: Schlägt ein handelüblicher Drogen(schnell)test überhaupt noch an, wenn er, wie hier irgendwo gesagt, schon länger nicht mehr gekifft hat?
THC sollte sich im Blut und in der Atemluft doch nicht allzulange nachweisen lassen, oder irre ich mich da?
 
Was soll denn passieren wenn er gekifft hat? Besoffen hätte ich ja verstanden, aber kiffen?

du willst also leugnen, dass man bekifft vielleicht manche gefahrenbehaftete Jobs nicht ausüben sollte?
Kein Auto fahren sollte und keine schweren Maschinen bedienen sollte usw.
Irgendwie geht es mir gerade auf den Sack, dass man einem offensichtlich erwachsenen Menschen der Drogen konsumiert das erklären muss.
Das spricht nicht gerade für dich.
 
...
THC sollte sich im Blut und in der Atemluft doch nicht allzulange nachweisen lassen, oder irre ich mich da?
Wichtig hierbei ist,
ob er Langzeitkonsument war,
oder nicht.
Bei Langzeitkonsum kann sich die Nachweisbarkeit um bis zu 20 Mal verlängern im Vergleich zum Einzel-Konsum...

Bei extremen Langzeitkonsumenten können / sollen moderne hochwertigere Test-Streifen den Konsum an sich bis zu 3-4 Wochen danach anzeigen können
( Sind aber im Einkauf noch wesentlich teurer, als die alten "Normalen" )

ALT EK = 0,15-0,25€
NEU EK = ca.0,65€-0,89€.
Ältere Modelle versagen nach ca. 2-3 Tagen. Die weisen allerdings direkt THC nach, das ist zumindest aus dem Blut selbst bei Extremkiffern nach ca. 5 Tagen nicht mehr nachweisbar ( BLUT ).
Das Abbauprodukt THC COOH allerdings, kann in Extremfällen im Urin 2-3 Wochen lang nachgewiesen werden.

Die ganz modernen weisen nicht den Konsum an sich nach, sondern den Kontakt mit dem Stoff THC selbst. Hier soll es möglich sein, mit einem Teststreifen bis zu 3 Monate lang, sowohl an Haut, Schweiß, oder auch teilweise Gegenständen den Nachweis zu erbringen, dass der besagte Gegenstand in Kontakt gekommen ist. Diese Dinger sind aber meistens noch sau teuer und liegen im EK noch bei weit über 3,00€. Hier darf man sich ausmalen, dass die in den meisten Städten nur von SEK-Beamten benutzt werden, aber nicht von Verkehrs-Polizisten ( Da zu teuer )... Diese Test-Verfahren werden in den USA nun auch vermehrt für Privat-Kunden angepriesen, um die Teenager im Bezug auf Drogen zu kontrollieren...

THC ist übrigens im Urin länger nachweisbar, als im Blut.
Das liegt zum einen daran, dass sich die Struktur von Blut teilweise innerhalb von 5 Minuten komplett verändern kann und zum anderen, weil diese beiden Flüssigkeitssysteme einen anderen "Verwendungszweck" haben. Blut an sich speichert solche Stoffe nicht, sondern wird so zu sagen vom Kreislauf mit Stoffen geflutet / befüllt. Der Körper baut ziemlich schnell das reine THC ab und metabolisiert es recht zügig.
Im Blut kann man das selbst bei Langzeitkonsumenten höchstens 5-7 Tage nachweisen. Im Urin allerdings mit "Glück" einige Wochen ( THC COOH )...

EDIT:
Mein Onkel arbeitet bei einem großen Pharma-Konzern in der Forschungsabteilung.
( Ihm und zwei seiner Kollegen habe wir es übrigens zu verdanken, dass die Pusteröhrchen für Atem-Alkohol seit ca. 10 Jahren schneller und genauer Werte ausgeben. Er hat seiner Aussage nach nämlich ein chemisch neues effizienteres Testverfahren entwickelt / Nebenentdeckung. Das schmiert er seitdem JEDEM aufs Brot, auch denen, die schon von ihm angenervt sind :D )
Der hat mir das mal erklärt.
Wenn es um Blutanalysen oder Plasma / Feststoff / Urin geht, kommt es bei den Nachweisen immer auf den Schwellenwert an, den der Auftraggeber anfordert.
Je niedriger dieser Wert ist, je teurer ist die "Zentrifugenzeit / Test-Stoffaufwand", um so und so viel von einem Stoff zu isolieren / nach zu weisen.
Ein normaler Durchschnittstest / Gerichtsmittel wird sich so im Bereich von 5-15 Nannogramm aufhalten. Denn 15 Nannogramm ist meine ich die Schwelle, die der Körper nach dem Verstoffwechseln wieder ziemlich schnell unterschreitet, und kein Rausch / Drogenwirkung Durchschnittlich zu erwarten ist. Theoretisch könnte man sicherlich noch Werte von 0,5-1,0 Nannogramm sicher nachweisen, das ist aber vermutlich nicht praktikabel.

Prinzipiell kann ich zu dem Thema nur Folgendes sagen:
Ich selbst würde es meinem Arbeitgeber nie stecken, dass ich Drogen nehme, egal welche. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen...

Wenn man einen Job hat, wo man Verantwortung übernehmen muss, Fahrzeuge steuert, oder das Wohl anderer Menschen gefährden könnte,
ist das konsumieren an einem Arbeitstag meiner Meinung nach ein absolutes NO - GO!

Ist jetzt die schlimmste Folge deines beruflichen Handelns, dass z.B ein Kunde anstatt 2 Kartons zwei Euro-Paletten Ware geliefert bekommt, ist das wieder was Anderes, aber trotzdem sind Drogen zur Leistungssteigerung ein Münze mit zwei Seiten. Das kann ganz böse nach hinten los gehen, besonders wenn man mental schon so auf den Kick angewiesen ist, dass man depressiv wird, wenn man es nicht nimmt. Das kann neben arbeitstechnischen Konsequenzen auch noch schlimme Konsequenzen auf dein Privatleben haben...
 
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Was für einen Job hattest du denn damals?

Geht dich n feuchten Dreck an was ich für einen Job hatte :buh:

Man hört ja immer wieder von Jobs, wo man nachts grillen und Bier trinken kann. Gießereien, Bewachung, Chemiewerk und ähnliches.

Richtig! Hauptsächlich Schwerindustrie wo mehrere tausend Leute in Schichten arbeiten und kaum jemand sowas spitz kriegt ;)
Wenn die Maschine alleine arbeitet und du einfach nur daneben sitzt, teilweise noch Zeitung liest oder Filme auf dem Smartphone schaust weil du alle 2 Stunden mal einen Knopf drücken musst (ja, das nennt man Arbeit), wieso dann nicht einfach raus gehen und bssl grillen? :unknown:
 
In Haaren ist THC-Missbrauch mindestens drei Monate nachweisbar.
 
Jaja immer diese Antis. Und alle die dicht sind können nicht klar denken oder schlafen im stehen ein.
Kommt meistens von Leuten die sich nach der Arbeit noch 3 Bier täglich reinziehen.
 
Man muss kein Anti sein um sowas in Frage zu stellen. Ich bin auch dafür Marihuana zu legalisieren, hab auch nichts gegen Alkoholkonsum. Trotzdem sollte man doch wohl hinterfragen dürfen ob das bei der Ausübung von bestimmten Tätigkeiten angebracht ist. Ich bin sicher du möchtest auch nicht von einem bekifften Arzt operiert werden nur weil der glaubt dadurch das Skalpell ruhiger halten und mit den Arzthelferinnen besser umgehen zu können...
 
Kommt meistens von Leuten die sich nach der Arbeit noch 3 Bier täglich reinziehen.
Immerhin nach der Arbeit :p

Ne im ernst, kommt einfach auf den Menschen an, der eine kann es und der andere nicht. Während meiner Ausbildung hatte ich wen in meiner Berufsschulklasse, dem hast du das einfach nicht angemerkt das der den ganen Tag breit war. Hinzu kommt aber auch noch die Berufswahl, denn nicht in jedem Beruf ist es angebracht berauscht zu arbeiten. Ich würde es z.B. nicht sonderlich schön finden wenn mein Busfahrer breit fährt während ich mit im Fahrzeug sitze.
 
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