[Politik und Gesellschaft] Kein Anti-Spionage-Abkommen zwischen den USA und Deutschland

Wie berichtet, weigern sich die USA jetzt doch ein Anti-Spionage-Abkommen zu unterzeichnen.

Im August hatte der damalige Kanzleramtschef Pofalla die Affäre rund um die NSA für und ein . Allerdings gab es schon im November die darauf hingewiesen haben dass die USA sich auf kein derartiges und weitreichendes Abkommen einlassen werden.
 
Es wäre nun höchst an der Zeit, Herrn Snowden Schutz in Deutschland zu gewähren.
Mit seinen Dokumenten und seinem Wissen, wäre es Deutschland möglich, seine Bürger, seine Institutionen und seine Wirtschaft besser schützen zu können.
 
Abkommen hin oder her da hätt sich eh nichts geändert. Spioniert wird immer sollen sie lieber gucken, dass sie sich schützen als so pseudo Beschwerden richtung USA zu schicken.
 
Wie jetzt, wieso beschweren sich alle? Endlich ist die USA mal ehrlich und sagt ganz offen, dass sie nicht aufhören uns auszuspionieren.
Finde ich sehr gut. Hätten sie den Wisch unterschrieben, wäre für F(rau M)erkel doch alles in Ordnung gewesen. Sie hätte ihre rosarote Sonnenbrille aufgesetzt und eine Spionageäffäre hätte es nie gegeben. Jetzt kann sie das ja nicht mehr so einfach tun, schließlich kommt das Verhalten der USA in seiner Deutlichkeit einem Atomschlag nahe und den müsste selbst F(rau M)erkel spühren.
 
Das war eine Umschreibung um zu sagen es ist eine extreme Handlung. Eben das was ein Atomschlag in der Kriegsführung ist. -> Metapher
 
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  • #8
Schade das Pofalla weg ist - würde mich mal interessieren was er jetzt dazu sagt.
 
Schade das Pofalla weg ist - würde mich mal interessieren was er jetzt dazu sagt.

Vermutlich nichts. Warum sollte er auch.

Ankündigungen werden im Hirn sowieso unter "kannst du vergessen" abgelegt. Und in diesem Spionage-Dschungel blickt eh keiner mehr durch. Außerdem gibt es jetzt andere Themen.

Schließlich dürfte die bundesrepublikanische Öffentlichkeit mittlerweile auf dem Boden der Tatsachen angekommen sein und es realisiert haben, dass Spionage eine Tatsache ist.
 
Schade das Pofalla weg ist - würde mich mal interessieren was er jetzt dazu sagt.
Pofi "Der Beender" Pofalla würde wohl Merkels Freundschaft mit den USA für beendet erklären. DAS kann er. ;)
Aber das würde natürlich die kricherische Haltung der Deutschen Regierung gegenüber den USA in Sachen der permanenten Angriffe gegenüber uns nicht beeinträchtigen.
Snowden hat nicht nur die NSA Aktionen aufgedeckt, sondern uns auch vor Augen geführt, wie devot sich unsere Regierungen verhalten. Sie sind leider nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.
 
Ist doch verrückt, im unersättlichen menschlichen Wissensdurst, dem wir allen Fortschritt verdanken, die Vollstreckung des Armaggedon zu sehen.

Allerdings ist es kein Fortschritt sich 2014 in NS und Stasi Zeiten zurück zu katapultieren, was Menschenrechte angeht.
Und ja, dieser maßlos übertriebene Spionagewahn gleicht einem Atomkrieg.
 
Allerdings ist es kein Fortschritt sich 2014 in NS und Stasi Zeiten zurück zu katapultieren, was Menschenrechte angeht.

Das zweitälteste Gewerbe der Welt haben nicht die Nazis erfunden. Und deren Verbrechen war der fabrikmäßige Massenmord an 6 Millionen Menschen, nicht das Filzen langweiliger Mails.

Und ja, dieser maßlos übertriebene Spionagewahn gleicht einem Atomkrieg.

Sieht fast so aus, wie wenn manche hier schon wieder einen richtige Krieg bräuchten, um zu wissen, in welch guten Zeiten sie leben.
 
Es wäre nun höchst an der Zeit, Herrn Snowden Schutz in Deutschland zu gewähren.
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und auf welcher rechtlichen Grundlage denn bitte?
weil er in einem vom deutschen Staat anerkannten Rechtsstaat als Verbrecher gesucht wird?

Allein 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens / Nachfahren von Menschen mit jüdischem Glauben. Inklusive anderer Menschen dürften rund 13 Millionen industriell getötet worden sein.

wenn du mit "industriell getötet" meinst, geplant im großen Stil in KZs umgebracht, dann stimmt diese Zahl nie und nimmer.
Die Greueltaten der Nazis waren schlimm, aber Kriegstote in der Bevölkerung gab es auf allen Seiten.
Das ist kein Naziphenomen oder Phenomen dieser Zeit. Auch heute sterben viele Menschen bei Kriegshandlungen.
 
Oh Gott, bitte, keinen Zahlenstreit wenn es um den Holocaust geht. Da krieg ich Reizpickel und die sehen dann alle aus wie Friedrich Merz, tut mir das nicht an. Es war der Holocaust, Zahlen spielen keine Rolle. Zahlen werden nur zur Relativierung verwendet und das sollte bei diesem Verbrechen nicht sein.
 
Ja, darum mein ich ja auch - bitte nicht. Denn dabei kommt es immer zu so einem Geschacher mit Menschenleben
"6 Mio!" "13 Mio!" "250 Tausend!"
Und dabei kann sich keiner hier vorstellen, wie es ist, wenn auch nur EINE Familie abtransportiert wird, um ins Gas zu gehen - nämlich die eigene. Wer das versteht, dem sind Zahlen egal.
 
Es war der Holocaust, Zahlen spielen keine Rolle.

finde ich nicht.
Es geht um Geschichte, daher habe ich da schon gerne die Wahrheit, oder zumindest ungefähr die Wahrheit.
Mit Relativierung hat das nichts zu tun.
Ich glaube auch kaum dass wir hier in Deutschland das Problem haben den Holocaust nicht erst genug zu nehmen oder genommen zu haben.
Für Neonazis spielen Zahlen eh keine Rolle. Die wird es immer geben, arme verblendete Nichtsraffer halt. Schwenken dann auch gerne mal von Zeit zu Zeit in ein anderes Lager um. Mit Politik oder Vergangenheit haben solche Gruppierungen nichts gemein außer ihre Symbole und Parolen.

Ich wollte nur darauf hinweisen dass man die Toten des Holocaust die "industriell" getötet wurden nicht mit Kriegsopfer in einen Topf schmeißen darf.

Zudem, auch wenn es nicht gut ankommt, es wurden im 2.WK keine 6 Millionen Juden industriell geplant vergast oder sonstwie aktiv ermordet.
Viele wurden einfach so lange arbeiten gelassen bis sie dadurch oder durch Krankheiten in den Lagern gestorben sind.
Natürlich ist das wohl genauso schlimm, natürlich ist das auch menschenverachtend, natürlich auch Mord.
Aber eben nicht so wie oft dargestellt 6 Millionen abgeholt und getötet wie im Schlachthof.
Mir geht es einzig und alleine um eine korrekte und objektive Aufarbeitung unserer Vergangenheit.
Wer ständig "Relativierung" oder sonstwas reininterpretiert, der hat die Fähigkeit der objektiven Beurteilung auch verloren.

Ich weiß, dass solche Aussagen so ausgelegt werden als wolle ich was relativieren oder will irgendwas besser darstellen wie es war.
KEINESFALLS!
Ich will einfach nur alles so dargestellt haben wie es dann auch wirklich war. Es handelt sich schließlich um Geschichte die auf Jahrtausende festgehalten wird.
Und sollte man, auch wenn es natürlich schwer fällt, so emotionslos und objektiv wie möglich tun.

Ich finde Emotionen haben in einem "Geschichtsbuch" nichts verloren.
Es sollte einfach nur die wahren Fakten darin stehen.

JDenn dabei kommt es immer zu so einem Geschacher mit Menschenleben
...
das mag stimmen, trotzdem sollte man versuchen die Wahrheit offenzulegen, und dazu gehören in dem Fall nunmal auch Zahlen.
Hast du auch in jedem aktuellen Krieg.
Nur schert sich da komischerweise kaum einer darum, da man scheinbar das vergangene wichtiger als wichtiger erachtet.
An aktuellen Problemen könnte man ja auch was ändern, aber nein, lieber ständig in der Vergangenheit leben.

JUnd dabei kann sich keiner hier vorstellen, wie es ist, wenn auch nur EINE Familie abtransportiert wird, um ins Gas zu gehen - nämlich die eigene. Wer das versteht, dem sind Zahlen egal
...

das stimmt, daher sollte man eine gewisse Form wahren.
Trotzdem kann es nicht sein dass man als nicht Betroffener mit nicht Betroffenen nach 70 Jahren nicht auch mal über Fakten reden darf.
 
Du befindest dich nicht in einem Buch, das isses ja. Es wird immer jemand ankommen, der dir widerspricht und dann gehts los. Ich kenne das, ich bin doch nicht neu im Internet.
 
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