Kaputte Lichtschalter Störquelle für dLAN?

p3Eq

zu nichts zu gebrauchen
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Hi zusammen,

ich benutze seit einigen Jahren dLAN, um mein Zimmer mit Internet zu versorgen, da die WLAN-Abdeckung nicht ausreicht. Das hat auch eine lange Zeit wunderbar zu allen Tageszeiten funktioniert - lediglich ein Gerät hat sich als extreme Störquelle erwiesen, doch dieses ist glücklicherweise fast nie eingesteckt. Auf die Weise konnte ich bisher immer beinahe die volle Bandbreite ausnutzen, die dem Router vom ISP zur Verfügung gestellt wird.

Seit einigen Wochen funktioniert das ganze jedoch nicht mehr so gut. Der Adapter zeigt mir ein rotes Lämpchen an, welches bedeutet, dass der Empfang über dLAN nur eingeschränkt möglich ist, da es zu viele Störungen im Stromnetz gibt. Es haben sich aber kaum Geräte hier geändert, außer einige wenige in meinem Zimmer. Wenn ich alle Geräte ausschalte, bringt das keine Besserung. Ein Stockwerk unter meinem Zimmer gibt es an jeder Steckdose perfekten Durchsatz. Auf meiner Etage jedoch an keiner einzigen, auch nicht im benachbarten Raum.

Nun frage ich mich, ob es ggf. einen Zusammenhang zwischen kaputten Lichtschaltern für die Deckenstrahler und meinem dLAN gibt. Alle anderen Geräte habe ich, wie gesagt, bereits testweise ausgestöpselt. Haltet ihr es für möglich, dass die Schalter (Störung dort ist vermutlich eine Art Wackelkontakt) das Stromnetz in der Art beeinflussen, dass kaum ein Signal beim dLAN-Adapter ankommt? Ein Elektriker ist bereits kontaktiert, doch da es dauert, bis der hier aufschlägt, würde ich gerne schon eher prüfen, ob neue Adapter nötig sind, die ich dann recht zügig auswechseln wollen würde, oder ob es doch etwas ist, was der Elektriker beheben sollte. Mir ist bewusst, dass hier keiner eine Diagnose erstellen kann, aber möglicherweise können zumindest einige Ursachen ausgeschlossen werden...

Any advise?

Lg

Edit: Hm, ja... Ist jetzt peinlich, das zuzugeben, aber ich habe es noch nicht damit versucht, den dLAN-Adapter am Router neu zu starten. Habe es gerade gemacht und ich glaube, ihr könnt euch denken, worauf das nun hinaus gelaufen ist... :m
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein kaputter Schalter ist sehr unwarscheinlich das Problem.

Aber du hast ja bereits die Lösung gefunden.
 
Falls die Störung mit dem Schalter an und aus geht stört eher ein Trafo für Niederspannungsleuchten. Ein Lichtschalter, falls es kein Fancy-Elektronik-LED-Smarthome-Dimmer ist, besteht quasi nur aus Kunststoff und Metallleitern, da kann eigentlich nichts stören.
 
Es sei auch am Rande noch gesagt, dass die Störungen nicht unbedingt immer aus dem eigenen Zimmer/Haus kommen müssen. Ist der Weg zwischen den dLAN-Adaptern doppelt so hoch, ist die Verbindung auch meist deutlich empfindlicher. Daher können auch Störsignale zum Tragen kommen, die dem Adapter an der anderen Stelle gar nicht weh tun. Auch die Nachbarn hängen fast immer am selben Stromkabel und könnten daher einen dLAN-Adapter oder auch andere elektrische Geräte stören.

Aber meist sind die Lösungen viel einfacher, wie es sich auch hier herausgestellt hat. :)
 
Okay, war vielleicht schlecht ausgedrückt. Denke das wären dann Schaltnetzteile?
 
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  • #7
Naja, ich kenne halt noch von früher als Kind, als ich versucht habe, den Lichtschalter zwischen den Zuständen auszubalancieren, dass es dann einen übers Radio hörbaren Störimpuls gibt. Je nachdem wie lange man den Schalter mittig gehalten hat, desto länger wurde auch die Störung. Etwas in der Art habe ich mir als Ursache vorgestellt, aber keine Ahnung, wie realistisch das ist... Aktuell scheint es jedenfalls recht gut zu laufen, gab zwar zwischendurch wieder eine Phase, in der die Übertragungsrate sehr schlecht war, aber auch dann einmal Stecker raus und wieder rein und gut ist.
 
...Auch die Nachbarn hängen fast immer am selben Stromkabel...
Ich war immer der Meinung ( Habe so ziemlich 3,5% fachlich Ahnung von Strom ), dass am Zähler Schluss ist, und der Nachbar zumindest was das Stromnetz angeht, als Störquelle ausgeschlossen werden kann. ( Sofern, da nicht irgendwelche Kabel in der Wand Petting betreiben...?! )
 
Störsignale können sich über Strom-/Telefonkabel weit verbreiten. Ich hatte schon gelegentlich Fälle, wo eben z. B. die Störung des DSL-Anschlusses von einem defekten Schaltnetzteil vom Nachbarn ausgelöst wurde. Wobei dieser das in dem Fall gar nicht merkte, da er selbst keinen DSL hatte.
 
Ein Lichtschalter, falls es kein Fancy-Elektronik-LED-Smarthome-Dimmer ist, besteht quasi nur aus Kunststoff und Metallleitern, da kann eigentlich nichts stören.
Außer, es brennt ein Lichtbogen - es gibt kaum bessere Breitband-Störsender.

Ich habe es mit Lichtbögen schon geschafft, Computer und (Flachbild-)Fernseher im Nebenraum zum Absturz zu bringen.
 
Tesla-Pack? Du meinst so wie in C&C Alarmstufe Rot 2?^^

Die waren damals etwa 50mm lang, die Hochspannungsquelle war ein Eigenbau-Schaltnetzteil dass gute 60KV erreichte.
 
Tesla-Pack? Du meinst so wie in C&C Alarmstufe Rot 2?^^...
DU WEIßT WAS ABGEHT!
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Episches Spiel, das habe ich mir selbst gekauft, nachdem ich mein erstes Geld verdient habe! Eines der besten Spiele überhaupt für den PC.​
 
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