Kann man bzw. ist es überhaupt sinnvoll einen AMD Ryzen 7 3700X in einem Notebook zu verbauen?

Erz

NGBler
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Hi,

ich habe letztens ein Angebot gesehen, wo in einem Gaming Notebook ein AMD Ryzen 7 3700X verbaut wurde. Und ich habe gelesen, dass der 3700X eigentlich eine Desktop-CPU sein sollte - allerdings mit einer relativ niedrigen TDP von 65W.

Und da habe ich mich gefragt, ob diese CPU so auch in Notebooks verbaut werden kann oder ob das zu Überhitzung oder anderen Problemen führt? Bzw. bei Grafikkarten gibt es ja auch gedrosselte Varianten (M- und MaxQ-Varianten), die weniger Abwärme produzieren und da frage ich mich, ob das für die CPU im Notebook-Betrieb auch gilt?

MfG
 
Link bitte.

Das ist sicher ein 3700U (mobile Variante) verbaut.
 
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  • #3


Also es steht zumindest nicht dran. Allerdings habe ich auch schon gesehen, dass Sie bei dem ein oder anderen Notebook angeblich eine i7-9600k oder i7-9700k CPU verbauen, siehe hier...



... und das kann ja eigentlich auch nicht so richtig sein.
 
Das kann schon sein. Das sind auf Gaming ausgelegte Notebooks mit entsprechendem Gehäusevolumen.

Gaming und mobil ist in meinen Augen aber immer Schwachsinn.
 
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  • #5
Da kann man allerdings auch nicht sehen, wie die letztlich gekühlt werden. Der Konfigurator erlaubt nämlich keine Lüfter-/Kühlerwahl. Und ob die für 80 Euro aufwärts einen brauchbaren Fan da einbauen, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Denn im Vergleich zu den anderen Konfiguratoren scheinen die ziemlich günstig zu sein.
 
Stimmt auch wieder. Einen 3700X unter Last zu kühlen ist passiv in so einem Gehäuse eher nicht möglich. Kuriose Sache, daher vermutete ich ja auch die U-Version.
 
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  • #7
Ja aber ist das dann nicht grob fahrlässig, was die dort tun? Die Ryzen 7 3700X hat ja schon einen TDP von 65W. Die verbauen da in den Notebooks aber auch I7-9600K und I7-9700K CPUs und deren TDP ist noch mal mindestens um 50% höher als bei der 3700X.



laut Notebookcheck steigt deren TDP bei Übertaktung gerne auch mal auf 200W an. Dann sind die sogar schwer in einem Desktop-PC zu kühlen.
 
Man kann da auch ne stärkere CPU einbauen, es werden allerdings alle automatisch auf XX Watt limitiert.
Denke mal, dass das so grob interessant sein:
 
Gerade drüber gestolpert. i9-10900K im Schenker-Laptop.



Im Innern rechnet maximal ein zehnkerniger Core i9-10900K mit 125 Watt dauerhafter thermischer Verlustleistung (PL1), im XMG Ultra 17 (M19) war bei einem achtkernigen Core i9-9900K mit 95 Watt schon Schluss. Hintergrund ist das laut Schenker deutlich verbesserte Kühlungssystem mit Selbstreinigungstechnologie gegen Staub. Der Prozessor kann auf bis zu 128 GByte DDR4-Speicher in vier SO-DIMM-Slots zugreifen. Als Grafikeinheiten verbaut Schenker eine Geforce RTX 2080 Super (200 Watt), eine Geforce RTX 2070 Super (115 Watt) oder eine Geforce RTX 2070 Refresh (115 Watt).

 
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  • #10
Man kann da auch ne stärkere CPU einbauen, es werden allerdings alle automatisch auf XX Watt limitiert.
Denke mal, dass das so grob interessant sein:

Das ist ein cooles Video. Schade, dass der Stickstoff-Kühler so sperrig ist~~'

Ja, gut möglich, dass die die CPU limitieren. Nur gibt es halt auf deren Seite keine Anzeichen dafür. Aber stimmt.

Gerade drüber gestolpert. i9-10900K im Schenker-Laptop.






Ok, aber das XMG-Ultra ist auch ein monstrum~~'

Außerdem konnte ich von dem Notebook-Gehäuse, dass die bei One nutzen, keine Specs ausfindig machen. Und damit ist unklar, was für ein TDP-design die da verbauen. Ok, dass alleine ist noch nicht aussagekräftig, denn es kommt ja auch noch auf andere Faktoren ab (Wärmeleitpaste, Kühler, etc.), aber es ist halt auch die Frage, was da sonst noch im Service inklusive ist. Diese Notebooks sind halt vergleichsweise günstig (dafür, dass sie zusammengebaut werden). Und eine gute Wärmeleitpaste kann bei anderen Konfigurations-Seiten auch mal eben 40-80 € Aufpreis kosten. Aber ok
 
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