Küssen in Vorlesung - Mobbing von Dozentin? Wie vorgehen?



Dass das Mädel für den Beruf ungeeignet scheint.

Der Zweig hat nichts mit Romantik zu tun, sondern kann u.U. schon richtig harten Tobak bedeuten..

Was weißt Du denn?

Löse Dich doch mal von dieser dummen Vorstellung, daß Psychologie unbedingt etwas mit Problemen und Krankheit zu tun haben muß!
 
Es gibt vermutlich auch so etwas wie Führungspsychologie - oder andere Soft-Skills/Jobs die das erfordern.
Aber hier fühlt man sich persönlich angegriffen und macht Drama, anstatt das man die "Vorstellung" eines solches "Aktes", mal selbst zu Gesicht bekommt und sich dann mal Fragen sollte, wars die richtige Entscheidung?

Seedy hat es ja auch gut gesagt, es war kein persönlicher Angriff und es ist ja nicht mal so, das "Turteln" etwas wäre, was kein anderer macht oder wofür man sich indirekt in Grund und Boden schämen muß, eher für den Ort und die Zeit, weil unpassend.
Das die Dozentin den falschen Zeitpunkt gewählt hat, gebe ich Recht, das wäre an jeder anderen Stelle besser gewesen.

Aber wenn man es mal so sieht, genau so abgelenkt wie seine Freundin damit ist oder gewesen sein "könnte" bei der Klausur - genau so nervig könnte es für die anderen Studenten während der Vorlesung gewesen sein, obwohl sie eigentlich etwas von der Vorlesung mitnehmen wollten, war die Aufmerksamkeit auf irgend nem knutschenden Päärchen. Oder seht ihr das anders @all?
 
Es gibt eben auch nur genau eine sinnvolle Handlung: Sie geht zu der Dozentin und spricht mit ihr.
Ich finde die Aktion mit dem Film zumindest fragwürdig. Zeigt aber auch, dass die Kuschel und Knutsch Aktion wohl einen deutlichen Eindruck gemacht hat.

Es gibt übrigens einen Haufen Bereiche und Arbeitsmöglichkeiten für Psychologen, wo man nicht andere Menschen therapiert. Und wer therapiert macht (ich glaube immer) noch eine Ausbildung nach dem Studium mit mehrjähriger Supervision = Therapie. #halbwissen
 
Löst euch mal bitte alle von der Vorstellung im Berufsleben, egal um welchen Beruf es geht, wäre immer alles eitel Sonnenschein.
Egal, ob man am Fließband steht und "von oben herb" der Druck kommt oder ob man in einer Führungsposition ist und hinter dem Rücken getratscht wird.

Wenn man scheiße baut, dann muss man mit den Konsequenzen leben können. Die beiden haben ihr Privatleben in die Öffentlichkeit getragen, die Öffentlichkeit hat reagiert.
Ob das nun angemessen von der Dozentin war oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Wir haben hier auch viele Argumente Für und Wider dem Verhalten der Dozentin aufgeführt. Fakt ist allerdings, dass man entweder sein Privatleben privat halten oder man mit den Konsequenzen leben muss. Das ist immer und überall so:
Wenn ein Justin Bieber mit einer Selena Gomez knutscht, liest man am nächsten Tag von Vergewaltigung bis Ehe mit 25 Kindern alles in den Zeitungen. Natürlich sind beides Personen des öffentlichen Lebens, dafür die die Dimension aber auch deutlich größer. Der Vergleich bleibt, was öffentlich passiert, wird auch öffentlich "Kommentiert".
Damit sollte jeder lernen zu leben. An den TS und seine Freundin: Ihr seid nicht mehr im Kindergarten, wo man verhätschelt wird und für Mama und Papa ist es auch zu spät. :rolleyes: :unknown:
 
Stimmt, wer arbeiten will muss natülich alles hinnehmen, heißt ja nicht umsonst 'die, die ihr angestellt werdet, lasset alle Hoffnung fahren'
 
Mal ganz im Ernst - ich muss auch oft Vorträge vor einem größeren Auditorium halten. Dass einem nicht jeder gebannt zuhört ist klar. Aber es ist ziemlich - entschuldige bitte die Wortwahl - zum Kotzen wenn man da vorne steht, sich konzentriert und den Vortrag hält... und... in Reihe 4, 8 und 12 popeln grade Leute in der Nase, vorne rechts wird über das Essen diskutiert, hinten link Emails gecheckt, die 3 in Reihe 8 Whatsappen, und, und, und. Denn kommen denn noch zwei an und knutschen, das lenkt denn den Rest auch noch ab. Prima - wofür mache ich den ganzen Scheiß hier eigentlich. Man denkt sich denn schon "ja Herrschaftszeiten, denn verpisst euch doch, die Popler bitte aufs Klo, die was wichtigeres zu tun haben bitte nen Kaffee trinken gehen und die Knutscher - nehmt euch bitte ein Zimmer".

Das mag jetzt blöd klingen, ist aber so. Wenn man den Affen und Vorturner vorne spielen muss hat man für seine Vorbereitung auch Aufmerksamkeit verdient. Wenn nicht - bitte gehen. Ja, das war drastisch formuliert - kann man aber auch mal aus der anderen Sichtweise sehen. Die Videovariante würde ich jetzt nicht wählen, das ist eine unfeine Art - aber einen flotten Spruch auf Eure Kosten hätte es bei mir auch gegeben, aber nicht bei der nächsten Vorlesung, sondern direkt (z.B.: "Ui, da sind wir scheinbar in der Reproduktionsbiologie gelandet - auch ein schönes Thema. Nehmt Euch bitte ein Zimmer und ich gebe Euch nächstes mal 5 Minuten Redezeit für einen Feedback-Report, Zuhörer habt Ihr sicher wie man am Interesse im Auditorium erkennen kann...").
 
@Tedious: Kennt man nur zu gut. Ich hasse es mittlerweile Fortbildungen zu geben. Man bereitet Stundenlang eine 45 - 60min Präsentation vor und dann kommt direkt als erste Frage: "Wie lang geht denn die Fortbildung?"
Da weiss man direkt: Gut, die haben schonmal keinen Bock.

Ich mein, mittlerweile sind mir die Dauer-Tuschler etc. egal, ich muss das nicht wissen was ich da vortrage, ich kenn es ja schon, im Endeffekt ihr Problem.
 
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