Julian Assange bekommt Kätzchen geschenkt

WikiLeaks-Chefredakteur Julian Assange hat ein Haustier geschenkt bekommen, das ihm wohl die Einsamkeit und Langeweile in der ecuadorianischen Botschaft vertreiben soll. Es handelt sich um ein kleines Kätzchen, das noch keinen Namen, dafür aber schon einen eigenen Twitter-Account hat.


Julian Assanges „Botschaftskatze“


Eine Katze von den Kindern


Assange harrt seit mittlerweile fast vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London aus. Erst vor kurzem warnten seine Anwälte vor der gesundheitlichen Belastung, die dieses Exil für den Aktivisten darstellt. Unter anderem äußerten sie auch Sorgen über den psychischen Zustand Assanges.

Nun könnte Assanges neuer Begleiter, eine noch namenlose junge Katze, zumindest Assanges Stimmung verbessern. .


Die „Botschaftskatze“ auf Twitter


Den Namen seines neuen Haustiers hat Assange bisher noch nicht verraten – womöglich hat er sich diesbezüglich auch noch nicht entschieden. Er hat aber, ganz Nerd und Medienprofi, bereits einen eigenen Twitter-Account für die Katze eingerichtet, den er fleißig mit Inhalt füllt. Der Vierbeiner ist unter dem Nickname „ “ (auf Deutsch: „Botschaftskatze“) zu finden.

Exciting first day but finally settled down and feline fine
1f63a.png

— Embassy Cat (@EmbassyCat)


Auf dem Twitter-Account der Botschaftskatze finden sich – neben einigen bei Assange wohl unvermeidlichen politischen Aussagen – vor allem viele lustige Wortspiele – und natürlich eine große Menge von Katzenbildern. Es wird sich zeigen, wie Assanges zahlreiche Twitter-Follower auf diesen ungewohnt lockeren Content – der Australier ist sonst vor allem für seine undiplomatischen politischen Aussagen bekannt – reagieren. Bis jetzt sind die Reaktionen weitgehend positiv. Eine Nutzerin bezeichnete „@EmbassyCat“ gar als „den besten Twitter-Account im ganzen Internet“.




Autor: Annika Kremer
 
Echt ne gute Idee.
Tiere haben in der Tat meist einen positiven Einfluss auf die Halter.
 
Ja stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen. ;-)
 
Schöne Idee, bzw. sicher gut für sein Wohlbefinden. Dumm nur, dass doch jeder weiß, dass er ein ganz furchtbarer Katzenquäler ist!!!!111elf
 
Kittizen Four? wäre doch ein guter Name.
(Den witz mit Assange und Pussys verkneife ich mir mal)

Ich finds eine schöne geste.
Man vergisst wirklich zu schnell, dass der Kerl 4 Jahre in einer Botschaft gefangen ist und nicht mal so eben zu Lidl gehen kann.
Das grenzt ja schon fast an eine Haftstrafe :unknown:
 
Zurück
Oben