Bin von CMS generell nicht sehr angetan, da der Quellcode jedem zugänglich ist, und daher auch Lücken und Bugs sehr schnell aufgedeckt werden.
Wird eine Lücke bekannt, gehen meistens Tausende Webseiten wegen diesen einen Fehlers offline, wie man zB oft bei Wordpress sieht.
Weil der Quellcode offen zugänglich ist, meinst du, sind die CMS unsicherer als closed-source CMS?
Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Weil der Quellcode offen ist, werden Fehler schneller gefunden und gemeldet und wenn du dich nicht (nur) auf die Community verlassen willst, kannst du eben direkt an der Stelle des Fehlers eingreifen und die Lücke schließen. Bei closed-source Produkten ist das eben nicht der Fall, da kann sich eine Sicherheitslücke mal quer durch einen Release-Zweig ziehen, über Jahre. Nicht nur, weil sie eventuell nicht so direkt publik wird, sondern auch, weil du dich darauf verlassen musst, dass der Entwickler sie irgendwann auch mal schließt.
Das Problem liegt eher bei den Nutzern. Klar, wenn jetzt bekannt wird, dass in der Version 3.2.3.2.1 eine Sicherheitslücke besteht, zwischenzeitig hat der Entwickler auf 3.2.4 hoch gepatcht, aber der Nutzer gurkt noch mit seiner veralteten und unsicheren Version herum, dann liegt das Problem nicht am Entwickler, sondern beim Betreiber. Wenn ich einen Wordpress Blog laufen lasse, dann spiele ich Sicherheitsupdates unmittelbar ein und habe wenigstens nebenher Newsfeeds abboniert, die über aktuell bekannte Sicherheitslücken berichten.
Aber prinzipiell bin ich auch kein großer Freund von Joomla. Vielleicht, weil sich das System nicht unbedingt von selbst erschließt, vielleicht, weil die Menuführung nicht unbedingt übersichtlich gestaltet wurde, vielleicht, weil ich nie wirklich einen Einstieg in Joomla gefunden habe oder aber auch weil mit dermaßen vielen Plugins versucht wird Geld zu machen "das Kontaktformular für $9.99" oder wenigstens über API-Schlüssel Geld/ Nutzerdaten abgegriffen wird. Wahrscheinlich ist es durch die Kombination der Faktoren so, dass ich Joomla nicht wirklich mag.
Es ist aber, wie drfuture sagt, Glaubenssache.