Ixquick will keine Yahoo-Ergebnisse mehr anzeigen

Das Image von Yahoo leidet aufgrund eines massiven Datenlecks und mutmaßliche Bespitzelung durch Dritte erheblich. Die Suchmaschine „Ixquick“ will seinen Nutzern jetzt keine Yahoo-Ergebnisse mehr anzeigen.




Ixquick: Kooperation mit Yahoo beendet


Der US-Konzern Yahoo hat aufgrund seiner heftigen Datenschutz-Probleme einen ersten Partner verloren: Die datensparsame Suchmaschine Ixquick kündigte am heutigen Montag an, Yahoo als Partner aufzugeben. Die Entscheidung rührt daher, dass dem Internet-Konzern aktuell vorgeworfen wird, . Des Weiteren lastet ein riesiger Datenklau mit über eine Milliarde betroffener Nutzer auf dem Ruf des Unternehmens. Man habe kein gutes Gefühl mehr dabei, ein Partner von Yahoo! zu sein, hieß es.



Neben Ixquick betreibt die Surfboard Holding aus den Niederlanden die Suchmaschine , welche hohe Anonymität verspricht, indem sie Google-Ergebnisse an den Nutzer anonym weiterleitet. Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Angebot von Startpage und Ixquick zusammengeführt.

Ähnlich wie verspricht Startpage, so wenig über ihre Besucher zu erfahren wie möglich. Beispielsweise werden keine Filterblasen erschaffen oder IP-Adressen gespeichert.

Hinweis: DuckDuckGo hingegen kooperiert aktuell (noch ?) mit Yahoo um Werbeanzeigen zu den Ergebnissen einzublenden.




Autor: Marcel
 
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