[Entertainment] Ist Daniel Küblböck vom Kreuzfahrtschiff gesprungen?

16.09.2016_Daniel_K%C3%BCblb%C3%B6cks_Best-Of-Konzert_im_Theatrallala_Frankfurt_a.M._2.jpg Daniel Küblböck, der 2003 bei "Deutschland sucht den Superstar" den dritten Platz belegt hat, wird auf dem Kreuzfahrtschiff Aidaluna der Gruppe Aida, das von Hamburg nach New York unterwegs war, vermisst. Gegen 6 Uhr Ortszeit soll ein Gast kurz vor Neufundland über Bord gegangen sein. Ein Augenzeuge behauptet, dass es sich dabei um den 33-jährigen Küblböck gehandelt haben soll.

Seitens der Reederei Aida Cruises wurde mittlerweile bestätigt, dass ein Passagier über Bord gegangen sei. Zudem werde Daniel Küblböck vermisst. Allerdings wurde bislang nicht bekanntgegeben, ob es sich bei der Person tatsächlich um den DSDS-Teilnehmer handelt.

Angeblich sei der Passagier von Deck 5 des Schiffes gesprungen. Vor rund einem Monat wurde auf der Facebook-Seite des offiziellen Fanclubs ein Küblböcks zum Thema Mobbing veröffentlicht. Ob es hier einen Zusammenhang gibt, ist unklar.

Aktuell dauert die Suche nach der vermissten Person weiter an.


Bild: Daniel Küblböck 2016 (Wikimops, CC BY-SA 4.0, via )
Quellen: ,
 
Entgleisung und Antworten darauf ausgeblendet. :rolleyes:
 
Also er hatte Kohle, Depressionen und hat im Suff öfter waghalsige Aktionen gemacht?
Der ist vermutlich echt nicht gesprungen, sondern hat zu viel Risiko genommen und ist abgeschmiert.

Noch ein Nachtrag zu "wenn er im Showbusiness Depressionen bekommt, soll er halt was anderes machen".
Tatsächlich wäre das die Lösung gewesen. Aber ich habe in meinem Berufsleben (kein Showbusiness) schon viele schwer depressive Burnout-Leute getroffen, die nur noch mit jeder Menge Psychopharmaka ihren Tag bewältigt haben. Meine Frage, warum sie sich nicht einfach einen anderen Job suchen und es etwas ruhiger angehen, wurde IMMER so beantwortet: "Das kann ich nicht machen, da verdiene ich ja weniger Geld".
 
Es ist egal, ob man einen menschen, den wir alle weitestgehend nur aus den Medien kennen, mochte oder nicht, der Tod eines Menschen ist immer tragisch. Besonders dann, wenn dieser Mensch sich zu so einem Schritt gezwungen fühlt, weil diese oberflächliche und beschissene Gesellschaft niemanden akzeptiert, der anders ist. Und ich denke, jeder, der mal mit dem Rücken zur Wand stand und nicht wusste, wie er all dem Druck standhalten soll, weiß oder kann erahnen wie einsam und verzweifelt man sich fühlen muss, wenn man sich entschiedet, seinem Leben ein Ende zu setzen.
Suizid, egal welches Menschen, ob prominent oder nicht, darf uns allen nicht egal sein. Wir erziehen uns damit nur noch mehr diese oberflächliche, gefühlslose Welt.
 
Geld lässt einen unbeschwerter leben, aber nicht glücklicher.
 
Es ist aber auch so, das kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen, dass gerade im Musikbusiness einfach echt viele sehr sensible Menschen rumlaufen. Ich weiß nicht, ob eher emotionale Menschen oft eine Neigung haben Musik zu machen, oder ob Menschen, die sich jahrzehntelang täglich so mit sich, ihren Fähigkeiten und ihrem Körper beschäftigen müssen, einfach sensibler werden, weil sie auch ihre eigenen Fehler ständig sehen.

Fakt ist, dass nicht jeder einfach einen Job hat, den er sich halt nunmal ausgesucht hat, aber auch jeden anderen machen könnte. Es gibt eben Menschen, für die der Job deren Leben ist. Und das ist gerade bei Musikern häufig so. Für viele Musiker, die ihren Job nicht mehr ausüben können, sei es wegen psychischer Probleme (Leistungsdruck) oder wegen körperlicher Erkrankungen (neurologische oder Muskelerkrankungen, schwerwiegende Verletzungen, ...), bedeutet das den Zusammenbruch der eigenen Welt und zieht oft eine schwere Sinnkrise nach sich.
Ich weiß natürlich nicht, ob das beim Küblböck so war. Ich hatte ehrlich gesagt auch seit über 10 Jahren nichts mehr von ihm gehört. Aber nicht jeder Mensch kann, wenn Teile seines Arbeitsumfeldes ihm schaden, einfach so mir nichts, dir nichts seinen Job wechseln.
 
Laut Statistiken sterben weltweit täglich ~ 150.000 Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen, außer den Angehörigen interessiert sich dafür natürlich Niemand.
Ich frage mich halt warum nun bei vermeintlichen Promis so ein Theater gemacht wird. Nein das ist kein Versuch zu trollen...ich kann es einfach nicht nachvollziehen.
 
Naja, dass es bei den anderen 149.999 Menschen täglich niemanden interessiert hängt ja nunmal auch damit zusammen, dass das niemand mitbekommt. Abgesehen davon würde man da ziemlich schnell abstumpfen (oder dehydrieren), wenn man jedes Mal anfängt zu heulen deswegen. In diesem Fall bekommt man es eben mal mit. Ich fand z.B. auch Robin Williams' Selbstmord ziemlich ergreifend (und den Schwarzen Humor mit Bildern von seiner Leiche ziemlich geschmacklos).

Aber klar, im Prinzip hast du schon Recht. In meinem Beitrag ging es allerdings auch weniger darum, dass ich ihm als Person jetzt besonders nachtrauere, sondern eher darum, dass ein einfaches "wenn er zu nah am Wasser gebaut ist, soll er halt nicht im Showbusiness arbeiten" aus meiner Sicht der Situation eines emotionalen Menschen in einem aus Leidenschaft verfolgten Beruf nicht gerecht wird.
 


Es ist erstaunlich welche Thesen Du erstellst.

Du hast glaube ich keine Ahnung von den Menschen dort, niemand geht dort hin mit dem Traum sich lächerlich zu machen.
 
Ich bin zutiefst erschüttert, ich kann und will es einfach nicht glauben. R.I.P
Wir vermissen Dich.
 
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Laut Statistiken sterben weltweit täglich ~ 150.000 Menschen
Hundertfünfzigtausend sind eine Statistik, einer ist eine Tragödie. Die Massenmedien haben ihn in die MonkeySphere der Masse gebracht. Lass sie trauern, um jemanden, den sie kennen, und teilhaben an den soziokulturellem Ritual sich alte Geschichten über den Verstorbenen zu erzählen und dessen Andenken ehrwürdig halten, während sie gleichzeitig lästern und einander bekriegen.
 
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Ich frage mich halt warum nun bei vermeintlichen Promis so ein Theater gemacht wird.
Die Frage hast Du mit diesem Satz doch schon selbst beantwortet: Es sind Personen des öffentlichen Lebens, die mehr oder weniger einer breiten Masse bekannt sind und die natürlich auch Fans haben. Wenn dagegen Hänschen Müller stirbt, interessieren sich nur Angehörige, Freunde, Kollegen, Nachbarn usw. dafür. Alle anderen kennen diese Person nicht - unabhängig vom Schicksal, das mit dem Tod einhergeht, und von der Todesursache bzw. den Todesumständen.
 


Du hast glaube ich keine Ahnung von den Menschen dort, niemand geht dort hin mit dem Traum sich lächerlich zu machen.

ne, der traum ist dabei reich und berühmt zu werden - der rest wird wohlwissend und billigend in kauf genommen.. deshalb nehme ich mir das recht, solche leute zu verschmähen, ob tot oder nur scheintot, auch wenn das seinen fans und anderen soyboys hier nicht gefällt - damit muss und kann ich leben..
 
Er hat selbst sein Leben beendet, wer da noch Mitleid empfindet sollte auch mal den Seelenklempner besuchen.
Er war nicht krank und es hat ihn auch niemand gezwungen. An einen Unfall glaube ich auch nicht. Von daher ………… nein, kein Mitleid.
 
Wenn man einen 40 Stunden Job und eine Familie hat und nicht als arbeitsscheuer Narzisst lebt hat man wenig Zeit eine Depression zu entwickeln. Was wir nicht nur hier sehen sind kranke Auswucherungen der Gesellschaft als logische Konsequenz jahrzehntelangen Sozialismus. Warum sein Leben in die Hand nehmen und sich eine Zukunft aufbauen wenn man auch bei DSDS auftreten kann? Wenn nichts wird gibts eh Hartz4, eine warme Wohnung und zum Essen bekomme ich auch vom Staat. Und das wird jetzt ernsthaft als "Krankheit" verpackt damit man es bequem auf die Gesellschaft, Jesus, Levi Jeans, glutenfreies Brot oder die Nachbarskatze schieben kann?
 
Ich denke mal das läuft jetzt arg ins OT aber so einen Schwachsinn kann man halt auch nicht unkommentiert stehen lassen. Keine Zeit eine Depression zu entwickeln? Hast du dich mal nur annähernd mit dieser Krankheit auseinander gesetzt? Depression ist nicht zwangsweise Burnout.
 
Wenn man einen 40 Stunden Job und eine Familie hat und nicht als arbeitsscheuer Narzisst lebt hat man wenig Zeit eine Depression zu entwickeln.
Oh, ein Experte für psychische Störungen.
Dacht ichs mir doch schon, dass in diesen Abteilungen der Kliniken nahezu alle Patienten arbeitsscheue Narzisten sind. :D
 
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