Iridium Browser: die datensparsame Chrome-Alternative



Der kann ganz genauso wie Chrome benutzt werden. Doch im Gegensatz dazu werden keine Daten an Google übertragen. Außerdem wurden diverse Vorkehrungen zum maximalen Schutz der Privatsphäre aller Nutzer getroffen.

Wer schon länger mit Google Chrome arbeitet und dessen Geschwindigkeit genießt, wird sich beim Iridium-Browser auch direkt zurechtfinden. Das ist kein Zufall, denn dieses Projekt der Stuttgarter beinhaltet in großen Teilen den Quellcode vom Chromium-Projekt. Doch im Gegensatz zu Chrome „funkt“ dieser Browser keine Informationen an Dritte. Ziel des Projekts war es, einen WebRTC-Browser zu entwickeln, der allen Anwendern gleichzeitig ein Maximum an Sicherheit und Privatsphäre bietet. Das geht schon damit los, dass als voreingestellte Suchmaschine genutzt wird, statt der Datenkrake Google.



Auch wurden Plugins wie Java, Flash etc. bei der Installation standardmäßig deaktiviert. Alle 3rd party cookies werden per default blockiert. Alle Bestandteile von Chrome, die dazu dienen, Informationen über das Nutzerverhalten zu übertragen, wurden ebenfalls entfernt. Zudem werden unabhängig davon, ob es jetzt etwas bringt oder nicht, “DO-Not-Track” Header an alle besuchte Webseiten gesendet. Außerdem werden nach Verlassen einer Webseite alle Cookies und weitere Daten gelöscht. Da es sich um eine zu 100% kompatible Weiterentwicklung von Chrome handelt, sind alle Erweiterungen aus dem Chrome Web Store nutzbar und funktionieren auch im Zusammenspiel mit dem Iridium Browser.

ist für Windows, Mac OS X und die Linux-Distributionen , Fedora, openSuse, Rhel und Ubuntu verfügbar. Sogar der Quellcode des Browsers ist . Wer sich für die Details interessiert, bei den Kollegen von Botfrei.de werden alle eingebauten Sicherheitsfeatures

Fazit: Probieren geht in diesem Fall über studieren. Chrome-Anwender müssen sich nicht umstellen. Alle anderen Nutzer werden die hohe Geschwindigkeit schätzen und gar nicht weiter bemerken, was zum Wohl ihrer Privatsphäre so alles unter der Haube geschieht.




Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
 
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