Internetbetrug - was tun?

@Nero: Schämen musst du dich für nix. Ich kenne genug Leute die langjährige Erfahrungen haben im Internet. Wenn ich mal wieder jemanden E-Mail und co. erklären muss sage ich immer: "Halte immer die Augen offen wie im RL und klicke nicht sofort alles an." Komischerweise klappt das bei Kindern sehr gut. Und denke einfach daran das wir alle Menschen sind und Fehler machen.
 
Erst wenn etwas von einem Inkassounternehmen kommen sollte, was stark anzuzweifeln ist, solltest du reagieren.

Warum sollte man auf das Geschreibsel irgendwelcher Inkassobutzen reagieren:unknown:
Ich reagiere erst wenn Schreiben in einem "gelben" Umschlag den Weg in den Hausbriefkasten finden.
Ist noch nie passiert und die E-Mails von Inkassobutzen hören irgendwann von alleine auf.

Man schaue sich nur das an.
 
Kann ich bestätigen. Meine Frau ist mal auf 'ne 0190-er Nummer reingefallen. Die Kohle hatte ich zurückbuchen lassen. Die folgenden 3 Jahre wurden wir von 2 Inkassounternehmen und 2 Anwälten zugemüllt. Beim ersten Inkassobrief machte ich mir noch Gedanken, beim ersten Anwaltsbrief bekam ich Panik. Aber mit etwas Recherche im Netz stößt man schnell darauf, dass die nervenden Bittsteller keine Unbekannten sind. Die Form der Bettelbriefe geht von der emotionslosen Forderungsaufstellung, über Bettelbriefe mit Ratenzahlungsangeboten bis hin zu bösartigen Drohbriefen.

Die 2. Anwältin hat mir dann sogar mal einen "Gelben Brief", d.h. einen Mahnbescheid zugeschickt. Das war der erste Brief, auf den ich reagiert hab. Hab schnell das Häkchen bei "Widerspruch" gesetzt. Eine Begründung hab ich nicht angegeben. Im nächsten Brief wollte die Anwältin dann von mir wissen, warum ich dem Mahnbescheid widersprochen hatte. Das war ihr letzter Kommunikationsversuch. Ist jetzt schon knapp 2 Jahre her.

Um den Gaunern das Leben etwas schwerer zu machen, hab ich damals im meinen Fall von Anfang bis Ende inklusive Namen der Gauner genau dokumentiert. Am Anfang bekam ich 'ne Verwarnung, dass die Nennung von Namen nicht nett wäre. Als sich das Ganze entwickelte, und mein Thread bei der Suche nach den Namen ganz oben bei Google stand, wurde mein Thread gelöscht. Vermutlich war ich irgendwie geschäftsschädigend.
 
Ich will ja nicht klugscheißen, aber seit wann stellen Anwälte Mahnbescheide zu? Die Dinger müssen vom zuständigen Gericht erlassen und zugestellt werden. Und an dieses Gericht geht auch der Widerspruch.

Aber geil, dass so blöde Anwälte noch fragen, warum man widerspricht. :D
 
Auf solche eMails zu antworten ist grundsätzlich immer eine schlechte Idee. Erstens gibt man damit Preis dass das Empfängerkonto aktiv genutzt wird und zweitens landet man damit in der Regel sofort auf Spam-Listen.

Genau das. Eine aktive E-Mail-Adresse ist gleich viel mehr wert. Insofern muss der TS mit einem deutlich erhöhten Spamaufkommen rechnen ;)
 
Ich will ja nicht klugscheißen, aber seit wann stellen Anwälte Mahnbescheide zu? Die Dinger müssen vom zuständigen Gericht erlassen und zugestellt werden. Und an dieses Gericht geht auch der Widerspruch.
Der Mahnbescheid kam auch vom Gericht. Und ich hab auch den Widerspruch an das Gericht geschickt. Nur eben beantragt wurde der Mahnbescheid halt vom Inkasso-Anwalt.

Ich mein, die können's ja mal probieren. Ist ja immerhin 'ne Chance, dass der Schuldner auch den Mahn- und den Vollstreckungsbescheid ignoriert.
 
Falls du Glück hast, war die Absender-Adresse gefälscht und deine Antwort hat den Spammer nie erreicht. Daher muss eine Antwort nicht zwingend zu einem höheren Spam-Aufkommen führen - allerdings bringt sie auch niemals einen Vorteil, weshalb man dennoch darauf verzichten sollte.
 
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