Inhouse Leerrohre / Glasfaser

BurnerR

Bot #0384479
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20 Juli 2013
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Hey Leute,
mein Dad saniert gerade ein Haus das er gekauft hat von Grund auf. In Zuge des voranschreitenden FTTH in der Zukunft möchte ich die Gunst der Stunde nutzen und im Haus Glasfasergeeignete Infrastruktur legen oder vorbereiten. Leider habe ich über Google so ziemlich nichts hilfreiches gefunden. Unter welchen Umständen lieber Leerrohre, welche gibt es, worauf beim Einbau achten.
Die Enden sind mir klar, muss vom APL bis zu einer Steckdose gehen... nur das dazwischen fehlt :D.
 
Die zwischen Gf-AP und Gf-TAE verlegten Kabel im Haus sind afaik biegeoptimiert und sehr robust. Daher sollte es eigentlich kein Problem sein, diese in bereits bestehende normale Leerrohre einzuziehen. Siehe:


Achte beim Verlegen der Leerrohre für's Glasfaserkabel möglichst auf große Biegeradien und auf möglichst geraden Durchlauf in Abzweigdosen, dann sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Mehr kannst Du in der Hinsicht eigentlich nicht vorbereiten. Die jetzige FTTH-Technik ist zwar weitestgehend schon ausgereift aber noch alles andere als final. Wenn Du also nicht gerade zufälligerweise in den nächsten paar Jahren ausgebaut wirst, wirst Du sehr wahrscheinlich komplett andere Anschlussdosen und Geräte bekommen als sie jetzt gerade verbaut werden.

Alternativ könntest Du aber auch den Router direkt im Keller platzieren und von dort aus mit normalen CAT6/CAT7-Netzwerkkabeln weitergehen.


Grüße
Thomas
 
Was die Vorbereitung bzgl Leerrohren angeht kann ich thom zustimmen. Biegungen sind das A und O. Auch wenn die LWL Kabel sehr flexibel wirken, sind sie sehr anfällig.
Für den Moment und die Zukunft sehe ich aber für den Heimbereich keine Notwendigkeit auf LWL umzurüsten. Die Anschaffung der hardware ist teuerer (Switches, NW Karten und Konverter von LWL auf Kupfer für andere - nicht LWL fähige Geräte (z.B. TV)).
Wird sich m.M.n. auch so schnell nicht durchsetzen für den Heimgebrauch, weil CAT Kabel auch abwärtskompatibel ist und damit massentauglicher ist. Eher wird hier die Technik weiterentwickelt und die Leistungsfähigkeiten von CAT Kabeln wird weiter gesteigert. Vor paar Jahren hielt man beispielsweise Übertragungen im Gigabit Bereich über Kupfern für utopisch.

Wenn die Leerrohre aber so ausgelegt sind, dass Kuper und LWL Kabel rein passen bist du definitiv auf der sicheren Seite ;-)
 
Ich denke, es geht ihm vor allem um den zukünftigen (irgendwann...) FTTH-Ausbau, wo vom Provider bereits bis zum Router eine durchgängige Faser verlegt wird. Vom Router kann man dann weiterhin wie gehabt mit gewöhnlichen CAT-Kabeln weiterverkabeln. Im Haus selbst würde ich auch weiterhin auf klassische Kupferkabel zu den einzelnen Geräten setzen.

Die Glasfaserkabel, die mittlerweile bei FTTH in den Häusern verlegt werden, sind schon ziemlich robust. Da hier afaik biegeoptimierte Fasern zum Einsatz kommen, muss man hier auch nicht mehr ganz so stark auf den Biegeradius aufpassen. Dennoch kann und sollte man das tun, wenn man sowieso gerade neu verlegt.


Grüße
Thomas
 
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