Ihre Hardware ist zu neu

@Laui: Auch ich hab Win7 zum Zocken (und nur dafür), und Mails, Arbeit, Serveradministration etc. läuft alles vom Linux weg. Warum? Weil man Microsoft nicht trauen kann. Ich sag nur BitLocker - Beim Update muss man das teilweise abschalten (abSCHALTEN, nicht alle Daten entschlüsseln und neu auf die Platte schreiben, wie es bei einer Verschlüsselung üblicherweise der Fall wäre). Sicherheit? NULL.

Bei Google hinterlasse ich nur meine Surfspuren, Microsofts Cortana hingegen sieht auch meine privaten Mails, meine Dokumente, meine Bilder, ... Und entgegen deiner Ansicht wird das nicht erst durchsucht, wenn du dort nen Suchbegriff eingibst. Schon seit Windows2000 SP4 (oder sogar noch früher) nicht mehr. Stichwort: Indexerstellung. Das ist der Prozess, der öfter mal dafür gesorgt hat, dass sich die Festplatte während deiner Arbeit zu Tode gerackert hat und der Rechner deshalb langsam gelaufen ist.

Selbst wenn der Sicherheitsaspekt völlig belanglos wäre, und deine "ich hab doch nix zu verbergen"-Attitüde wahr wäre (ist sie nicht, du zeigst auch nicht jedem deinen Kontoauszug oder dein Adamskostüm) - Windows 7 macht, was es soll. Schmeiße ich Edge/den IE runter, bleibt der entfernt. Setze ich eine Einstellung so, wie ich sie gern hätte, bleibt die so. Windows 10 glaubt, es wüsste besser, was ich will, als ich es tue. Nein, tut es nicht. Und daher ist Windows10 auch scheiße.

Und ja, die Meldung ist ne Lüge. Dass Hardware zu alt ist, meinetwegen, aber zu neu? Die Hardware war schon immer abwärtskompatibel, es konnten eventuell nur neuere Dinge nicht genutzt werden. Jetzt herzugehen und zu sagen, sie wäre zu neu, ist reine Gängelei von Microsoft, die endlich alle auf ihrem scheiß Win10 haben wollen.
 

Cortana tut das.
Weil sie es muss. Schließlich ist sie als digitaler Assistent entwickelt und bietet unter anderem die Möglichkeit, z.B. Meetings etc zu notieren. Und dazu muss! sie diverse Dinge wissen. So wird sie z.B. Mails von Fluggesellschaften auswerten und erkennen, ob der Flug verspätet ist, oder ob Stau auf dem Weg zum Flughafen ist. Das wird sie melden, damit man als Benutzer nicht zu spät kommt. So als Beispiel.
Kann sie nur, wenn sie Zugriff auf diese Daten hat.

Um es zu vergleichen: Ich kann nicht zu einer Sekretärin sagen: "Machen Sie mir einen Termin!" - "Aber wann denn?" - "Kann ich nicht sagen, Datenschutz!" Das funktioniert nicht.

Aber normalerweise, wenn Cortana deaktiviert ist, liest sie die Mails nicht mehr. Der Dienst läuft, ja, weil er mit der Windows-Suche verschmolzen wurde. Da der Cortana-Assistenten-Teil aber deaktiviert ist, sollte auch das Scannen der Mails aufhören.
 
@Lady - thx für den Tipp

@Computer ist "zu neu"
Intel liefert für die Skylake-Chipsätze und neuer (Skylake nur Modelle die vor allem im Business-Umfeld Verwendung finden) auch von sich aus keinen Support mehr - bzw. hat das noch nie offiziell für Windows 7 unterstützt. Kaby-Lake wurde für "aktuelle" Betriebssysteme entwickelt. Funktionen in älteren OS dann einfach abzuschalten würde wohl a) wieder Beschwerden auf den Plan rufen das die CPU ja zu langsam ist und b) ist das eventuell gar nicht so einfach möglich - dazu bin ich vieeeel zu wenig CPU-Entwickler.

Windows 7 befindet sich zusätzlich im extended Support in dem zwar Sicherheitspatche kommen aber neue Funktionen und Fehlerbereinigungen die ein Umschreiben von Kernbestandteilen benötigen - gibt es nicht mehr.
Das hat nichts mit Windows 10 zu tun sondern ist seit sicher 20 Jahren so gängige Praxis.

Linux hat sich auch passend für die neuen Prozessoren weiterentwickelt. Was ich aber nicht weiß und da währe ich gerade über eine Info Dankbar ob z.B. mit einem Linux Kernel 3.x mit Kabylake fehlerfrei läuft + Sicherheitslücken gepatched werden (Wie Meltdown die CPU-Relevant sind)

Was der Patch macht hat Lady ja schon sehr gut beschrieben. Die dll gaukelt dem System zum Installations-Zeitpunkt eine andere Prozessorgeneration vor und erlaubt somit das Installieren. Das kann durchaus gut gehen - ist aber vollständig ungetestet und gerade bei Systemnahen Patchen könnte einem das das Genick brechen.

@Cortana:
Cortana ist bei Windows 10 der Dienstnahme für die Sprachsteuerung, den digitalen Assistenten und die ganz normale offline Windows Suche inklusiv Indexer. Cortona ganz abzudrehen käme z.B. dem Entfernen von Finder unter OSx gleich - oder dem gesamten Windows Such Dienst unter Windows 7 - und wer hat den komplett aus dem System geschnitten?
Klar indiziert Cortana damit E-Mails und Daten - sonst kann man wohl auch schlecht in ihnen suchen.

.... Daten die nach draußen gehen:
In der aktuellen Insider-Preview (und vermutlich in der 1803 Final) kann sich jeder die Telemetrie im Klartext anschauen. Dort sieht man genau das was auf einschlägigen Seiten wie dem hier beschrieben.
Auch hat z.B. die iX den Datenverkehr analysiert (man konnte die ssl-verbindung per Man in the Middle knacken) und bestätigt das zu Anfangszeiten von win10 die Dokumentationen mit dem echten übereingestimmt haben.
Was dazu kommt wenn man die Websuche aktiv hat das die Begriffe die man in der Suche sucht auf bing gesucht werden. Die ist aber nach der Installation im Standard nicht aktiv sondern Cortana frägt beim ersten mal.
Nebenbei überträgt office2016 für mich viel beunruhigendere Dinge wie den Dateinamen eines Dokuments das man öffnet wenn man es nicht deaktiviert.

@Bitlocker und Sicherheit...
Im Standard verwendet Bitlocker ein Zertifikat das im TPM des Computers liegt als Passwort zum entschlüsseln der Festplatte und bootet damit bis zum Windows Login.
Man kann - wenn man das möchte - auf 2-Faktor authentifizierung schalten und zum Boot-Zeitpunkt eine Pin-Eingabe verlangen. Der Pin ist dann der Zugang zum Zertifikat und liegt ebenfalls im TPM und wird über diesen gegen Bruteforce gesichert (Der Chip verlangsamt die Antwortzeiten bei jeder Falscheingabe Hardwareseitig).
Diesen zweiten Faktor kann man innerhalb des Unternehmens durch ein im Netzwerk verfügbaren Zertifikats des Domain-Controllers deaktivieren - dann ist der Pin nur aktiv insofern das Laptop nicht am Unternehmensnetz steckt - dennoch ist es eine 2-Faktor Authentifizierung.
Als zweiten Weg kann ein Administrator für einen Start des Systems den zweiten Faktor deaktivieren. Dies geht nur für einen Reboot und die Platte bleibt verschlüsselt inklusiv "Passwort-Eingabe" per Zertifikat.
Danach landet man am Login des Betriebssystems. Dabei gab es vor ca. 5 Jahren eine Sicherheitslücke das man dem Betriebssystem im Zustand des Windows-Logins ein falsches Unternehmens-Netzwerk vorgaukeln konnte (Dazu muss das Gerät schon einer Domain angehörig sein) und dadurch das Passwort eines Users zurücksetzen konnte als Domain-Admin. - Die Lücke ist seitdem aber behoben und einen weg den Windows-Login zu umgehen hat sonst meines Wissens keiner mehr gefunden.
Das heißt nicht das es unmöglich ist - aber NUL Sicherheit ist hier schlicht polemisch.
Das die PBA deaktiviert werden kann ist zumindest in Firmen essenziel - oder wie wecke ich einen PC auf > installiere Software > schalte diesen wieder ab - wenn mich die PBA daran hindert? ... den PC 24/7 laufen lassen?
 
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