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"Igor, it's alive!" - Uralte DOS-Kiste wieder Flott machen.
Falls du mal Speicherprobleme bekommst (betreffen des konventionellen Speichers um 640k), kannst du Sachen auch mit LOADHIGH in der Config.sys in den RAM laden. War das richtig? Egal, funktioniert jedenfalls bestens. Oder Notfalls mit Quarterd(r)ecks QEMM "zaubern". Letzteres kann aber bei Spielen zu Problemen führen.
Achso! Bei dem System würde ich dringend zu einer S3/Trio-V raten. Ne Voodoo ist ne nette Idee wird aber aufgrund der schwachen Prozessorleistung überhaupt nicht mit irgendwelchen Spielen harmonisieren, die das unterstützen (da läuft ja nicht mal Win95 anständig drauf).
Wenn mich nicht alles täuscht, waren die S3 Trio Karten alles PCI oder teilweise sogar schon AGP. Da er aber nur Extended ISA hat, wird er mit der Grafikkarte wahrscheinlich nicht glücklich.
Einen konkreten Grafikkartentipp habe ich allerdings nicht. Hatte bisher überhaupt nur zwei ISA-Grafikkarten, daher keine konkreten Erfahrungen.
Hey skybrush, danke für den Hinweis. Aber bevor ich mein DOS-Wissen entstaube soll die Kiste erstmal laufen.
Eine Grafikkarte habe ich ja jetzt, ne Cirrus Logic WG-1000VL/4 (Siehe Beitrag #17) - Die wird erstmal reichen.
Und Thom53281: Ich glaube in den Leistungsregionen ist es fast schon vernachlässigbar, was für ne Karte man nutzt. Die meisten Spiele die ich damit spielen will sind ohnehin nicht von der Grafikkarte abhängig. Und wenn s dann mal SuperVGA sein soll (Pinball Illusions z.B.) schafft das die Cirrus Logic auch, mit den passenden Treibern und 4 Stunden Konfigurationsaufwand PRO APPLIKATION. Quark, aber wie gesagt, wird nicht all zu oft vorkommen.
Wenn nicht vorher noch etwas unvorhergesehenes passiert, mache ich mich heute Abend ans zusammenbauen. Alles was zu Entlöten/Löten war habe ich gestern Abend erledigt (CMOS Akku, Kabel)
Wünscht mir Glück. Auf dass er nicht in Flammen aufgeht.
Was der TS für eine Grafikkarte nimmt ist bei dem Rechner wurst.
Ich war sogar noch im Keller meine Altlasten zu durchsuchen. Aber ausser mehreren Soundkarten (Davon 1x Soundblaster16 mit Roland-Wave-Table-Board) und einigen 10Base-T Netzwerkkarten(BNC+RJ45) und 1x Adaptec-SCSI-Controller habe ich keine ISA-Karten mehr gefunden.
Dabei war ich sicher eine VLB-Grafik-Karte noch zu haben. Ebenso einen VLB-IDE-Controller mit Floppy-Anschluss.
Ich hatte (ganz) früher eine ET-4000 mit 1MB drin. 3D-Karten gab es eh nicht. Damals war eine Grafikkarte noch keine so wichtige Komponente wie heute. Man kaufte das was gerade im Laden am billigsten zu bekommen war.
Hersteller egal, Chipsatz egal hauptsache macht nen Bild.
Das Board sieht jedenfalls jetzt wieder richtig gut aus. Wenn Du das mit dem Kühler/Lüfter auch noch gebacken kriegst, dann läuft das bestimmt noch. Beim RAM (36MB) hast Du ja mehrere Riegel, vermutlich 16MB+16MB+4MB oder 16MB+8MB+8MB+4MB? Bei der ersten Inbetriebnahme würde ich auf jeden Fall einmal nur mit einem Riegel anfangen. Hatte persönlich bisher vergleichsweise sehr viel defekten EDO-RAM (~20%), da kann man sich dann nur ärgern...
Hi, bin neu hier im Forum. Habe es zufällig gefunden und auch den Thread hier. Dachte mir ich schreibe mal, dass ich diese nostalgischen Ideen spannend finde. Habe selber vor Kurzem meinen ersten PC wieder zusammengebaut (Teile zum großen Teil in passenden Foren nachbestellt).
Wenn er auch nicht so Retro wie deiner war . Aber wahrscheinlich sagt Einigen in diesem Thread auch "3dfx" noch was.
Weiß jetzt meine genauen Daten nicht, weil der selbe ist es bestimmt nicht, die gab es ja mit verschiedener Hardware Ausstattung.
Diese Toshiba Laptops eignen sich hervorragend für Dos Spiele, habe damit sehr oft Crusader No Regret & No Remorse gezockt.
Aber irgendwie verging es mir dann wieder in Nostalgie zu schwelgen und seit dem steht der im Keller.
Oh ja, an 3dfx kann ich mich auch noch gut erinnern. Hatte damals eine Voodoo 1, da war dann noch dieses end geile "Destruction Derby" dabei (edit: nein, das war bei meiner Matrox Mystique dabei, ich erinnere mich wieder)! Zur gleichen Zeit habe ich das erste mal ein Spiel mit bilinearem Filtering gespielt. War damals Imho ein Patch für Quake II
@Ungesund
Gibts denn weitere Updates? Verfolge den Thread hier nämlich mit Spannung (auch wenn ich leider alle Rechner von damals entsorgt habe bzw. einen Teil davon einfach von meinen Eltern weggeworfen wurden )
Hattest du damals auch das Gefühl, dass die Grafik unmöglich noch besser werden kann? Mir ging es nämlich so, als ich das erste mal Turok (ausgerechnet!) gespielt habe.
Das kannste aber glauben! Auf dem Amiga damals war ich ja schon der Meinung :P Hab damals auch Stunden lang damit verbracht an Wände zu laufen weil ich das bilineare Filtering SOOO geil fand
Gestern Abend habe ich nach einer etwas stressigen Woche den Rechner endlich fertig zusammenbauen und zum ersten mal nach ewiger Zeit wieder anschalten können. Und ja, es ging ohne Hausbrand. Der Rechner läuft, aber mit Einschränkungen. Wie thom53281 schon richtig vermutet hat, hat es evtl. den RAM zerhauen. Ich habe verschiedene Kombinationen ausprobiert, aber keiner der Riegel wird erkannt. Ich habe sehr sehr dunkel in Erinnerung dass dies bereits damals beim Aufrüsten von einem 286er auf einen 486er der Fall war... Ich vermute irgendeine obskure BIOS-Einstellung (welche sich über die Jahre natürlich resettet hat) als Übeltäter. Da probiere ich noch aus, bevor ich für horrend teure Preise neuen Bestelle.
Dann bestand die Problematik dass ich von allem Fotos gemacht habe, nur nicht von den wirklich wichtigen Dingen... Z.b. wie rum kamen die Flachbandkabel ohne Orientierungs-Pin auf die Controller-Karten, die ebenfalls keinen Orientierungspin haben? Oder, wie schließt man einen Turbo-Switch mit 5 Kontakten an? Freudiges Rätselraten. Zum Glück konnte ich einiges aus den Anleitungen des Mainboards ableiten, damals hat man ja noch echte Information in diese Handbücher gepackt, nicht nur "Zur Reinigung, streicheln Sie das Gerät mit einem seidenen Tuch. Alles darüber hinaus ist ein Fall für unseren "Service"." wie das heute gerne der Fall ist.
Ansonsten gibt es noch weitere Wehwehchen: Die Festplatte wird nicht erkannt. Auch im 30 GB-legacy-Mode nicht. Also CF-Adapter bestellt. Kommt an, will ihn einbauen, fällt mir auf: Der hat einen Female-Anschluss, soll also direkt aufs Board gesteckt werden, passt also nicht an die female-Anschlüsse am Master/Slave Kabel... Leider ist mein IDE-Anschluss über eine ISA-Steckkarte gelöst, und ich habe nur einen (der andere ist Floppy). Heißt ich müsste auf das CD-Rom Laufwerk verzichten, wenn ich den Adapter nutzen will... Oder noch mehr Einzelteile kaufen (IDE Gender Changer)... Das ist nun auch passiert, mit noch ein paar anderen Teilen...
Ansonsten muss ich noch den Lüfter im Netzteil drosseln, der verursacht z.z. noch einen Orkan. Den CPU-Kühler habe ich nun einfach mit Wärmeleitpaste auf den Porzessor geklebt. Das funktioniert (noch) ohne Probleme. Die neue BIOS-Batterie wurde erkannt und arbeitet wie erwartet. Dem Gehäuse widme ich mich nochmal ganz zum Schluss, wenn ich weiß das alles läuft.
Die Flachbandkabel haben eine Nase in der Mitte. (Vielleicht auch nicht) Sollten die Controller-Karten noch welche sein mit nackten Pfostensteckern ohne den Plastikrahmen mit der Nut (Wo die Nase rein passt)
dann orientiere dich an der roten Ader. Die kennzeichnet Pin1. Auf den Karten ist auch an dem Pfostenstecker der Pin1 mit einem Punkt oder mit einer 1 gekennzeichnet.
Auf den Laufwerken wird das Flachbandkabel so gesteckt das Pin1 in Richtung Molexstecker zeigt.
Zu der Zeit hat sich für einen Verpolungsschutz kaum ein Hersteller interessiert.
Die "guten alten" IDE-Kabel haben leider weder eine Nase, noch den fehlenden Pin, so dass man sie immer problemlos in die Buchse (welche normalerweise auch nackt ist) bekommt. Bei Festplatten und Laufwerken konnte man meistens ganz gut raten. Ansonsten habe ich mich immer Try&Error bedient, ging einfach schneller als Denken...
Das mit dem RAM ist natürlich blöd, ich hoffe, Du kriegst den noch zum Laufen.
PS: Jetzt habt ihr mich soweit. Ich habe vorher meinen 286er und 486er mit in's Zimmer genommen. Leider wird die geplante Runde Duke Nukem durch einen Grafikkartendefekt (286er) und IDE-Controller-Defekt (486er) ausgebremst.
Dann ist euch noch nie ein vergilbtes und verblichenes Kabel unter die Augen gekommen?
Hab das schon öfters gesehen, bei alten Rechner kommt es schon mal vor, das die Kabel so verblichen sind, das man die Pin1 Markierung, die zudem auch nicht immer durchgängig ist, nicht mehr sichtbar war. Bei sowas sollte man immer darauf hoffen, das sowohl auf dem Mainboard als auch auf der HDD der Pin1 markiert ist. Wenn natürlich eine Pin1-Markierung auf der Hardware fehlt, hilft auch das bestbeschrifteste Kabel nichts.
Übrigens zur Festplatte: Es gibt nicht nur die 32GB-Grenze; davor gab´s auch noch 8GB, 3,7GB (bei der sich bei größeren Platten das Bios auch mal aufgehängt hat)
Danke nochmal vielmals für die Tipps. Es stellte sich heraus dass die Festplatte doch sehr wohl erkannt wird (Wenn auch BIOS-Bedingt nur 2 GB nutzbar). Ich hatte bei meiner Flachband-Steckorgie wohl einfach die einzig richtige Kombination ausgelassen. Als ich dann gestern mit einem neuen Blick für die Sache dran bin, war recht schnell klar wie alles gehört.
Das Problem war, dass das IDE-Kabel tatsächlich mal eine rote Markierung hatte, aber wie Hezu schon richtig vermutet, war diese nur noch rudimentär vorhanden, und nur mit viel licht noch gerade so in der Nähe der Stecker zu erkennen. Ich hätte das IDE-Kabel gerne gegen ein neues ausgetauscht, aber der Anschluss auf der IDE-Controllerkarte besteht, wie Cybercat schon anmerkte, nur aus den nackten Pins auf der Karte, ohne den Plastikrahmen, und vor allem: Ohne den fehlenden Pin in der Mitte. Neue IDE-Kabel haben da gar keine Öffnung mehr. Und den Pin einfach abknipsen war mir zu heikel... Nachher verzähle ich mich. ;D
Der RAM (Übrigens "nur" 32 MB, nicht 36, habe ich zu Anfang falsch angegeben) Bestand aus zwei 16 MB Riegeln. Einer davon ist kaputt, der andere funktioniert nur in RAM-Slot 2, aber auch nur wenn in RAM Slot 1 ein funktionierender RAM-Stick steckt. Ich habe SEHR lange gebraucht um das zu checken. Nach etwas Suchen fand ich dann in meinem Fundus glücklicherweise noch einen 4 MB Riegel. Jetzt hat der Rechner 20 MB Arbeitsspeicher, ich denke das ist erstmal genug für alles was ich so vorhabe.
Als das alles funktionierte, und ich den Tanz der bezwungenen Hardware in meinem Wohnzimmer zu Ende getanzt hatte, machte ich mich ans Aufsetzen des Rechners.
Mission: Der 486er hat ein Floppy Laufwerk (1,44 MB) eine Festplatte und ein CD-ROM Laufwerk. MS-DOS 6.22 soll auf die Festplatte installiert werden.
Erschwerende Umstände:
Keiner der in meinem Haushalt im Einsatz befindlichen, aktuellen Rechner hat noch einen IDE-Port. Die Platte an einen anderen Rechner klemmen, Formatieren und bespielen funktioniert also nicht.
Es steht auch kein IDE-fähiger USB-Fesplattenrahmen zur Verfügung.
Keiner meiner aktuellen Rechner hat noch ein Floppy-Laufwerk.
Das CD-ROM Laufwerk im 4-86er kann erst genutzt werden, wenn DOS, oder sonst irgendeine art Betriebssystem installiert ist (z.B. via Bootdiskette. ABER: => Kein Floppy an anderen Rechnern => Keine Bottdiskette erstellbar.).
Das sind ja schöne Aussichten. Ich grübelte etwas und war schon kurz davor einen weiteren alten Rechenknecht (Pentium Celeron 266 Mhz) zu reaktivieren... Dann fiel mir die Kiste mit den ganzen alten DOS-Disketten ein, die ich vor Jahrzehnten ebenfalls eingemottet hatte. Kurz gesucht, und siehe da:
DOS, Raubkopiert, auf beschrifteten Disketten. Man, war ich damals umsichtig (und hatte eine feminine Schrift) - Also kurz ein Stoßgebet gen Himmel/Hölle/Cthulhu dass die Disketten die letzten 20 Jahre unbeschadet überstanden haben, Diskette ins Laufwerk uuuund
nichts. - Verdammt! Aber Moment, Das Laufwerk blinkt ja noch nicht mal... Evtl. ist das ja kaputt, und nicht die Disketten? Also fix dem alten Celeron das Floppy-Laufwerk entrissen und schnell wieder zurück, das Spenderorgan verdrahtet. Diskette rein, neu gestartet uuuunnnd
Ich hätte das IDE-Kabel gerne gegen ein neues ausgetauscht, aber der Anschluss auf der IDE-Controllerkarte besteht, wie Cybercat schon anmerkte, nur aus den nackten Pins auf der Karte, ohne den Plastikrahmen, und vor allem: Ohne den fehlenden Pin in der Mitte. Neue IDE-Kabel haben da gar keine Öffnung mehr.
Nur die 80-adrigen . Bei den meisten 40-adrigen IDE-Kabeln (eventuell sogar allen?) ist das Loch für den mittleren Pin tatsächlich im Stecker vorhanden.
Die 40-adrigen sind für alte Rechner sowieso besser geeignet - denn Ultra-DMA-66-Modus (oder höher) boten alte IDE-Controller sowieso nicht und zudem ließ sich bei diesen Kabeln auch relativ problemlos der Stecker versetzen und das Kabel kürzen .