Ich kann nicht Joggen!



Ein Fahrrad ist in erster Linie ein Transportmittel, kein Sportgerät. Als solches kommt man damit nicht abgekämpft auf der Arbeit an.

ist natürlich Quatsch.
Ob ein Fahrrad ein Transportmittel oder ein Sportgerät ist, hängt nur davon ab wie und wo man fährt.

Und ob man abgekämpft auf der Arbeit ankommt oder nicht hängt auch hauptsächlich von der Strecke ab.
Von Steigungen hast du bereits gehört?
 
Btw. haben Elektroräder teilweise keinen tollen Ruf, glaube ich. Aber wenn man es sich mal rational überlegt, dann kommt man zu dem Entschluss, dass das ne geile Sache ist. Will daher die Idee nochmal hervorhaben, mit dem E-Bike zur Arbeit zu fahren. Damit kann man die Intensität beliebig festlegen und steigern und bewegt sich, macht ggf. etwas Sport und kann mit der Zeit steigern, ohne verschwitzt auf der Arbeit zu hocken.
 
kommt halt auch darauf an was man will.
Sport treiben oder entspannt zur Arbeit kommen.
Was machst du wenn es pisst?
Oder extrem kalt ist?
Fahrrad fahren?
Falls ja, Hut ab.
Ich könnte mich dazu dann nicht aufraffen wenn das Auto vor der Tür steht.
Im Sommer fahre ich dann lieber Motorrad.

Will sagen, Sport ist nicht gleich Elektrofahrrad zur Arbeit fahren.
Und damit hat Kapitän dann natürlich recht. (falls er sowas meinte).

Zum Thema joggen:
Ging mir ähnlich.
Dachte ich verrecke unterwegs. Musste nach ein paar Minuten Gehen da nix mehr mit Laufen ging.
Aber daran gewöhnt man sich und man wird besser.
Oder man sucht sich ne Sportart die einem mehr Spaß macht.
Ich fand Fahrradfahren immer recht nett, man kam auch einfach mehr rum.
Und wenn man sportlich fährt ist das auch Sport.
Allerdings muss man halt auch mehr Zeit investieren wie ins Joggen.
Außer man hat halt ne gute kurze Strecke mit Steigungen.

Womöglich macht aber halt auch Ausdauersport vielen Leuten keinen Spaß.
Vor allem am Anfang bis man im Rhythmus ist eher wenig.
Aber wenn es um Gesundheit geht ist Kardiotraining halt wichtig.
Und ich glaube fast auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad, egal ob Elektro oder nicht, ist das schlecht machbar.

Ist alles aber ziemlich individuell.
Techniken und Gesundheitszeugs kann man ohne Ende googeln.
Bewegen wird man sich dann selbst müssen.
 
Fahrrad kann man doch auch im Winter fahren. Also zumindest hier ist es auf den Straßen frei und ja auch auf Radwegen. Wenn dir die 12 km zu weit sind machs wie ich - mit der Bahn hin und dem Rad zurück. Habe auf der Arbeit keine Dusche aber so herum geht es ja wenn du nur heim fährst. Elektrorad? Ernsthaft? 12 km lohnen sich für ein normales Rad ja kaum und dazu kostet so ein Teil schnell 2,5k

Ansonsten jann ich Squash empfehlen. Das ist kurzweilig da es um Punkte geht, recht aggressiv und schnell umd gut anstrengend. Für die Gelenke aber auch kein Balsam :D

Wegen der Schmerzen gescheite Schuhe kaufen und evtl mal zum Doc. Evtl hast du ja Plattfüße oder so einen Kram :D
 
Fahrrad kann man doch auch im Winter fahren.

man kann alles.
Man muss es nur wollen wollen.
Und das fällt dem einen leichter, dem anderen schwerer.
Ich persönlich weiß genau ich habe keinen Bock im Winter draußen viel Sport zu treiben.

Ein Elektrorad für 12km ist genau dann sinnlos wenn es da nur flach ist.
 
Ich würde auch eher zu Kraftsport, Radfahren, Squash (oder dieser Version für einen Spieler samt Wand) oder ähnliches raten. Was für die Ausdauer wie Fahrradfahren ist auf jeden Fall gut und wenn man das anständig macht, verbraucht das durchaus Kalorien. Die genannten 12km finde ich nun auch nicht sinnlos, wie hier schon angemerkt. Das mach erstmal und zwar zwei Mal. Für Anfänger sowieso.
Kraftsport und Radfahren, das halte ich für sinnvoll. Aber natürlich nicht mit einem E-Bike. Scheiß auf die Dinger. Das bringts dann auch nicht.

Persönlich würde ich nie im Leben joggen. Viel zu langweilig und stressig. Gegen die Langeweile hab ich schon als Variante gelesen, einen Ball vor sich herzuspielen. Geht natürlich nicht überall. Oder halt mit nem Hund rumrennen.
 
Elektrorad? Ernsthaft? 12 km lohnen sich für ein normales Rad ja kaum und dazu kostet so ein Teil schnell 2,5k
Ich weiß ja jetzt nicht wie das bei Euch ist aber bei uns ist es schon ziemlich bergig. Wenn der Weg in die Arbeit nun 12km bergauf ist, dann ist das was anderes als 12km auf flacher Straße. Wenn er also sagt, dass es schon relativ weit ist, dann kann das schon sein.

Zudem würde ich das, wenn man es für den Anwendungszweck benutzen möchte, als langfristige Investition sehen. Wenn man mit dem Auto oder mit Bus/Bahn zur Arbeit fährt, dann kostet das schließlich auch irgendwo Geld.

Aber natürlich nicht mit einem E-Bike. Scheiß auf die Dinger. Das bringts dann auch nicht.
Ein ehemaliger Kollege von mir ist jahrelang mit dem normalen Fahrrad in die Arbeit gefahren. Er hat sich dann auch ein E-Bike gekauft, aber nicht weil ihm die Strecke zu mühsam war. Er meinte, dass er damit die Strecke nun ungefähr doppelt so schnell fahren konnte (viel bergauf). Wenn man jahrelang die gleiche Strecke fährt, ist das schon auch wieder interessant, wie viel Zeit einem damit nun "verloren" geht. Auch wenn der E-Bike-Aspekt erstmal gegen den Trainingsaspekt spricht, aber irgendwo muss man dann auch wieder ein gesundes Mittel finden. ;)
 
Wie es bei mir aussieht? Ich komm aus Stuttgart. Es ist quasi egal wo ich hin muss, es geht immer erst mal den Berg hoch :D Fahrrad fahren ist die Hölle hier. Aber soll ja aich was bringen. Auf ner Ebene Rad fahren kann man ja auch gleich lassen :coffee:
 
Oder, wie immer häufiger empfohlen, gar keine Schuhe bzw. sogenannte Barfußschuhe, was die Verletzungshäufigkeit auf ein Drittel reduzieren soll.

Bitte nicht. Das erfordert nämlich einen ganz anderen Laufstil (Vorfußlauf vs. Fersenlauf) und der ist für einen Anfänger alles andere als einfach. Einfach in den Fachhandel gehen und eine Laufanalyse am Band durchführen lassen. Dein Leiden nennt sich und kommt im Hobbybereich häufig vor.
 
Warum als Anfänger sich erst einen anderen Stil angewöhnen?
 
@KaPiTN: Weil jeder Anfänger beim Langsamlauf automatisch über die Ferse läuft. Den Stil hat er sich schon angewöhnt.
 
Stimmt, die meisten würden wohl über die Ferse abrollen. Wobei das auch bei Barfußlaufen eine Methode ist. Naturvölker laufen nicht alle auf den Ballen.

Auf jeden Fall ist Barfußlaufen mit Vorsicht anzugehen, weil durch Schuhlaufen der Fuß eine andere Haltung gewöhnt ist und Gelenke, Sehnen und Muskeln sich erst darauf einstellen müssen, um Verletzungen zu vermeiden.

Aber gerade wegen der Eingewöhnung, die auch der allgemeine Anfänger hat, bietet es sich doch an gleich in dieser Weise zu beginnen, statt sich langsam erst einmal ans Joggen zu gewöhnen und dann irgendwann erneut es langsam angehen zu lassen. Das fällt dann wahrscheinlich schwerer sich zurückzunehmen und die Verletzungsgefahr dadurch sogar größer.
 
Ich finde abrollen vom Fußballen vorne btw. oft deutlich natürlich als über die Ferse, auch bei normale Schuhen.
Kann aber bestätigen, dass der passive Bewegungsapparat sich darauf erst einstellen muss -> Fußgelenk-Aua jedesmal, wenn ich so gelaufen bin :D.
 
Clickbait-Titel ftw. :D

Mein Dickerchen kann auch nicht Tennis spielen und versucht sich dennoch seit bald 45 Jahren daran. :D

Hier wurde Squash und Tennis vorgeschlagen. Wenn du schon beim leichten Joggen Schmerzen hast, würde ich davon abraten, da diese Sportarten viel zu sehr aufs Geläuf gehen.

wellen hat mit der Laufbandanalyse einen guten Vorschlag gemacht. Das Schienbeinkantensyndrom könnte auch auf die beschriebenen Symptome passen. Du solltest aber einen Sportarzt oder (vielleicht noch besser) einen Physio konsultieren.

NoName und ich haben aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen mit dem Tennis pausiert, sind dann sehr schnell aufgegangen wie die Dampfnudeln. Nach meinen OPs habe ich 20 Kilo abgenommen. Schon nach kurzer Zeit waren wieder 15 Kilo drauf. Im Herbst haben wir wieder mit Tennis begonnen und dabei nach wenigen Minuten wie die fetten Otter geschnauft. Wir machen nun bei jeder Gelegenheit stramme Spaziergänge, fühlen uns viel besser dabei und die Kondition kommt auch wieder zurück.
 
Was ist das denn für eine Strecke, die Du da immer läufst?
Ist es eher Straße/Gehweg oder läufst Du im Wald?

Worauf ich hinaus will:
Laufen im Wald bei einem Boden, der immer ein wenig nachgibt, ist für die Gelenke wesentlich angenehmer als Beton als Untergrund, der gar nicht nachgibt.
Ansonsten hört sich das so an, als wenn die Probleme nach Überlastung klingen. Das ist auch völlig normal und nichts ungewöhnliches. Ruhig angehen lassen und die Belastung steigern. Sofern möglich, eine weichen Untergrund zum Laufen suchen.
 
Wie schon geschrieben wurde ist ein bisschen Krafttraining kein Fehler. Musst ja nicht gleich herumlaufen wie Hulk, aber Muskeln verbrennen nunmal mehr, da geht das Abnehmen oder Gewicht halten deutlich leichter.

Und für die Kondition: hättest du vielleicht Bock, es mal mit Schwimmen zu versuchen? Das belastet die Gelenke deutlich weniger als Joggen und trainiert die Kondition und den ganzen Körper.
 
Sollte man alles nicht überschätzen.
1kg Muskeln verbrauchen so ca. 30kcal, die muss man erstmal aufbauen. Das genetische Limit liegt bei ca. 10kg im ersten Jahr Krafttraining, aber die meisten werden wohl eher bei 2-3kg Zuwachs an Muskelmasse haben nach einem Jahr Krafttraining.
Das Training selber wird so ca. 300kcal pro Stunde verbrauchen.
 
Wie schon geschrieben wurde ist ein bisschen Krafttraining kein Fehler. Musst ja nicht gleich herumlaufen wie Hulk, aber Muskeln verbrennen nunmal mehr, da geht das Abnehmen oder Gewicht halten deutlich leichter.
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Das ist richtig, wer aber mehr macht hat auch mehr Hunger.
Ich würde beim Sport treiben auch mal auf den Kardio Effekt schauen.
 
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