Homeserver / NAS gesucht

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Hi zusammen,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem kompakten PC, der sich als Homeserver und NAS eignet.

Anforderungen:
  • x64-CPU
  • 2x 3,5"-Platten (habe ich bereits)
  • Geringer Stromverbrauch
  • ~200€

Mir ist die x64-CPU vor allem wichtig, da es mehrere Anwendungen gibt, die mit meinem bisherigen "Server" (RasPi 4) nicht kompatibel sind, da ARM. Auch sollen 2 4TB Festplatten rein, die ich daheim rumliegen habe.

Hauptfunktion ist ein eigenes Filesystem, um meine ganzen Dokumente und Bilder darauf zu spiegeln. Derzeit geschieht das mit der Google Drive, möchte davon jedoch wegkommen, da es zum einen keinen anständigen Client für Linux gibt und zum anderen ich gerne meine Daten daheim aufbewaren würde.
Zusätzlich kommen via Docker mehrere verschiedene Anwendungen dazu, wie PiHole, verschiedene DB-Systeme und selbst entwickelte Apps, um diese zu testen. Das ganze benötigt nicht allzu viel Leistung, aber mein RasPi ist doch ab und an voll ausgelastet.

Jetzt hab ich den entdeckt, der 2 SATA-Anschlüsse hat. Zusätzlich bieten die an, um 3,5"-Platten verschrauben zu können. Wenn ich das Ganze bei Pollin (einziger Anbieter in D) bestelle, komme ich auf etwas über 200€. Hier habe ich Bedenken, da man für das Geld auch gute refurbished Hardware bekommt, die mit i5-Prozessoren deutlich Leistungsstärker sind, jedoch keine 3,5"-Platten verbaut werden können.

Hat hier jemand andere Tipps, was man da kaufen kann, oder ist der Preis für den ODROID + Zubehör gerechtfertigt?
 
Ein Desktop-Gehäuse wäre zu groß?

Ich hatte hier vor einiger Zeit eine ähnliche Anfrage und dann das hier für 198€ gebaut. Läuft stabil.
Könnte man sicherlich mit etwas fresheren Komponenten auch heute noch bauen.
 
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  • #3
Ich habs mir überlegt, den PC komplett selbst zu bauen, würde bzgl Größe ja auch genügend Mini-Tower oder so geben.

Aber ich hab halt Bedenken bzgl. Stromverbrauch, daher dachte ich eher an ein SoC-System ohne "normales" Netzteil. Da das System 24/7 läuft, sollte der wirklich gering sein, gerade im Idle.
 
Ok, verständlich. Der große Vorteil am Selbstbau ist halt, dass Upgrades/Komponentenwechsel später problemlos möglich sind aber klar, die Verbrauchswerte sind natürlich höher.

Zu deinem angepeilten Modell kann ich leider nix beitragen.
 
Hallo!

Was vielleicht auch eine Idee wäre, externe Festplattengehäuse mit entsprechenden Adaptern.

Zum Beispiel eines dieser Modelle: (für jeweils 2 Festplatten).

Oder auch so etwas, 2x Sata 6 GB/s mit USB-B 3.0:
Vorteil hierbei, du kannst über einen USB Port, beide Festplatten entweder im RAID betreiben das automatisch gespiegelt wird oder im normaleren Modus (siehe Anleitung) einzeln ansteuern über eine einzige USB Schnittstelle. Wie hoch der Stromverbrauch ist wird dort leider nicht aufgeführt, ich würde aber von den normalen Verbauchswerten der Festplatten ausgehen.
 
Mir ist die x64-CPU vor allem wichtig, da es mehrere Anwendungen gibt, die mit meinem bisherigen "Server" (RasPi 4) nicht kompatibel sind, da ARM.
Eigentlich gibt's kaum Linux-Software, für die es keine ARM-Pakete gibt.

Hauptfunktion ist ein eigenes Filesystem, um meine ganzen Dokumente und Bilder darauf zu spiegeln. Derzeit geschieht das mit der Google Drive, möchte davon jedoch wegkommen, da es zum einen keinen anständigen Client für Linux gibt und zum anderen ich gerne meine Daten daheim aufbewaren würde.
Nextcloud, Owncloud, NFS-Server, Samba-Server. Möglichkeiten hast du einige.
 
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  • #7
das ist keine Lösung, da ich kein System habe, um die externen Platten irgendwo anzuschließen. Ich benötige den Server, dass da mehrere PCs ihre Daten darauf syncronisieren können, um letztendlich ein Backup zu haben. Auch brauch ich etwas Leistung für verschiedene Applikationen.


Leider gibt es manche Docker-Images, die ich gerne deployed hätte, die sich aber weigern, auf ARM zu laufen. Klar, es gibt Organisationen, welche vielgenutzte Images auf ARM portieren (?), aber die haben auch nicht alles. Zum selbst kompilieren bin ich noch zu dumm :ugly:
Nextcloud ist geplant, das läuft atm zum testen auf dem RasPi
 
Ich hab in den letzten Jahren mal etwas mit Docker rumgespielt.

Klar ist das bequem, die Images einfach runterzuladen und zu starten.

Was spricht denn dagegen, die Software ganz normal über den Paketmanager zu installieren?
 
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  • #9
Mit Docker kann ich jedem Container sehr einfach eine eigene IP-Adresse geben, um jeder Adresse ein Domain in meinem lokalen DNS zu vergeben. Alternativ muss ich mit verschiedenen Ports arbeiten und muss mir die alle mekren, oder halt Lesezeichen dafür anlegen
 
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  • #10
Kurze Zwischenmeldung: Ich hab mir den ODROID jetzt mal bestellt, sollte diese Woche noch kommen. Hat insgesamt mit NVMe SSD und RAM ca 300€ gekostet. Bin mal gespannt, was der kann und vor allem, wie viel der an Strom frisst :D
 
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  • #12
Den .

Macht seine Sachen echt gut, nur das installieren der Netzwerktreiber war absolut unnötig kompliziert. Liegt daran, dass der Realtek-Treiber der NIC's nicht im Linux-Kernel hinterlegt ist. Musste dafür mit dem Handy USB-Tethering dem ODROID eine Internetverbindung geben, dass ich den Treiber installieren konnte.
Ansonsten bin ich echt zufrieden bisher!
 
Jau das ist richtig, Raid Mirroring z.b. braucht 2 identische. Schlage ich jetzt Mal vor bei nur 2 Platten, konkrete Spiegelung. Gerade da geht's ja um Ausfallsicherheit und deine Platten sollten demzufolge keine Schäden aufweisen. Im besten Fall neu.

--- [2021-02-15 16:44 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Nimmst du OMV für die Einrichtung?
 
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  • #15
Ne, habe die Platten nicht im RAID laufen. Ich hatte das mal ne Zeit lang unter Windows laufen und fand es unnötig kompliziert. Als ich mal den Raid neu bauen musste, weil ich das OS neu installiert habe, hat es mich enorm genervt, dass der Build viele Stunden gedauert hat (weiß nicht mehr genau wie lang das ging, aber das war locker ein kompletter Tag). Das war ein Software Raid. Beim Hardware Raid mit meinem 0815-Mainboard hatte ich damals die Angst, falls mein MB kaputt geht, ist auch das RAID kaputt.

Ich nutze Nextcloud, das als Daten-Verzeichnis eine der Platten hat. Den Inhalt der "Daten"-Platte spiegle ich via rsync jede Nacht auf die 2. Backup-Platte.
Das hat zusätzlich den Vorteil, dass ich irgendwann mal eine SSD kaufen und diese als Daten-Platte nehmen kann, welche dann ebenfalls jede Nacht auf eine HDD gespiegelt wird.

OMV ist ein vollständiges Betriebssystem. Ich bin eher kein Fan von kompletten OS, die nur um eine einzelne Applikation liefern. Habe Ubuntu Server drauf installiert und dort dann Nextcloud.
 
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  • #17
Der funktioniert super. Nextcloud bietet Apps für Windows, Linux und Android an. Port 443 auf den Server freigeben und in der App die IP, bzw. bei mir die Domain eintragen und man hat Zugriff. Danach kann man auswählen, was man alles synchronisieren will, damit die Dateien automatisch auf dem jeweiligen Endgerät runtergeladen werden.
 
Jau und ich habe es mir immer so kompliziert gemacht, ich weiss jetzt aber auch nicht mehr woran es lag. Nextcloud ist aber auch aktuell oder wird stets entwickelt, ich war auf dem Projekt vor einigen Jahren. Ist ja noch nicht alles soweit gewesen
 
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