Heizkosten berechnen

Brombeere

Kletterpflanze
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14 Juli 2013
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Hallo zusammen,

ich habe gerade eine Zwischenablesung meiner Heizzählerstände gemacht und möchte wissen, ob ich irgendwo einen Denkfehler habe.

Vorjahr: 2700 Einheiten verheizt. Abschlag lag bei 90€.
Dieses Jahr, bis Februar: 5200 Einheiten verheizt.

Ich habe zugeben nicht sonderlich darauf geachtet, die Wohnung ist sehr schlecht isoliert und dementsprechend kalt. Im Vorjahr hatte der Vormieter die Heizung in Bad kaum und in der Küche gar nicht an. Ich hatte beide Heizkörper an, da die Wohnung sonst sehr kalt ist.

Meine Frage: Wird der Heizkostenpreis linear berechnet, oder ist das noch von anderen Faktoren abhängig? Mache ich irgendwas falsch?

Ich weiß, dass 30% "Grundpreis" für die Größe in m² abgerechnet werden, was aber in der Vergleichsrechnung vom Arbeitspreis letztes Jahr -> Dieses Jahr keine Rolle spielt.

Ich komme da leider bislang auf etwa 1000€ Nachzahlung und es ist erst Februar.

Vielleicht kann mir ja jemand 'nen Fehler in der Rechnung zeigen...
 
Du hast nicht von 0 an gerechnet, sondern von dem Stand der letzten Ablesung, oder?
Denn normalerweise werden die beim Ablesen nicht auf 0 gestellt.

(Den Denkfehler habe ich vor ewigen Jahren mal gemacht und sah mich schon Zeitungsaustragen gehen :D )
 
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  • #3
Metrona hat auf den digitalen Zählerständen (leider) die Angabe des Vorjahres und des laufendes Jahres getrennt, den Nullfehler habe ich also nicht gemacht.

 
Ja, das skaliert schon linear. Aber es gibt noch Korrekturfaktoren für unterschiedlich große Heizkörper, kannst du aus der letztjährigen Abrechnung entnehmen. Alles in allem basieren diese Geräte aber zu einem guten Teil auf Voodoo und nicht auf Physik. Da hat es halt eine kleine, überflüssige Branche geschafft, sich selbst durch Gesetzeskraft zu erhalten, wahrscheinlich auch, weil irgendwelche Idioten Angst haben, für ein wenig Wärme der Nachbarn mit zahlen zu müssen. Gibt es so einen Schwachsinn eigentlich auch im Ausland? Ich meine, Nebenkostenabrechnung in Mehrparteienhäusern sind immer ungerecht, das hier ist dazu aber noch sehr kompliziert, teuer und arbeitsintensiv.
 
Du darfst nicht vergessen das im Sommer weniger zu heißen ist - du das also nicht auf einen Jahresverbrauch hoch rechnen darfst.
 
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