Hardwarefirewall konfigurieren

Das wird interessant wenn man keinen konsumer-router (Fritzbox, Speedport usw) einsetzt bzw. Wie bereits erwähnt wenn man eine komplexere Netzwerkstruktur aufbaut.

Es mag auch Dienstleister geben die das gerne mit verkaufen, klingt gut und Einbau bringt Geld.
 
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  • #22
Vielen Dank, drfuture.

Ja, mal nu allgemein, was für Router würde man denn da nehmen? Also ich kenne durchaus größere Unternehmen, die auch eine gewisse Stellung in der Branche haben, die halt einfach ne Fritzbox haben.

Hast du privat z.B. auch was anderes?
 
Groß ist schon ein sehr relativer Begriff...
Was man da so nimmt hängt ja vom Einsatzzweck ab.
Bei uns in der Firma stehen rund 60 Cisco Router im Haus verteilt und 2 core switche / Router die einen 6-stelligen Preis Kosten und viele andere Netzwerk Komponenten und wir zählen auch zum Mittelstand.

Klassiker ist sicher Cisco, da ist wohl das eher deine Richtung

Sonst bietet gerade für kleinere Firmen inzwischen coole Lösungen.

@zu Hause bei mir
Nein habe eine Fritzbox das es eben reicht.
 
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  • #24
Vielen Dank!!

Groß ist schon ein sehr relativer Begriff...

Ja, ich meinte so ~ 40 - 50 Mitarbeiter.

Bei uns in der Firma stehen rund 60 Cisco Router im Haus verteilt und 2 core switche / Router die einen 6-stelligen Preis Kosten

Das scheint ein großer Mittelstand zu sein :)

Sonst bietet gerade für kleinere Firmen inzwischen coole Lösungen.

Mit Ubiquiti hatte ich schon zu tun. Wirklich gute Geräte und viel Einstellungsmöglichkeiten.

Zusäzlich schadet es ja aber nicht,eine 'H'WF zu nehmen, oder?

Nein habe eine Fritzbox das es eben reicht.

Na, FB ist das beste, was is bei den "normalen" Routern gibt.

Eine Frage, ans ich spricht nichts dagegen, eine gebrauchte HWF zu nutzen, oder?
 
Du hast eine FritzBox oder einen sonstigen Plasterouter (d. h. Customer-Gerät)?

Dann brauchst du keine Hardware-Firewall.

Du hast einen/mehrere Zugangsknoten mit Core-Router a la Cisco, Palo Alto etc.? Dann hast du eine Firewall nötig.

Grund: Customer-Geräte sind keine Router. Also nicht nur. Sie sind Router, Firewall, Modem, WLAN-Hotspot, DECT- und SIP-Server in einem. Das schaut aber auf der Packung so umfangreich aus und keine Sau kann sich was drunter vorstellen, daher sagen alle Router. Die lassen niemanden von außen rein. Das ist schon so fertig eingerichtet, und du kannst das nur aufreißen, wenn du Portweiterleitungen machst. Die zusätzliche Firewall ist reine Spielerei, wenn nicht gar Liability, weil grade bei Cisco oft bekannt wird, dass wieder irgendeine Backdoor drin steckt. Daher werden die im Business-Bereich auch nur aus internen Netzen konfiguriert (und darüber hinaus hofft man).
Im Business-Bereich (also große Firmen, RZ-Betreiber, IT-Branche) haben meist andere Anforderungen an ihre Netze. Wir reden hier nicht von Küchenhersteller Hans Paul und Logistikunternehmen Walter Zubricht, sondern von BMW, Allianz, Münchner Rück, Hetzner, Datev und Deutsche Bahn. Da ist dann auch kein Customer-Router mehr am Zugangspunkt, sondern ein Modem, das einfach nur die Einwahl macht und das wars, oder gleich nen halbhohes 19"-Rack mit Glasfaser-Endpunkten direkt vom Provider. Internet direkt rein ins Netz. Mit allen Vorzügen und Nachteilen. Ergo: Ohne Hardware-Firewall (oder Firewall-Server) geht gar nix.
Mein Heimsetup sieht so aus. Bei mir gibts ne Handvoll managed switches, mehrere VLANs, nen Modem und nen zentralen Server, der Firewalling/DHCP/DNS/Monitoring/Filestorage/WiFi-Management etc. macht. ICH brauch tatsächlich ne Firewall an zentraler Stelle, aber die konfiguriere ich halt aufm Server selbst mit nftables. Die Risiken, die sowas mitbringt, sind mir auch bewusst. Aber das ist halt auch Teil meines Jobs.
 
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