[Politik und Gesellschaft] Härtere Strafen bei Smartphonenutzung am Steuer

Bis Mai 2014 kostete die Benutzung des Smartphones während der Autofahrt ohne Freisprecheinrichtung noch 40,- € zzgl. eines Punktes. Seither wurde solch ein Vergehen mit 60,- € und einem Punkt in Flensburg honoriert.
Zur Zeit liegt dem Bundesverkehrsministerium bereits ein Verordnungsentwurf von Alexander Dobrindt (CSU) vor, der die Strafen künftig weiter erhöhen soll. Demnach sollen künftig Bußgelder von 100,- € bei entsprechendem Fehlverhalten fällig werden. Radfahrer dürfen mit einem Bußgeld von 55,- € rechnen. Aktuell sind es hier noch 25,- €. Ferner soll bei Gefährdung Dritter zusätzlich ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden dürfen. Die Punkteregelung bleibt unangetastet. Die Offizielle Begründung für diese Anpassung des Bußgeldkataloges ist, dass die Strafen aktuell "nicht ernst genommen" würden.

Im Zuge dessen solle auch noch ein "Vermummungsverbot" am Steuer eingeführt werden. Zuwiderhandlungen sollen dann mit 60,- € gewürdigt werden. Durch das Verbot des Verdeckens/Verhüllens der Gesichtspartie sollen Fahrzeugführer künftig bei Verstößen im Straßenverkehr leichter identifiziert werden können.

Wann ist das Bedienen ohne Freisprecheinrichtung erlaubt? Das Fahrzeug muss nicht nur stehen, vielmehr muss der Motor ausgeschaltet sein.

CC0 Public Domain - Thx @
 
@ HoneyBadger

Sry, nicht relativ. Telefonieren oder Smartfone Nutzung während des Fahrens dazu ein Unfall mit Personenschaden (egal welche Schwere) zeugt eindeutig davon , das dieser Verkehrsteilnehmer nicht die nötige Befähigung hat ein Kfz zu führen.

Bei 10 solcher Vorkommen in der gesamten BRD wird das dann wohl kein Thema mehr sein sondern einfach Standart.
 
Ich finde, auch die angestrebte Strafe ist noch deutlich zu gering.
Auf den letzten 1000km die ich mit dem Motorrad unterwegs war, durfte ich 4mal den Regelbereich des ABSs auskosten, weil mal wieder Autofahrer
auf meiner Spur entgegenkamen oder mit die Vorfahrt nahmen.
Von den 4 Fahrern hatten 3 das Telefon am Ohr (ein Fahrer war noch ein Vorkriegsmodell, der in bester Hans Maulwurf- Art das Kinn über dem Lenkrad stur gerade aus schaute).
Mein Traum:
Bei Handynutzung ohne Gefährdung anderer 1 Monat Fahrverbot, mit Gefährdung anderer 6 oder 12 Monate, im Wiederholungsfall MPU.
Und in beiden Fällen das Gerät als Tatwerkzeug einziehen und einstampfen.
 
Doch Dexter, die gibt es.
Beispiel:
An der roten Ampel stehend.
bzw. würde ich sogar noch etwas weiter gehen:
Telefoniert einer beim Fahren, hält die Spur und fährt noch anständig ist es "weniger Schlimm" als jemand der immer wieder die Spur verlässt, weil er "denkt" seine WhatsApp-Nachrichten seien deutlich wichtiger als die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.
 
Doch Dexter, die gibt es.
Beispiel:
An der roten Ampel stehend.
Und Motor aus.

Telefoniert einer beim Fahren, hält die Spur und fährt noch anständig ist es "weniger Schlimm" als jemand der immer wieder die Spur verlässt, weil er "denkt" seine WhatsApp-Nachrichten seien deutlich wichtiger als die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.
Sehe ich genauso so, aber die Unterscheidung ist schwierig, deswegen würde ich vom Gesetz her da keinen Unterschied machen. Die Strafe muss so oder so hart genug sein, dass das endlich aufhört, da brauchts keine Unterschiede.
 
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