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Ich habe auch eine voll ausgerüstete Werkstatt. Zu reparieren gibt es irgendwie nie etwas.
Was ich mache sind von Commodore die 8 bitter und Amiga. Da gibt die Community aber auch sehr viel her mit selbstbauten.
Was will man auch an 4 lagigen Platinen grossartig reparieren, wenn die Hälfte Customschips sind.
Oha, noch ein Loius Rossman Fan, wenn man sich bei dem alten Bitterkuchen überhaupt so nennen darf. :P Habe den am Anfang gehasst, kommt halt mega überheblich rüber... aber man braucht nur ein SMD-Repair Video zu sehen um seine Meinung zumindestens teilweise zu revidiere. Er weiß halt wovon er spricht. Und inzwischen schau ich ihn sogar gerne.
Bin immer noch kein Fan von seinen 50 Minütigen hate-rants, aber die Repairs sind halt super nice... und er kommt ja auch aus dem hifi-bereich und hatte vorher nichts mit Logic-Board-repairs zu tun. Hat sich alles dazu innerhalb kürzester Zeit selbst beigebracht, sollte also machbar sein.
Am wichtigsten ist dabei wohl das stereo-view Mikroskop und ne Heißluftlötstation. Mit ner Lupe ist SMD Repair ein absoluter Krampf, und chips mit BGA kannst du mit nem Lötkolben eh nicht auslöten. Der reicht dann evtl, für Widerstände/ports u.ä. auslöten, aber auch da brauchst du dann so ne Nadelförmige-Lötspitze für.
Noch zur Machbarkeit: Das ist ja das schöne an apple. Es gibt nur einige wenige Versionen der Hardware, und ist erstmal jemand auf den Grund für ein bestimmtes Fehlverhalten gestoßen, ist dessen Behebung reproduzierbar, bei allen Geräten mit gleicher Hardware. Da rauft man sich bei billigen Laptops anderer Hersteller schon mal gerne die Haare, wenn in der gleichen Produktlinie massive Hardwareunterschiede bestehen, selbst bei Geräten die die selbe Produktbezeichnung tragen.
(Lebhaft in Erinnerung ist mir da das Acer Netbook "Aspire one" (oder wars der Asus eee PC ?), bei dem es immer einer Wundertüte glich, wenn man eins aufgemacht hat. "SSD"s von 3 verschiedenen Herstellern, Wlan chips / Netzwerk-Controller von verschiedenen, etc... habe da ein paar mal SSDs getauscht damals, die neu installation gestaltete sich dementsprechend spannend. Da wars das beste vorher nachzuschauen, während man das Gerät offen vor sich hatte, als nachher herumzuprobieren... naja, das nur als Anekdote am Rande.)
Das ist meiner Meinung nach übrigens auch einer der Gründe warum z.B. bei Ifixit der Apple-Bereich der gepflegteste und umfangreichste ist.
Zum Mess-Equipment:
Ich habe mir für Elko ESR/Capacity messen und generelle Komponententests so einen Open Source basierenden Tester aus china bestellt. Hier gibt es ein Video dazu:
Der war echt super von Nutzen als ich den Yamaha Verstärker repariert habe, gerade wenn man haufenweise Elkos und Widerstände testen muss ist das sehr bequem und liefert ausreichend exakte Ergebnisse.
Wollte mir für zukünftige hifi-projekte mal ein "altes" analoges Oszilloskop auf ebay schießen, die sind ja nicht mehr sooo teuer... ob die allerdings bei Sachen wie macbooks von nutzen sind ist fraglich. Denke da braucht's was digitales.
Also, ich bin bis heute mit meinem Uni-T-Multimeter sehr gut zurechtgekommen. Fühlt sich wertig an, zeigt sinnvolle Messwerte, die Spitzen sind stabil.
Bisher habe ich bei einem Bluetooth-Lautsprecher das BT-Modul bypassed, damit das nur noch analog funktioniert und ich nicht immer umschalten muss. Hat gut funktioniert, war aber etwas fummelig. Zudem konnte ich ein VoIP-Telefon reparieren, das war aber nur ein Wackelkontakt am Ethernet-Anschluss.
Jetzt bin ich natürlich mit meinem uralten Lötkolben, dessen Temperatur man nicht einstellen kann, an meine Grenzen gekommen.
Als "normale" Lötstation habe ich eine gebrauchte Hakko FX-888D dauerhaft ausgeliehen bekommen und kann diese wohl für 50€ übernehmen. Oder habt ihr in dem Preisbereich ne bessere Idee?
Ein Mikroskop habe ich bisher nicht benötigt, Lupe reichte aus… aber könnte man da nicht bspw. ein USB-Mikroskop nutzen und das dann auf einem Bildschirm anzeigen? 1080p würde ja ausreichen, was gibt's da?