Gotham [Serie]

Und wie ist denn jetzt das Fazit nach mittlerweile 10 Episoden? Lohnt es sich?

Bin nämlich am überlegen mal reinzuschauen. Der Trailer wirkte ja ehrlich gesagt irgendwie fast ein wenig billig, vor allem die Optik bei den hellen Szenen war irgendwie sehr künstlich und fiel mir unangenehm auf.
Mittlerweile hat die Serie mit aber ein erstaunlich gutes Rating, daher naja bin ich irgendwie unentschlossen..
 
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  • #22
Habe es bis zur 4. Folge gesehen und dann irgendwie nicht weiter verfolgt. Da die Serie aber von der Kritik als auch vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde, bekommt sie nun eine komplette erste Staffel mit insgesamt 22 Folgen. Frage micht natürlich wann es sie auf deutsch geben wird.
 
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  • #24
Gerade den Trailer auf deutsch gesehen. Ab 10 Februar auf PRO7. Wird gekuckt.:o
 
Ich schau sie grade auf englisch, bin jetzt bei Folge 4. Macht Laune soweit, alles recht unberechenbar. Vor allem der Pinguin. Aber auch Babsi Gordon. Bin sehr gespannt wie es weitergeht :)
 
ACHTUNG ENTHÄLT SPOILER!!!

Bisher 14 Folgen gesehen. Ja ist unterhaltsam aber leider auch nichts besonderes.
Schlechte Rollen und die Storyline ist sehr durchsichtig. Die Dialoge taugen oft auch nichts. Übrigens stellt sich fast jeder gleich zu Beginn vor. Innerhalb der ersten paar Sätze weiß man wer diese Person sein wird. Etwas schade das man als Zuschauer dieser Serie gleich als zu blöd eingestuft wird dies selber rauszufinden.
Inwiefern es hier Fehler gibt zu den "wahren" Batman Comics weiß ich nicht weil ich diese kaum gelesen habe. Aber dennoch scheint einiges mal wieder anders zu sein als in den etlichen Filmen und Serien aus der Vergangenheit aber das ist ja normal ist ja alles nur Fiction.
Einige Personen erscheinen mir recht nutzlos und nerven eigentlich nur. Hoffe diese Barbara Gordon bleibt weg. Die haben die nur reingesetzt um evtl. bisexuelle Sexfantasien anzufeuern. Zugegeben gut aussehen tut sie ja.

Ansonsten nicht zuviel Erwarten ist eine mainstream Geldmachserie. Welche, da nichts Alternatives derzeit da ist, dies wohl auch erfolgreiche nach FOX Manier ohne großes Drehbuch und Schauspielerische Güte( bis auf wenige Ausnahmen) dem gerecht wird.

Ist natürlich alles Geschmacksache. Ich schaue mir die ja auch weiterhin an. Wie gesagt gibt ja sonst nichts im Bereich DC/Marvel was mich anspricht. Flash taugt mir noch weniger. Bin gespannt wie es auf Deutsch klingt.
 
Mit den Figuren hast du recht, ein Bekloppter der alles als Rätsel spricht und auch noch darauf beharrt, dass geraten wird, und eine kleine Rothaarige, die Pflanzen knutscht... da muss man nicht großartig überlegen wer das sein könnte.
 
Oder so ein scheinbar schizophrener Typ, der mit ner Münze rumspielt.

Die Figuren sind tatsächlich etwas zu simpel gezeichnet worden.
Auch die Darstellung des Alfred will mir nicht wirklich zusagen.
Und "Cat"...ach herrjemine.
 
Was ich hier in den Beiträgen entnehmen konnte, klingt die Serie wie Zeitverschwendung.
Mal abwarten ob die auch vorzeitig abgesetzt wird. Wenn ich noch keine Folge von gesehen habe, brauche ich mich darüber auch nicht ärgern:D
 
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  • #30
Gestern gesehen und ganz gut auf deutsch. Sehe ich weiter.
 
Die Letzte Folge war ganz cool, als Jonathan Crane eingeführt wurde. Ich fand auch die letzten 3,4 Episoden ganz gut. Schöner Mafiaplot im Stil von Gotham Central oder Jeph Loebs Long Halloween / Dark Victory. Warum man das auf Deutsch gucken muss, versteh ich aber nicht so ganz. Von allen 3 DC Serien ist Gotham die am leichtesten Verständliche. FLash geht auch, einzig Arrow ist schwierig. Zumindest am Anfang, bei der ersten paar Folgen brauchte ich noch Subs um mich an die Stimmen und Sprachfehler zu gewöhnen, aber dann gings. Gotham finde ich richtig Schultauglich von der Aussprache her.
 
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  • #32
Was ich eigentlich richtig gut finde ist, dass im Grunde jeder kreative Einfall in dieser Welt plausibel werden kann. Da fliegen die Leute auch mal mit Ballons gen Himmel. Hoffe das es weiter geht und sie dieses Potential voll ausschöpfen werden.

In der Gunst der Zuschauer auf PRO7 verliert die Serie jedoch. Mit 2,05 Mio. und 1,53 Mio. sahen rund 40% weniger zu als bei der Premiere.
 
Harte Folge.

Fish Mooney erlebt "Hostel" und zeigt Härte. Extrem. Hier kommen die härtesten Szenen her, was aber schon zu erwarten war.
Alfred und Bruce laden einen interessanten Freund ein...den Darsteller fand ich extrem gut. Hoffentlich kommt von dem noch mehr (was zu vermuten ist).
Beim Pinguin-Plot fällt es schwer, Butch einzuschätzen.
Der Fall der Woche war das langweiligste an der Folge...und wieso schmeißt Gordon die Kapuze einfach auf die Straße? Das Teil ist doch ein Beweismittel.
Und was macht seine Ex-Freundin? Wieso wurde die nicht längst aus der Serie gestrichen? Erst haut sie ab und geht zu ihrer Ex-Freundin zurück und jetzt ist sie eifersüchtig, weil Gordon eine neue hat? Biatch, go home. Die nervt mich...so toll konnte ihre ach so gezeigte Liebe am Anfang ja nicht gewesen sein, wenn sie ihm nicht bedingungslos vertraut. Oder wird aus ihr die Lehrerin für Catwoman oder wird sie selbst später zu irgendeinem Bösewicht? Mal abwarten.
 
Ich hab jetzt die ersten 4 Folgen gesehen und finde die Serie doch ein wenig Plump.
Wirklich spannend finde ich es nicht, die Figuren finde ich auch viel zu simpel gezeichnet und die Dialoge sind jetzt auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
Na ja, Lustig soll die Serie wohl auch nicht sein, ist sie auch nicht, aber dann gibt es eben nicht mal so was wie Humor, was mich für die Serie begeistern könnte.
 
Dem kann ich eigentlich fast ausschließlich widersprechen ;) . Tatsächlich habe ich vor dem Start nicht SO viel erwartet (aber zumindest einiges erhofft)... und bislang (ich bin gerade bei Folge 7) wächst meine Begeisterung tatsächlich überraschend mit fast jeder Episode. Es gibt immer mal wieder ein paar kleinere und größere Twists, die die Spannung konstant aufrecht erhalten... Charaktere, die man sofort durchschaut zu haben scheint, bekommen durch Einblicke in ihre Vergangenheit plötzlich eine Tiefe verpasst, mit der man nicht unbedingt gerechnet hätte und die sie auch interessanter wirken lässt... und Humor (finde ich jedenfalls) ist auch vorhanden - z.B. in Form der zynischen Kommentare von Bullock, oder seiner Wortgefechte mit dem idealistischen Gordon.

Das hätte ich nicht unbedingt gedacht - aber bislang funktioniert "Gotham" für mich als Hybrid aus Krimi-Serie und Comic-Prequel erstaunlich gut.
 
So unterschiedlich können Geschmäcker sein.
Mich nerven die Stereotype, sofort ist erkennbar, auch, wenn man sich im Batman-Universum nicht auskennt, wer Gut und wer Böse ist.
Mich hat bei der zuletzt von mir gesehenen vierten Episode das Gelaber von Bruce über dieses Asylum genervt, von wegen, dass das den Bürgern Gothams Hoffnung geben würde etc. :rolleyes:
Ich fürchte, ich bin einfach kein Comic-Fan. Auch Flash oder Arrow nerven mich und warum Batman TDK so unglaublich toll sein soll, erschließt sich mir auch nicht.

Allerdings, die meisten Spidermanfilme und X-Men mag ich eigentlich ganz gerne, ebenso SinCity und 300. Wobei letztere dann ja auch wieder was ganz anderes sind.

Wie auch immer, ich glaube, man muss ein Faible für Comics haben, um Gotham gut zu finden. So würde ich mein Fazit jetzt einordnen.
 
Ich weiß nicht - die "hardcorigeren" Comic-Fans scheinen ja auch nicht allesamt begeistert zu sein, sondern stören sich sogar an diversen Fan-Service-Elementen und der Tatsache, dass sie einfach nicht besonders elegant, sondern eher platt eingebunden wurden.

Ich glaube, man muss eher Spaß an sowas wie einem Krimi-Märchen haben - denn im Grunde genommen ist das nichts anderes. Und mit Märchen geht nun mal auch eine fast durchgehende Schwarz/Weiß-Charakterzeichnerei einher. Graustufen gibt es da kaum (sie sind schon vorhanden... aber eben wirklich nur in einem eher geringen Maß).

Eventuell ist das Problem auch, dass viele von den unzähligen Comic-Verfilmungen im Kino (und inzwischen auch im TV) übersättigt sind. Das ist allerdings etwas, das ich irgendwie nicht nachvollziehen kann - denn schließlich werden hier immer wieder komplett verschiedene Genre bedient, deren einzige Gemeinsamkeit die selbe Medien-Grundlage ist. Ich meine: bei all den unzähligen verfilmten Romanen regt sich auch keiner auf, dass es zu es zu viele Buchverfilmungen gibt - bei verfilmten Comics werden solche Rufe allerdings schon gelegentlich laut. Sehr merkwürdig :confused: !

Ich konnte übrigens mit Nolans "TDKR" Batman-Film nur wenig anfangen... die vorherigen gefielen mir aber wirklich ganz gut. Tatsächlich finde ich aber "Batman Returns" besser! Kein Wunder: ist halt auch irgendwie ein (Gothic-) Märchen ;) .
 
Irgendwie kann man es niemandem recht machen, glaub ich. Ich liebe Gotham immer noch abgöttisch und schaue jede Folge mit Begeisterung, auch wenn es mal Sachen gibt, die ich auch nicht so prall finde. Aber der ganze Fan Service ist echt klasse gemacht und die Hauptcharas sind fast alle sehr gut gezeichnet. Die Kinder nerven nicht, Cat und Bruce haben eine besondere Beziehung (was auch in den Batman Filmen die ganzen Sachen zwischen den Beiden erklären, war ja schon in der alten Serie aus den 60ern so) Und Edward Nygma ist herrlich durchgeknallt. Ebenso wie der Pinguin und der spätere Two Face hat auch schon seine Momente, die wirklich sehr gut gemacht sind. Die Mafia Sachen gefallen mir nicht so gut, weil ich kein Mafia-Filme/Serien Fan bin, aber irgendwie muss man das ganze mit den Bestechungen und so erklären. Wird sich sicher ändern und mehr Fokus auf die späteren Gegner von Batman, weil ewig kann man IMO den Mafia Kram nicht bringen.
 
Also in den meisten Origin Stories geht die Mafia Epoche um Korruption und Mord, ziemlich lange. Interessant ist zum Beispiel die Novel: Tha Long Halloween, in der Dent noch zu seiner Zeit als Da in seiner Freizeit Gangster umbringt. Da spielt alles im Umfeld der beiden Clans von Falcone und Maroni. Diese ganzen Schillernden Exotenverbrecher tauchen eigentlich erst später und Vereinzelt auf. Tatsächlich war zum Beispiel Oswald Chesterfield Cobblepott schon lange vor Joker da, und hat einen wohlhabenden Background. Man kann sagen, die Cobblepotts waren damals auch sowas wie Stützpfeiler der Gesellschaft, High Society etc - sie warne halt einfach die Arschloch Variante der Waynes. Und aktuell schlägt Batman sich auch vielmehr mit Aufsichtsräten und Wirtschaftsgangstern rum, statt immerzu Joker oder Riddler die Fresse zu polieren.
IN erster Linie ist er ja Detektive, und braucht eine "reale crime-world" in der er Nacht für Nach agieren kann. die paar Superverbrecher sitzen ja meistens in Arkham ein.
Und Gotham ist ja eine Polizeiserie, daher haben sie es natürlich Hauptsächlich mit "normalen Verbrechern" zu tun. Ich hätte also nichts dagegen wenn die Serie einfach Sopranos in Art-Deco Kulissen wär :D. Die ganzen bekannten Schurken werden hoffentlich sehr vorsichtig und selten eingesetzt, bzw werden ihre Stories sparsam eingeführt. Jetzt alles gleich raus zu lassen, wäre zu früh und unrealistisch. Erst müsste Batman für Jahre verschwinden, und dann wiederkommen, damit sich die Stadt mit maskierten Verbrechern füllt. Das Timing ist ein entscheidender Faktor wenn man die Geschichte von Gordon und dem jungen Wayne erzählen will. Und hier gehts ja Hauptsächlich um Gordon. Momentan gehts ihm ja noch ziemlich gut. er muss noch ne Menge Dreck fressen, bevor ihm Batman überhaupt zu Hilfe kommen kann.
 
Ja ist schon klar. Aber es ist momentan einfach zu viel Mafia... Mafia Boss 1 vs. Mafia Boss 2... Mafia Clan hier, Mafia Clan da. Es gibt doch auch normale Verbrecher und nicht nur Mafia. Allerdings sind sie ja in den USA schon sehr viel weiter und die
Ekel Elemente rund um Fish - das ist schon mehr Horror als Mafia :D

Für Comic Fans mag das ganze logisch und nachvollziehbar sein, aber nicht jeder, der die Serie schaut, kennt auch die ganzen Comics. Ich hab z.b. nie einen einzigen Batman Comic gelesen.
 
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