[Born-IT] Google arbeitet an ‘Privacy Sandbox’ für das Web

Google will mehr Privatsphäre im Web und das Tracken von Surfern durch Werbetreibende verhindern. Daher arbeitet man an einer ‘Sandbox für das Web’, die die Verfolgung von Surfern erschweren oder verhindern soll, gleichzeitig den Werbetreibenden aber anonymisierte Informationen über Interessen




Autor: Günter Born
 
Genau, Google mit dem Heiligenschein .......... womit verdient der Konzern nochmal sein Geld?
 
Ja ist doch schlau... man bietet ein Produkt das super nach Datenschutz aussieht und sichert trotzdem sein Geschäftsmodell...
Proaktiv handeln bevor der Druck zu hoch wird.
Klingt einfach aber irgendwie haben das die wenigsten Firmen drauf ...
Ganz unabhängig davon ob die Idee nun gut oder Schlecht ist.
 
Mit Fingerprinting braucht man wohl keine keine Analyse durch Google mehr?
Wie soll man Firmen also dafür interessieren, daß sie, statt die reinen Daten, die Daten bekommen, die Google für sie für interessant ansieht?
Oder steht da eine technische Methode im Raum, wo ihnen keine andere Möglichkeit bleiben würde? Das wäre dann ja aber auf Chrome beschränkt?

Wie auch immer das aussehen soll, so wäre es auch für den Nutzer keine wirkliche Privatsphäre, sondern nur ein Proxy, Google erhält den Alleinzugriff auf die anonymisierten Daten?
 
Oder steht da eine technische Methode im Raum, wo ihnen keine andere Möglichkeit bleiben würde? Das wäre dann ja aber auf Chrome beschränkt?

Wie auch immer das aussehen soll, so wäre es auch für den Nutzer keine wirkliche Privatsphäre, sondern nur ein Proxy, Google erhält den Alleinzugriff auf die anonymisierten Daten?

Nicht ganz, es soll sich um einen "Webstandard" handeln. Das wäre dann also nicht nur auf Chrome beschränkt, so wie es in der Einleitung des Artikels steht. Sondern übergreifend.

Das perfide wäre ja, wenn es einen Weg in die Browser findet - und ein Werbeprofil "out of box" nach, gut lesbaren, Schema mitgeliefert und aufgezwungen wird, ganz Mundgerecht und sicherlich ohne die Option das "Tracking" abzuschalten. Ich hoffe wirklich, dass das der Antrag als "Standard" scheitert.

Wenn Google so einen Mist machen will, dann sollen sie es in Chrome einbauen, aber bitte nicht dem Web als Standard auf die Nase binden - mit der Ausrede das aktuelle No-Track Lösungen ja "...noch viel schlimmer sind" und "extreme Methoden fordern".

Es ist kein Standard, sondern nur eine Sicherstellung des "eigenen" Geschäftsmodells.

Es braucht keinen Werbestandard für das Web und wer etwas abusen will wird es vermutlich trotz "Werbesandbox" trotzdem können oder tun.
 
Gut wobei man ja in das Profil dan eingeben kann was man möchte?
Auch deaktivieren (wenn evtl. auch nicht offiziell).
So ganz blöd finde ich die Idee nicht - ist wie eine art Newsletter bestellung, Ich wähle aus wofür ich Werbung haben möchte. Blocken kann ich das was ich nicht haben möcht immer noch.
Aktuell ist das was die Techniken denken was ich möchte meist Quatsch - einerseits toll wenn ich meine Spuren toll verwischen kann aber andererseits blöd wenn man an Werbung etwas blödes angezeigt bekommt wo man sie nur schlecht blocken kann.

Ich würde es fast so sehen das es für "uns" die Steuerung und Kontrolle einfacher macht. Für den normalen Verbraucher die geklauten Daten sich eventuell reduzieren. Und für Google natürlich das Geschäftsmodell sichert.
 
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