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Rückkehr nach Stars Hollow: Wie US-Medien berichten, verhandelt Netflix mit den Schöpfern der TV-Serie "Gilmore Girls" über vier neue Neunzigminüter aus dem Leben von Mutter und Tochter. Deren Darstellerinnen sollen auch dabei sein.
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Okay, Asche auf mein Haupt, ich dachte bisher wirklich das sei so eine typische Frauenserie mit ordentlich Schmalz und Herz-Schmerz!
Wenn sogar Kerle sagen "sollte man sehen", geb ich Gilmore Girls mal ne Chance und schau mir ein zwei Folgen der ersten Staffel an, danach kann ich mehr sagen!
Das kannst du mal machen. Ist halt neben dem Herzschmerz eine schöne Serie über eine Mutter-Tochter Beziehung und den Schwierigkeiten die der Alltag so mit sich bringt. Das ganze in einer schrulligen Kleinstadt mit allerhand lustiger Bewohner.
Ist natürlich wie immer Geschmackssache und natürlich ist das eine eher "weibliche" Serie (wenn das ein irgendwie definierbares Kriterium ist - wo ich mir noch nicht ganz sicher bin).
Bloß wie gesagt: Ich finde zB die Dialoge und den subtilen Humor sehr sehr gut gemacht bei Gilmore Girls.
Schwer aus dem kurzen Ausschnitt wirkliche Rückschlüsse zu ziehen, aber es scheint alles zu sein, wie immer.
Und das ist etwas Gutes. Der Stil passt perfekt, der Dialog ist serientypisch und die beiden sind zwar älter, aber immer noch sehr sympatisch (auch wenn ich finde, dass Alexis Bledel etwas overacted in den ersten Sekunden).
Ich werde es mir mit ziemlicher Sicherheit früher oder später angucken.
Naja...doch.
Gucke die Originalserie gerade nebenher und dann sieht man es schon.
ABER: Das ist weder ein Vorwurf, noch schlimm. Beide sehen immer noch sehr gut aus.
So.
Habe es nun endlich mal geschafft die vier neuen Folgen anzugucken.
Also: Der Einstieg (Winter) ist super. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie alles so ist "wie früher" - bis ins letzte Detail. Sowohl vom Setting her, als auch von den Leuten her. Dieses Gefühl von "da ist die Welt noch in Ordnung", die Dramen sind nicht die großen, sondern die kleinen, das trägt diese Serie. Und ja, natürlich ist es ein realitäts-verklärendes Ideal, aber hey, ich muss nicht immer nur Tod, Terror und Weltuntergang sehen. Ich finde es legitim, wenn Serien und Filme es sich auch mal erlauben, einfach mal die Realität etwas weich zu zeichnen.
Allerdings haben die vier Folgen in der Mitte schon einen erheblichen Hänger, finde ich. Klar...die große Stärke dieser Serie, die Dialoge, das funktioniert durchgängig, aber rein vom Storytelling her gibt es einfach deutliche Längen im Mittelteil (Frühling/Sommer).
Die letzte Folge (Herbst) empfinde ich als die stärkste der vier Episoden. Tolle Sequenzen, tolle Einstellungen, tolle Dialoge und vor allem: Es wird ALLES aus dieser Serie zusammen und zu Ende geführt.
Alles kommt so, wie es kommen muss. Ja...es ist das Klischee-Happyend, aber fuck it, etwas anderes hätte für diese Serie nicht funktioniert und hätte mich wohl eher auf die Palme gebracht.
So ist alles gut. Die Serie hat das Ende bekommen, das sie von Anfang an verdient gehabt hätte. Die Geschichte ist erzählt und