Gewinnrechnung für Anlage-Fond

spark

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Hi,

ich wollte mal kurz fragen, ob ich das richtig verstanden habe,

wenn ich in einen Fond (kein ETS, sondern von der Bank vermietete Groß-Gebäude) investiere (z.B. 10.000,- €),
steht in den Unterlagen kommen

5,6% Aufnahmegebühr (= 560 €)
Lfd. Kosten 0,74%/a
und bisherige Gewinne = von 2,0% über 2,5% bis zu 2,9% - schwankend je nach Leerstand, Mietrückständen, etc.

dazu noch Kapitalertragssteuer 25% mit Soli und Kirchensteuer= ~27%

dann ergibt sich bei z.B. 5 Jahren (und maximalen 2,9%) was so um die 641,-€ Gewinn, abzüglich der 27% Steuern (von 173,07,-€) = 448,-€ minus der in 5 Jahren anfallenden 0,74% BearbeitungsKosten ein

endgültiger maximaler° Gewinn nach 5 Jahren = 395,-€ ?

für 10.000,-€ kann das sein?
oder gibt es da mehr? oder noch weniger?

Hab ich das richtig gerechnet? oder da irgendwas vergessen?
Oder gibt es da ehrliche Beispielrechnungen?

Klar, es gibt windige 4,0% gewinnversprechende Aktien - aber dafür müßte man sich da echt auskennen. ...

Kennt sich jemand mit Geldanlage oder Bankanlagen aus?
Wieviel ergibt sich da nach 7 (oder 10) Jahren effektiv? [nach 7 J meiner Meinung nach + 243€ dazu = 637 €und nach 10 Jahren machte das dann (nur) ~800 Euro????]

Lohnt sich das dann für mich?


Danke

°= wenn keine Leerstände, Mitausfälle, etc.
Kündigung nach 2 Jahren jedes Jahr möglich.
 
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Hausaufgaben oder willst du wirklich investieren oder hast du mal was gelesen und das Thema interessiert dich?

(Bei Hausaufgaben würden wir es in den passenden Bereich schubsen und bei den anderen werden dir ggf. Geldanlagemöglichkeiten empfohlen ;) )
 
Wenns du wirklich eigenes Geld investieren willst bilde dich entsprechend. Aktien sind nichts super komplexes wenn man versteht was man macht und welche Risiken man bereit ist einzugehen.

Schau dir Videos hier an:
Haben mir sehr geholfen bevor ich mit dem Investieren angefangen habe.
 
Wenn Du mit 10.000 EUR zur Bank gehst und Dir von der Bank eine Anlage vorschlagen lässt kannst Du sicher sein, dass einer am meisten verdient - und das ist die Bank !
Denn die Bank verkauft Dir nur das, woran sie selbst am meisten Gewinn macht - also Finger weg von derartigen Beraterangeboten !!!
 
Ein Onlinebroker hat i.d.R. keine laufenden Kosten. Du zahlst nur für die gewünschtem Transaktionen einen Fix Betrag (größenordnung ~5€ / Transaktion).
Im Prinzip kannst du jährlich mit einer durchschnittlichen Divitente von 6% rechnen.
Auszahlen lässt man sich sowss eh nicht, sondern man reinvestiert.
Beim Auszahlen verlangt der Staat dann noch 25%.
 
dann ergibt sich bei z.B. 5 Jahren (und maximalen 2,9%) was so um die 641,-€ Gewinn, abzüglich der 27% Steuern (von 173,07,-€) = 448,-€ minus der in 5 Jahren anfallenden 0,74% BearbeitungsKosten ein

endgültiger maximaler° Gewinn nach 5 Jahren = 395,-€ ?
Hast Du da mal einen genauen Rechenweg?

Ich hab das mal ganz grob überschlagen und komme bei (2%) etwa 0 raus...

Edit: ganz interessant wäre von welcher Basis 0,74 abgezogen wird, da gäbs nämlich mehrere Möglichkeiten.
 
Du musst den "Net Present Value" berechnen und für die Diskontierung den jeweiligen Jahreszins nehmen.

NPV = -Investment und anfallende negativ Ausgaben + (cashflow1/[1+Zins aus jahr1%]^1 + cashflow2/[1+Zins aus jahr3%]^2 + cf3/[1+Zins%]^n...+...cashflowN/[1+Zins von n jahren]^n)

Wenn NPV = 0 dann ist das Investement "Break Even" dh. du hast einen Gewinn von 0.
dh.: Wenn; NPV > 0 => Gewinn und NPV < 0 => Verlust

Formel aber für (Materiele)-Investements wie zbsp. Immobilien, Maschinen usw.
 
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