[Gesucht] Tool das Spin-Down Zeit einer externen Festplatte setzen kann

theSplit

1998
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Hallo,

wie der Titel sagt suche ich ein Festplatten Tool das die Spin Down Zeit einer externen Festplatte bearbeiten kann, zum Beispiel in X Minuten oder besser noch auf Dauerbetrieb einstellen kann.

Grund ist, ich habe eine externe Hdd von Intenso (2,5 Zoll) die ich auch nicht ausbauen kann, die sich aber ständig nach ca. 5 Minuten ausschaltet was immer zum Warten auf die Platte führt wenn Daten wie Musik oder Filme, gepuffert, nachgeladen werden müssen.

Gibt es da eventuell etwas das mit externen Platten funktioniert da ich diese wie gesagt nicht aus dem Case ausbauen kann?
 
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  • #3
Danke, ich lese mich mal durch und poste wenn ich das getestet habe.

Handelt sich um so eine Festplatte:

*Edit:
Scheint mit HDparm kann man die Zeit auf maximal 21 Minuten und 55 Sekunden setzen, es gibt auch keine Fehlermeldung.
Ob es klappt teste ich aber nochmal im Betrieb.

Beim Einlesen der Mp3s stockt die Platte aber immernoch ab und an. Kann jetzt aber schwer sagen woran das liegt, am mangelnden Zugriff allerdings nicht.
Aber der Zugriff ist jetzt doch ne Ecke besser geworden.

Vielleicht liegt das Stocken auch an Rhythmbox, nen anderen Player habe ich unter Linux noch nicht getestet - würde aber mal Zeit werden, hab nur nichts besseres gesucht :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@theSplit:
Probier mal Clementine. Der hat für mich gegen Rhythmbox klar gewonnen. Sollte in den Debian-/Ubuntu-Repos liegen.

Alternativ kannst du mal mit Mountoptionen spielen. noatime und async könnte den Zugriff evl. beschleunigen, allerdings können Änderungen am Filesystem dann möglicherweise Probleme bereiten (hängt von den Programmen ab).
 
wie der Titel sagt suche ich ein Festplatten Tool das die Spin Down Zeit einer externen Festplatte bearbeiten kann, zum Beispiel in X Minuten oder besser noch auf Dauerbetrieb einstellen kann.


sdparm sollte tun, was du willst. Wenn hdparm auch funktioniert, nimm das. In dem o.g. Artikel wird aber behauptet, dass hdparm wohl nicht mit USB-Laufwerken zusammenarbeitet.

Technisch genauer erklärt:
Du schreibst Dir 'ne Udev-Rule für das Teil. Beispiel:
Code:
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cat /etc/udev/rules.d/10disksleep.rules 
SUBSYSTEM=="block", KERNEL=="sdb", RUN+="/usr/bin/sdparm -S 0 /dev/sdb"
-S 0 deaktiviert den Standby-Modus.

Nur müsstest du halt die Platte anders adressieren, da sdb bei Dir ja nicht feststeht. Also müsstest du wahrscheinlich über den Vendor, das Modell oder irgendwas anderes gehen. Das kriegst du raus mit:
Code:
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udevadm info -a -p $(udevadm info -q path -n /dev/sdb)

Hast du das korrekt auf die Reihe bekommen, wird die Udev-Rule ausgeführt, sobald du die Platte ansteckst. SDParm deaktiviert dann die StandBy-Zeit. D.h. 1x konfiguriert brauchst du Dich auf diesem Rechner nie wieder um das Problem zu kümmern.

*Edit:
Scheint mit HDparm kann man die Zeit auf maximal 21 Minuten und 55 Sekunden setzen, es gibt auch keine Fehlermeldung.
Ob es klappt teste ich aber nochmal im Betrieb.
Das erscheint Dir falsch:

Der Parameter S ist nicht ganz intuitiv:
  • 0 - Standby deaktiviert
  • 1-240 - Vielfaches von 5 Sekunden (5 Sekunden - 20 Minuten)
  • 241-251 - Einheiten von jeweils 30 Minuten (30 Minuten - 5,5 Stunden)
  • 252 - 21 Minuten
  • 253 - herstellerspezifisch, zwischen 8 und 12 Stunden
  • 254 - reserviert
  • 255 - 21 Minuten + 15 Sekunden
 
Zuletzt bearbeitet:
Alternativ kannst du mal mit Mountoptionen spielen. noatime und async könnte den Zugriff evl. beschleunigen, allerdings können Änderungen am Filesystem dann möglicherweise Probleme bereiten (hängt von den Programmen ab).

relatime verursachte in meinen Erfahrungen weniger Probleme.
 
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